Runen – Bedeutung und Verwendung – FEHU

FEHU

FehuWortbedeutung: Vieh, Rind(er), Schatz

Lautwert: f

Runengedichte

Altenglisch: Wohlstand ist angenehm für alle;
dennoch muss jeder ihn frei gewähren,
wenn er Ehre im Auge des Herrn gewinnen will.

Altnordisch: Wohlstand ist eine Quelle für Zwist zwischen Verwandten;
Der Wolf lebt im Wald.

Altisländisch: Wohlstand ist eine Quelle für Zwist zwischen Verwandten
und das Feuer des Meeres
und der Pfad der Schlange.

Stichworte und Bedeutung:

Bei unseren Vorfahren waren großen Viehherden ein Garant für Wohlstand und Reichtum daher steht FEHU für die bewegliche Habe, den beweglichen Reichtum, Geld, Wohlstand

Fruchtbarkeit

Freya

Freyr

Vanen

Seidr

Unglaublich wild und ungezügelt

Weiblich

Mächtig

Verbindung zum ursprünglichen Feuer

Feuer überhaupt

Unkontrolierbar

Der Weg in die Ekstase

Kuh

Rinder

Wilde, feurig, erdige, schöpferische Kraft

Anfang

Aus dem Chaos in die Ordnung

Unglaubliche Kraft

Das erste, ursprüngliche, irdische/materielle Feuer – das gemeinsam mit dem ersten, ursprünglichen, irdischem/materiellem Wasser (URUZ) das erste Leben (THURISAZ, die Riesen) schuf.

Audhumla, altnordisch Auðhumbla, die Urkuh, heilige Kuh

Erster Schritt aus dem Chaos

Starke feurige Energie

Inspiration umsetzen

Kuh – Rind

Besitz

Fruchtbarkeit

Vulkane aber auch fruchtbare Vulkanerde

Kraft, Stärke

Ausrichtung – Richtungsgebend – Inspirierend

Aufrichtend

Fordernd

Nehmend

Annehmend

Anfang – Startpunkt für den Tanz des Lebens

Aktiv

Geburt oder auch Empfängnis

dsc_0493_ps2048_fbMagische Verwendung:

Reichtums- und Wohlstandszauber z.B. auf eine Kerze geritzt

Ebenfalls um Reichtum zu rufen, die Hände mit den Handflächen nach oben vor dem Körper gen Himmel recken, in etwa in der FEHU-Haltung. Dabei aus vollem Herzen die Rune tönen und dabei visualisieren wie einem der „Wohlstand“ oder Goldtaler  wie im Märchen vo „Sterntaler“ in die ausgestreckten Hände fällt.

 

Unterstützt die Geburt

Erwärmt und befeuert

Schöpfungsfeuer invozieren

Fruchtbarkeitszauber

Freya oder Freyr rufen/invozieren

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Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

 

Seminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

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Weitere Seminar-Termine findet Ihr  hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

 

 

Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

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