Runen – Bedeutung und Verwendung – GEBO

GEBO

GeboWortbedeutung: Geben, Gabe

Lautwert: g

Runengedichte:

Altenglisch: Gyfu sorgt für Ruhm und Ehre

Die das eigene Ansehen heben

Es bringt Hilfe und Unterhalt

Für alle unglücklichen Menschen

Die nichts anderes haben

Altnordisch: –

Altisländisch: –

Stichworte und Bedeutung:

Gabe, Geschenk, Gegengabe

Ein Tor nach Asgard

Das grundlegende Prinzip indoeuropäischer Spiritualität und Gesellschaft, ich gebe damit Du gibst – Alles ist im Ausgleich und um Ausgleich bemüht. Nicht nur mit dem direkten Gegenüber sondern für die Gesamtgesellschaft als solches. ICH halte mich an die Gebote der Gastfreundschaft und der Freigiebigkeit damit auch DU und alle anderen sich daran halten.

Gastfreundschaft bzw. die Regeln der Gastfreundschaft

Wahrhaftiges Nehmen und Geben

Das Gebo Kreuz ist die einfachste Art das Universum darzustellen… die 4 Himmelsrichtungen und die Mitte mit Oben und Unten…. alle diese Richtungen, und damit einfach ALLES,  sind in Gebo enthalten.

Gebo ist die “Gabe” schlechthin – Leben und Tod – aber nicht als Gegensätze sondern vereint. In Balance. Gebo ist das Gleichgewicht – der Ausgleich. Die Mitte von Allem. Und das höchste Prinzip. Die Aufhebung von Schwarz und Weiß – Leben und Tod.

Gebo ist Geschenk und Opfer zugleich.

Wer nicht gibt kann auch nichts erhalten.

Gebo ist der Atem der Götter – im Gleichklang.

Die Vereinigung der Gegensätze

Der Mittelpunkt des Wyrds – und das Wyrd als Ganzes

Gebo repräsentiert das höhere Selbst

Die Gabe verlangt stets nach der Gegengabe denn Gebo strebt nach Ausgleich.

Gebo als Punkt an dem die Weltenachse steht.

 

dsc_0268_ps_2048_fbMagische Verwendung:

Als Segen z.B. über Essen oder Getränke gezogen oder Gesprochen

Als Tor nach Asgard

Zum Konzentrieren von Kraft

Um Hilfe und Kraft anzuziehen

 

wohnungsreinigung3

Seminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

cropped-DSC_0437_HDR.jpg

Weitere Seminar-Termine findet Ihr  hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

 

Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

Dieser Beitrag wurde unter Runen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.