Runen – Bedeutung und Verwendung – MANNAZ

 

Manaz

Wortbedeutung: Mensch

Lautwert: m

 

 

 

 

 

Runengedichte:

Altenglisch:

Der frohe (Mensch) ist seinen Verwandten lieb,

Doch jeder Mensch ist verdammt

Seine Gefährten zu verraten

Da der Herr durch sein Gebot

Das üble Aas der Erde übergibt

Altnordisch: 

Madr ist eine Erhöhung des Staubes,

Groß ist die Kralle des Falken

Altisländisch: 

Madr ist die Freude der Menschen

Und eine Erhöhung von Staub

Und ein Schmuck der

Schiffe

Homo=Mensch

Stichworte und Bedeutung MANNAZ

Der Mensch in seiner Gänze

Das voll materialisierte Potential.

Die getroffene Entscheidung.

Die Verwirklichte Idee – die tatsächliche Materie, Inkarniert

Der voll entwickelte Mensch.

Das Entstandene – das Ergebnis einer Tat

Menschsein – Menschheit

Die Pflichten des Menschsein

Mensch in Gemeinsc

haft – die menschliche Gemeinschaft

Die manifestierte Idee

Eingebundensein in Familie und Gesellschaft

Das was uns zum Menschen macht

Das Gewordene

Die besondere Kraft des Menschen

Was macht den Menschen aus?

Menschlichkeit

Mensch sein bedeutet eine Existenz zwischen Erde und Himmel, zwischen Geist und Materie

Der einzelne Mensch, der Mensch in Gemeinschaft und die Menschheit an sich.

Das „Beste“ im Menschen

Magische Verwendung:

Um die Entwicklung zum ganzen Menschen zu fördern

Schattenarbeit

Erkenntnis der eigenen Menschlichkeit

Einbinden von jemandem in die menschliche Gemeinschaft

Verantwortung für die Mitmenschen wecken

Hilfe zum Finden des eigenen Platzes und der eigenen Stärke

Materilisation des höchsten Potentials eines Menschen

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

cropped-DSC_0437_HDR.jpgSeminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

Natürlich werde ich auch demnächst wieder Runenseminare anbieten…

Die Termine findet Ihr dann hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

buecherVerwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

Dieser Beitrag wurde unter Runen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.