Runen – Bedeutung und Verwendung – BERKANA

BERKANA

BerkanaWortbedeutung: Birke

Lautwert: b

Runengedichte:

Altenglisch: Beorc trägt keine Früchte, doch ohne Samen bringt sie Schößlinge hervor,

Denn sie entsteht aus ihren Blättern

Wundervoll sind ihre Äste

Und reich geschmückt

Ist ihre hohe Krone

Die bis in den Himmel reicht

Altnordisch: Bjarkan hat die grünsten Blätter aller Büsche,

Loki war in seinem Betrug erfolgreich

Altisländisch: Bjarkan ist ein Zweig mit Blättern.

Und ein kleiner Baum

und ein frischer junger Busch

Absies ist eine Fichte (oder Kiefer)

 

Stichworte und Bedeutung

Birke

Frau

Göttin

Frigga/Frea/Fria

Fruchtbarkeit

Nährend

Mutter und Mütterlich

Frau Holle

Märchen

Wasser des Körpers – Geburt, Blut, Milch

Wohlstand und Glück oder auch spirituelle Erkenntnisse, als Erbe der Menschheit, als „Geburtsrecht“ aller Menschen, aller Wesen

Aus Stroh lässt sich Gold „spinnen“… soll heißen „schwierige Umstände“ können zu besonderen Reichtümern (spirituell oder auch materiell) führen ABER das ist kein Tauschgeschäft sondern ein Wandel den man selbst herbeiführen muss, ähnlich z.B. der Geburt eines Kindes.

Weibliche Mysterien und Einweihungen

Spinnen, Weben, Trancen, Zaubern

Weibliche Kraft und Stärke

Die Kraft zu Gebären und zu Ernähren

Brüste

Muttermilch

Zur Frau werden – Selbstständigkeit

Andere nähren

Das Wyrrd, das Netz der  Schöpfung, das Schicksal

Anette_runenMagische Verwendung

Berkana ist nährend und bringt Fruchtbarkeit.

Mit dieser Rune lassen sich Geburten, Fruchtbarkeit und ganz allgemein “Frauen”- Angelegenheiten positiv beeinflussen.

Ähnlich wie Teiwaz hat sie auch den Aspekt der Zielrichtung, Konzentration, Fokus.

Diese Rune initiert in die Geheimnisse des Wyrds, des Webens und der Zauberei wenn die Zeit dafür reif ist.

Weibliche Mysterien

Invokation von weiblicher Kraft, von Göttinnen

Schönheitszauber

 

 

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Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

 

 

 

 

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