Runen – Bedeutung und Verwendung – NAUTHIZ

NAUTHIZ

NaudizWortbedeutung: Notwendigkeit, Bedürfnis, Zwang, Pflicht, Wünschen

Lautwert: n

Runengedichte:

Altenglisch: Nyd ist bedrückend für das Herz,

Doch oft erweist es sich als Quelle,

Der Hilfe und Erlösung für jeden

Falls der es zur rechten Zeit beachtet

Altnordisch: Naudr lässt einem keine Wahl, ein nackter Mann friert in der Kälte

Altisländisch: Naud ist der Schmerz der Magd, und ein Zustand der Unterdrückung

Und mühsame Arbeit

Opera=arbeit

Stichworte und Bedeutung

Not und Notwendigkeit

Das was es zu wenden gilt

Tor nach Niflheim, Heimat des Nidhöggr Drachen, des Neiddrachen

Angst, Ängste

Schatten

Schwächen

Furcht und Neid

Sie löst Ängste auf und sie löst Ängste aus

Selbsterkenntnis auf die schmerzhafte Art

Der dunkle Spiegel der Seele

Der schmerzhafte Blick in den Spiegel

Aus Schmerzen lernt man

Saubere Arbeit, saubere Abschlüsse und Schnitte

Aber auch das herauskommen aus der Not

Etwas das sich wandelt

der tiefste Punkt im Universum – der Abstieg dorthin und der Aufstieg wieder heraus

Etwas ändert sich, etwas muss sich ändern

Die Not wendet sich

Etwas ist NOT-wendig – es wendet die Not

Magische Verwendung:

_DSC7222_ps_2048_GGOrten_FBAls Messer bei der Extraktion, trennt das NOTwendige vom Schädlichen oder Nutzlosen

Klärt den Geist von Nutzlosen Gedanken

Tor nach Niflheim

Löst Ängste, Neid und Schwächen auf, in dem sie Aufmerksam macht, den Blick darauf lenkt.

Kann die Große Not wenden. Kann NOTFeuer entzünden.

Sie findet die Lüge und den Verräter und die schwächste Stelle….

Auf eine Waffe geritzt findet sie den verwundbarsten Punkt.

Zwingt und Verpflichtet

 

 

Seminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

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Weitere Seminar-Termine findet Ihr  hier:

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Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

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