Runen – Bedeutung und Verwendung – KENAZ

KENAZ

Kenaz2Wortbedeutung: Fackel oder Geschwür

Lautwert: k

Runengedichte:

Altenglisch: Cen ist jedem lebenden Menschen bekannt.

Seine blasse, helle Flamme

Brennt immer dort,

wo Adelige drinnen sitzen

Altnordisch: Kaun ist für Kinder tödlich. Der Tod macht die Leiche blass.

Altisländisch: Kaun=tödlich für Kinder

Und schmerzhafte Stelle

Und Wohnort der Abtötung

Flagella=Geschwür

Stichworte und Bedeutung:

Die Fackel, der „Kien“span

Die hellen Flecken bei Fackelschein aber auch die dunklen Ecken.

Das schumrige Licht im Hausinnern fern der Sonne

Gelehrtes Wissen

Berherrschbares Feuer

Erworbene Erkenntnis

Aber auch Dummheit, falsches Wissen, Gerüchte

Geschwür

Die Vergiftung die aus Halbwahrheiten und Gerüchten entstehen

Böses, vergiftetes Wissen (der Lauscher an der Wand…)

Entzündung – in jeder Hinsicht im Guten (der erhellte Geist) wie im Schlechten (die „entzündete“ Wunde)

Kreativität

Wissen und Erkenntnis

Etwas Erkennen

Erleuchtung

Magische Verwendung:

Anzünden – Entzünden, ins Licht bringen, sehr zielgerichtet. Auch Geschwüre bringen
etwas ans Licht…. erleuchtet nicht die Welt oder allgemein sondern nur einen Punkt… einen besitmmten Sachverhalt.

Zur Wissensvermehrung

Kopfschmerzen lassen sich mit ihr behandeln, wenn der Schmerz von zuviel “Durcheinander im Kopf” verursacht wird.
Mit dieser Rune lässt sich “Erkenntnis” schaffen.
Sie entzündet Feuer im Verstand.
Erleichtert die Kommunikation mit der Anderswelt bzw. erhöht die Klarheit der Kommunikation.
Transformation
(Gestalt)Verwandlung
Klarheit über das wahre Selbst

Hilft beim Lernen und beim Erkenntnisgewinn

KENAZ und LAGUZ lassen sich als Bindrune zu einem RAIDO formen.  So lässt sich erlerntes Wissen in etwas bewegtes und lebendiges verwandeln, hierbei wird dann Wissen/Verstand und Gefühl zu einem stetigen Erfahrungsfluss der „ewigen“ Reise verbunden.

wohnungsreinigung3

Seminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

cropped-DSC_0437_HDR.jpg

Weitere Seminar-Termine findet Ihr  hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

 

Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

Dieser Beitrag wurde unter Runen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.