Kreatives

Rauhnacht

Wispernde Winde

wehen

leise und lockend

beinahe schon  lachend um das Haus

Kälte kriecht langsam

zu mir in die Kammer

Nebel und Nässe

nahen jetzt auch

Draußen dunkelt nun langsam

die Dämmerung herauf

Regen rauscht

bald rauh ans Fenster

Horch!  Hagel kommt

nun auch hinzu

Dann  ein Donnern

Dröhnen und Blitzen

Ich hör Hufgetrappel

Und schauriges Heulen noch dazu

Bald Geht ein grausig Zug

um dies Gemäuer

Es wehet laut ein wilder

dunkler Wind

Bleib bsser im Haus ganz nah am Feuer

Walvaters wilde Jagd beginnt….

 

 

Der Flug

Wie eine Schwanfrau schwebend

Mit weißen Schwingen gleißend im Licht

Flog ich frei und ungebunden

Fern allem irdisch Geschick

 

Zu der Winde Wolkenburg

Die im fernen Osten wogt

Geleitet mich tanzender Geister Hand

Geschützt und unbedroht

 

Windverhangen, Wolkenklar

Und doch aus weißer Nebelwand

Umweht, umtanzt, verzaubert gar

Unbeschwert an der Welten Rand

 

Sturmgrau stürmen seine Augen

Blitzen, stürzen auf mich ein

Wenn der wilde Ostwind tanzt

Wage ich mich mitten hinein

 

Grau wie Gewitter

Wie ein Gleißender Blitz

Das Schwert der Luft

Inspiration – Beginn und scharfer Schnitt

 

Unten

 

Fackelschein und Dunkelschatten

Schlagen Muster an die Wand

Ist das Wesen vor mir wirklich

Eher Tier? Wohl eher Mann

 

Tief und tiefer führt er mich

In die Tiefen seiner Welt

Von den Göttern nicht vergessen

Geleitet er mich –ist mein Held

 

Was wartet in den dunklen Höhlen

Was lauert hier – was wird verhehlt

Geheimes Grauen und dunkler Segen

Die Gaben in der Unterwelt

 

Doch siehe nicht nur Dunkelheit

Birgt sich in Düsternis

Geborgen muss gebären sein

Gedimmt nur wird das Licht

 

Geboren Gebären Gestorben

Und dann geht es von Vorn

Der Kreis beginnt im Dunkeln

Und endet ebendort

Doch Ende ist stets Anfang

Am Anfang ist das Licht

Erscheint es Dir auch Dunkel

Gebiert es doch das Licht

 

Herr des Feuers

 

Feurige Funken

Ins Dunkel fliegen

Hoch und Höher doch

In Hitze sich die Körper wiegen

Wer widersteht hier noch

 

Wenn laute Trommeln

Tosend tönen

Schnell und Schneller

Wird der Schritt

Wirft an die Wände

Wilde Schatten

Tanze Taumelnd mit

 

Seine glühend heißen Hände

Halten alles was noch zählt

Heben hoch mich

Herz in Flammen

Feuer in mir nie vergeh

 

Flammend Fackel

Fortgetragen

Funkenflug und Feuerschein

Brannte heut der Herr der Flammen

Tief in meine Seele ein

 

Im Westen

Ich stand am Ufer der westlichen See
die Wellen riefen mich hinaus
Ich schwamm durch leuchtende Wasser
Und ward von den Lichtern der Tiefen berauscht

Ich tauchte mit den Töchtern des Ozeans
Sah Ihre Leiber schimmernd im Licht
Ich betrat das Reich hinterm Spiegel
Erblickte des Westwinds strahlend Gesicht

Ich trank aus dem Kelch der die Meere enthält
Tanzte taumelnd und selig durch ewiges Blau
Ich nahm die Hand die er mir bot
Wurde zu Gischt zu Welle und Schaum

Ich tauchte aus den tosend Wellen
Kehrte zurück an den Strand
An meiner Seite die Schaumgekrönte
Entlässt mich mit Kuss und Segen an Lan

 

 

Cernunnos

Er ist im Schatten, im dunkelsten Grün
Im ewigen Atem der Stille
Er ist im Licht, im Sonnenschein
Der wilde Herr der Tiere
Er ist Ihr Jäger in dunkler Nacht
Doch gleichsam Jäger wie Beute
Er ist das Weiße im Auge des Hirschs
Im ewigen Tanz des Lebens
Er ist das Lachen im finstersten Wald
Der Pfeil auf des Jägers Sehne
Er ist der Jäger in sternkalter Nacht
Im glitzernden Schnee der brechende Ast
Er ist der Eber, der die Sau besteigt
Und auch das Rehkitz im fleckigen Kleid
Er ist im Grün der Lichtung im Wald
Und er ist das Moos an den Bäumen
Er ist Leben und Sterben zugleich
Im Anfang und Ende des heiligen Kreis
Der König der Wälder mit stolzem Geweih
Der ewige Hirsch – Ewig König sei

 

 

Der Tanz

Im wogenden Tanz

Drehen sich wirbelnd

Verweben sich stetig

Die ewig Tosenden

Die immerwährend Leuchtenden

Die unaussprechlich Klingenden

Umeinander

Miteinander

Durcheinander

Sich und selbst spiegelnd, liebend

und schauend

Niemals still

Niemals schweigend

Niemals verloren

Doch was bewegt Die

Die alles bewegen

Wenn alles stets Bewegung ist

Und dennoch alles still und schweigt

Stillschweigend

Was treibt wenn alles fließt

Wer stört wenn alles Frieden ist

Wohin geht das Licht wenn es keiner erschaut

Wo bleibt der Klang den keiner je gehört

Wann endet der Tanz der nie begann?

2 Antworten auf Kreatives

  1. Ullie sagt:

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem guten Rezept für eine „Weihrauch-Salbe“ gegen Rheumatoide Polyarthritis, Fibromyalgien etc. Auf dieser Suche bin ich über ein Forum gestolpert, das einen Link zu Ihrer Seite enthielt. Nun bin ich hier und frage nach, ob Sie ein solches Rezept kennen und es mir netterweise verraten. Leider gehöre ich auch zu den zahlreichen Betroffenen, die sich gern die Salbe – nicht zuletzt auch aus Kostengründen – selbst herstellen möchte, um meine Lebensqualität zu erhalten und ggf. auch deutlich zu verbessern.

    Sollte ich mich auf dem Datenhighway verlaufen haben, entschuldigen Sie bitte meine Störung, darf Ihnen aber schreiben, dass mir Ihre Website sehr gefällt.

    Liebe Grüße aus Düsseldorf

    U. Theine

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