Wunjo

Runenreise Wunjo

Ich trete durch den Stamm eines Baumes in eine Höhle ein.

Um mich herum ist alles dunkel aber mächtge Energien pulsieren durch mich hindurch .

Ich verschmelze mit dem Baum und mische die Energien in mir.

Erdige und sonnige (himmlische 😉 Energie.

Ich vereine sie in mir – Oben und Unten – Magisch- diese Mischung braucht es für das Wirken von Magie.

Eine riesenhafte, männliche, recht martialische Gestalt (rote haare und Bart, Rüstung und bewaffnet) erscheint mir und gibt mir zu verstehen wie winzig und ohnmächtig ich bin – ich bin ihr in keinster Weise gewachsen, die Gestal ist viel größer als ich – sie sagt ich beschäftige mich mit zu großen Dingen – ich schreie – brülle- ICH WILL ES

Das scheint fast so eine Art Mantra zu sein – wie ein anderer Name der Rune – der riesigen Gestalt scheint mein Ausbruch zu gefallen – während ich „Ich will“ schreie  wachse ich und werde ebenfalls riesig.

Ich wachse über mich hinaus

Danach wird alles etwas wirrer

Die Rune hat etwas mit starken Energien zu tun

Mit Mut und Willen

Willensstärke

ICH WILL

Ego

Selbstbewusstsein

Aber die Rune ist auch nicht ungefährlich

2 Seiten

Blut befleckt – Vorsicht

Interpretation der Reise:

Wunjo – Wahrer Wille

Wunjo hilft beim Erfüllen des wahren Willen – hat die Kraft Energien zu vereinigen – zur Vollkommenheit zu führen

Die Reise erinnert mich aber auch an einen Teil aus dem Havamal:

146 (8) Besser nicht gebeten, als zu viel geboten:
Die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet, als zu viel getilgt;

Im Zusammenhang mit der Warnung der Rune am Ende der Reise, deute ich es als Hinweis darauf das auch Wunjo ein „Opfer“, eine Gegengabe, verlangt – verlangen kann.

Gaben schaffen ein Band. Ein Band aus Verpflichtungen. Irgendwann müssen diese Verpflichtungen auch erfüllt werden. Manchmal ist uns nicht klar was der Preis sein wird, den wir zahlen wenn wir uns etwas „wünschen“ und es uns auh erfüllt wird.

Bedenke Gut worum Du bittest denn es könnte Dir gewährt werden.

Viele Märchen berichten davon, aber auch in unserem alltäglichen Leben können wir das beobachen. Z.B. wenn wir uns einen guten Job und mehr Einkommen wünschen – der Preis dafür ist manchmal das wir wenger Zeit mit unserer Familie verbringen können.

Die Rune enhält das nicht unbedingt als grundsätzliche Botschaft, ich denke diese Warnung bezieht sich vor allem auf den Umgang mit der Rune und wie man sie einsetzen sollte. Nicht leichtfertig und nicht ungerecht(fertigt). Große Not z.B. kann eine Situation schaffen die bereits selbst die Gabe oder das Opfer sein kann.

 

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