Runen – Bedeutung und Verwendung – DAGAZ

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Wortbedeutung: Dagaz – Tag

Lautwert: d

 

 

Runengedichte:

Altenglisch: Das glänzende Licht des Schöpfers,

Wird vom Herrn gesandt und von en Menschen geliebt

Es ist eine Quelle der Hoffnung und des Glücks

Für Reich und Arm und steht allen zu Diensten

 

Stichworte und Bedeutung Dagaz

„Ich bin die Flamme, das Feuer, ich bin das Zentrum und das Schild, ICH bin

das Tor und die Kraft“

 

Kraft

Feuer

Brennen

Licht

Erleuchtung am Ende eines langen Prozesses bzw. eines Zyklusses

Tor nach Muspelheim

Tag (in seiner Gesamtheit also inkl. Nacht und Abend)

Gegensätze

Ein Zyklus der endet

Erfüllung des Schicksals

Ragnarröck und Neubeginn des Goldenen Zeitalters

(Sonnen)Untergang und Aufgang

Werden und Vergehen von Allem

Der ewige Kreis

Das Wyrrd

Tor

Knotenpunkt

Nexus der Kraft

Mitte des Wyrds…

Der Punkt an dem einfach alles möglich ist.

Alles kann hier verändert werden, alles gerät hier ins Sein.

Der Beginn, der Ursprung von allem… außerhalb und gleichzeitg im Zentrum von einfach

ALLEM.

Maximale Gegensätze zu einer Kraft vereint.

Spannung zwischen zwei Extremen

Unausweichliches Schicksal und Freiheit von Schicksal

Sonnenwende

Umschlagpunkt

Verwandlung Transformation

Teil und Gegenteil

Binden – Lösen – Schlagen – Schützen

Jede Rune enthält  auch immer ihr Gegenteil

Tod und Leben

Zerstörung und Schutz

Ende und Anfang

Morgen

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne – Jeder Anfang enthält auch schon das Ende

Gegenstück zu JERA

Licht UND Schatten

Doppelaxt

 

 

 

Magische Verwendung:

 

Löst Ilusionen auf

Macht Unsichtbar

Schutz

Vereint Gegensätze

Erkennen von Schicksal und Freiheit

Erinnerungen stärken

Magische Erkenntnis

Erleuchtung

Hilfe beim Erkennen/Erinnern von Ganzheit bzw. Volständigkeit

Licht UND Schatten

Kann ein Ende machen bzw. einen radikalen Wechsel/Umbruch herbeiführen

Ein Problem in seiner Gänze/Gesamtheit erkennen

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

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buecher

Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

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