Runen – Bedeutung und Verwendung – TEIWAZ

TEIWAZ

TeiwazWortbedeutung: Tiu, Tiwaz oder Tyr – eine der ältesten indoeuropäischen Gottheiten

Lautwert: t

Runengedichte:

Altenglisch: Tiw ist ein Leitstern, gut hält er seine Treue
Den Fürsten; er ist immer auf seiner Bahn
Über den Nebeln der Nacht, und versagt niemals.

Altnordisch: Tyr ist ein einhändiger Gott, Der Schmied muss oft blasen

Altisländisch: Tyr ist ein einhändiger Gott,

Die Überreiste des Wolfs und der Prinz der Tempel

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Bedeutung und Stichworte

Tiu, Tiwaz oder Tyr – eine der ältesten indoeuropäischen Gottheiten

Zielgerichtet

Konzentriert

Speer

Männlich, Mann

Kampf und Kämpfen  –  das ist nicht immer vernichten und töten es ist manchmal vor
allem Kontrolle.
Kontrolle und Disziplin
Balance

Alles muss kontrolliert und balanciert sein.

Konzentration und Fokus

Teiwaz  ist der Speer. Er ist zielgerichtet und schnell.
Junger Mann/Krieger, einer der genau weiß was oder wohin er will.

Auch Tyr als Gott des Zweikampfes.
Kraft und Stärke
Aufrichtigkeit
Zielrichtung

DSC_0140_HDRMagische Verwendung:

Magisch verwendet gibt Teiwaz dem Zauber Richtung und Kraft.
Auf eine Person projiziert oder gezeichnet kann Teiwaz zu mehr Rückgrat und dadurch mehr Ehrlichkeit führen.
Mit Teiwaz können andere Runen gut als Binderune verwendet werden. Teiwaz gibt dem Zauber dann Bewegung und Zielrichtung.

Auf den Speer oder den Pfeil geritzt verleiht er Zielsicherheit.

Konzentriert und Fokussiert auf ein bestimmtes Ziel

Richtet auf und aus

Sollte nur für die „gerechte“ Sache verwendet werden

 

 

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Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

 

 

 

 

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