Pertho

Reise zu Pertho (blind)

Ich ziehe eine Rune verdeckt und behalte sie in der Hand.  Kopfhörer habe ich schon auf und schalte meine Trommel-CD ein.  Im Geist begebe ich mich zu meinem Kraft- und Startplatz.

Ich komme am Startplatz an – meine Verbündete wartet schon auf mich.

Heute bin ich klein genug um auf ihr zu reiten, lustig.

Wir fliegen ein ganzes Stück – plötzliche sehe ich unter uns eine ganze Gruppe grauer Wölfe über die Erde rasen – vielleicht auch eine Art Staubwolke die vorne aus Wölfen besteht – sie laufen auf etwas, jemanden zu.

Wir scheinen am Ziel zu sein – diese Staubwolke stürmt auf eine Gestalt zu  – wie es scheint freut diese sich mich zu sehen und die Wolfswolke ist fort- „Aha – da bist Du ja wieder…“  Ich gebe ihm die Rune aus meiner Hand. Die Gestalt (Odin denke ich) führt mich zu einem Höhleneingang und dann in die Höhle hinein.

Die Höhle ist klein – hat nur einen Eingang und ist hinten geschlossen – es ist stockfinster.

Irgendwie auch gemütlich – die Gestalt umarmt mich von hinten und hält mich im Arm – „sei meine Schülerin“ – ich bin unsicher – ich will ja etwas über die Runen lernen aber ich habe doch bereits einen schamanischen Lehrer …. wieviele Lehrer kann man haben ohne die Übersicht zu verlieren? Er spürt meine Sorge.

„Du bist ohnehin von Freya berührt/gezeichnet – mach Dir keine Sorgen – Du kannst nicht meine Priesterin werden… aber meine Schülerin“

Die Gestat lässt mich in der Höhle zurück.

Ich sitzte im Dunkeln, fühle mich sicher – wie in einer Gebärmutter kommt mir in den Sinn  – und warte – ich weiß nicht worauf- ich  höre Stimmen die sich streiten – und sehe Gestalten in der Dunkelheit  aber nicht wie reale Gestalten eher wie auf die Wände projizierte Filmfetzen,  – alles Männer – und älter, irgendwie sehr verschwommen, wie im Traum – ich verstehe nicht was sie sagen.

Dann wieder Schweigen  und Dunkelheit. Ich überlege ob es Isa sein könnte – wegen des Stillstandes – aber für Isa ist es zu warm und zu angenehm – eine Stimme schimpft mit mir-„Nicht so Neugierig sein. Nicht so viel denken. “

Ich muss jetzt ständig an Pertho denken – an Schweigen und Geheimnis. Und darauf auf sich selbst zurückgeworfen zu sein. Weisheit aus sich selbst heraus. Ich bin immer noch im Dunkeln, in der Höhle, allein. Zu sich selbst finden – eigene Weisheit finden.

Dann taucht plözlich ein leuchtend weißer Schwan in der Dunkelheit auf – ich frage mich woher der kommt – und bemerke das es in der Höhle eine Art „schwarzen Fluss“ gibt- ich habe das vorher nicht bemerkt – ich verwandel mich ebenfalls in einen Schwan  und soll dem anderen Schwan folgen – wir schwimmen aus der Höhle – Es gibt immer einen Ausgang – wo man hineinkommt, kommt man auch hinaus. Verändert. Transformation. Geburt.

Ich bin wieder zurück und beginne mit meinen Notizen.

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Eine Antwort auf Pertho

  1. Pingback: Schamanische Runen-Arbeit – Eine kleine Einführung | Tunritha Blog

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