Runen – Bedeutung und Verwendung – ISA

ISA

IsaWortbedeutung: Eis

Lautwert: i

Runengedichte:

Altenglisch: Is ist sehr kalt und äußerst glatt.

Es glänzt so rein wie Glas

Und fast wie Edelsteine

Es ist ein Boden der vom Frost geschaffen wird

Und sehr schön anzusehen

Altnordisch: Is nennen wir die breite Brücke

der Blinde muss geführt werden

Altisländisch: Is ist die Rinde des Flusses, Und das Dach der Welle

Und die Zerstörung der Verdammten

Glacies ist Eis

Bedetuung und Stichworte

Eis

Gefroren

Kristall

Erstarrt

Eisriesen

Eisriesin

Skadi

Tor nach Jötunheim, der Heimat der Eisriesen

Lichtsäule

Blockade

„Is nennen wir die breite Brücke“   Für unsere Vorfahren waren Flüsse, Moore etc. schwer zu überqueren bei Frost jedoch, wird das Wasser zu Eis und somit zur Brücke.

Brücke in die Anderswelt

Isa ist auch die Gegenwart – das hier und jetzt.

Nur wenn Isa nicht ins “Fließen” gerät kann es hinderlich sein, blockieren.

Wenn das “Hier und Jetzt” sich nicht mehr verändert.

Isa  als gefrorenes Laguz.

Kälte

Stillstand

Hagalaz, Nauthiz und Isa als Runen für die 3 Nornen

_DSC7185_ps2048_GGOrten2_FBMagische Verwendung

ISA kann  ein starker Schutz sein. Ein Schild gegen andere Runen oder auch gegen Schaden.

Mit ISA lässt sich Fieber senken, in dem man die Rune auf die Stirn des Kranken zeichnet.

Isa eignet sich zum Knüpfen von “magischen Netzen” sowie für magischen Schutz.

Um Verhärtungen/Blockaden insbesondere auch auf der Gefühlsebene zu lösen, kann man z.B. erst ISA stellen und tönen und dann fließend zum LAGUZ übergehen und so alle Blockaden, alles Eis „wegzuschmelzen“.

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Seminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

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Weitere Seminar-Termine findet Ihr  hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

 

Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

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