Runen – Bedeutung und Verwendung – ALGIZ

ALGIZ

AlgizWortbedeutung: Elch

Lautwert: am Wortende *z

Runengedichte:

Altenglisch: Eohl – Schilf wird meist

In einer Marsch gefunden, es wächst im Wasser

Und macht eine schreckliche Wunde

Jeder Krieger der es berührt

Wird mit Blut bedeckt

Altnordisch: –

Altisländisch: –

Bedeutung und Stichworte

Aufrecht

Aufrichtigkeit

Krieger

Walküre

Unter Schutz stehend

Mutter und Kind

Das WARUM der Krieger kämpft

Segen

Schutz der Kinder und der Unschuldigen

Symbol für die Krone des Weltenbaumes

Wenn die Wirklichkeit ein Gewebe ist, dann ist Algiz das (Web)Schiffchen beim Prozess des Webens….

Der Moment im Jetzt

Die Kraft der Erde, der Materie, des Lebens an sich

Diese Rune steht für viele im Zusammenhang mit den Walküren. Dies liegt vermutlich an der Form die sie hat – Sie sieht dem Abdruck/Fuss eines Vogels (Krähen, Raben, Schwanenfuß) ähnlich. Schwäne (genau wie der Kranich) sehen in etwa aus wie ein Algiz wenn sie mit langgestrecktem Hals über den Himmel ziehen und man unter ihnen steht. Außerdem nimmt das Runengedicht Bezug auf Wasser (Schilfgrass), Krieger und ihre schrecklichen Verwundungen.

Auf schamanischen Runen – Reisen, auch auf Blindreisen, bin ich diesem Zusammenhang mit den Walküren ebenfalls sehr oft begegnet. Eine wirklich stichhaltige Erklärung bietet das was wir über die Rune historisch wissen dafür jedoch nicht.

 

DSC_0124Magische Verwendung

Schutz

Anrufung von magischer Kraft

 

Achtsamkeit, im Sinne von den Moment spüren.

Algiz kann verfluchen, schützen, Flüche brechen und heilen – dies liegt ganz in der Intention des Runenmagiers

Anrufung/Invokation von Walküren und Einherjern (aus dem altnord. „der allein Kämpfende“, „ehrenvoll Gefallener“).

Die Kraft des Augenblicks nutzen

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Seminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

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Weitere Seminar-Termine findet Ihr  hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

 

Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

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