Gebo

GeboGebo

Die Gabe

Meine Verbündete führt mich an meinen üblichen Startplatz – hier schwebt jetzt ein übergroßes Gebo in der Luft. Ich kann Gebo als Tor nutzen.

Ich schreite durch Gebo hindurch und finde mich wieder in einem großen Saal – umgeben von Göttern und Geistern. Auf dem Boden ist ein riesiges Gebo gemalt und ich stehe genau in der Mitte. Eine Frau mit langem blonden Haar und im weißen Kleid tritt aus der Menge und tanzt mit mir – nach einer Weile lässt sie mich wieder stehen und ein Mann mit verschattetem Gesicht tritt an ihre Stelle. Auch er lässt mich dann in der Mitte des Gebos wieder alleine. Aus den Vier Himmelsrichtungen stürmen nun 4 dunkle Gestalten auf mich zu – sie reißen mich in Stücke und rennen dann wieder mit Teilen von mir in die jeweilige Richtung davon.
Einige Reste bleiben auf dem Boden zurück. Plötzlich entsteht eine Art Säule oder Pfahl in der Mitte des Kreuzes und das was noch von mir übrig ist befindet sich nun an den auseinander strebenden Enden dieses Pfahles. Für den Bruchteil eines Augenblicks umspanne ich die Welt.
Dann bin ich plötzlich wieder ganz und in der Mitte des Raumes. Mir wird die Rune erklärt.

Gebo ist die „Gabe“ schlechthin – Leben und Tod – aber nicht als Gegensätze sondern vereint. In Balance. Gebo ist das Gleichgewicht – der Ausgleich. Die Mitte von Allem. Und das höchste Prinzip. Die Aufhebung von Schwarz und Weiß – Leben und Tod.

Gebo ist Geschenk und Opfer zugleich.

Ich gebe damit auch Du gibst.

Gebo ist der Atem der Götter – im Gleichklang.

Die Vereinigung der Gegensätze

Der Mittelpunkt des Wyrds – und das Wyrd als Ganzes

Gebo repräsentiert das höhere Selbst

Die Gabe verlangt stets nach der Gegengabe denn Gebo strebt nach Ausgleich.

Wahrhaft geben und wahrhaft nehmen.

Gebo steht für den Punkt an dem die Weltenachse steht.

Gebo ist ein Tor nach Asgard.

 

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Eine Antwort auf Gebo

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