Warum ich schamanische Seminare gebe…

Um ganz ehrlich zu sein, weil ich darum gebeten wurde. Und zwar immer und immer und immer wieder.  Nicht nur von den Spirits, nein auch immer wieder von Freunden, Nachbarn und zum Teil von nahezu Fremden: „Bitte, zeig mir wie das geht mit der schamanischen Reise und wie ich mein Krafttier finde“. Ich bin dieser Bitte sehr, sehr häufig nachgekommen :-).

Seminar

 

 

 

 

 

 

Gibst du einem Mann einen Fisch, nährt er sich einmal. Lehrst du ihn das Fischen, nährt er sich sein ganzes Leben.

Dschuang Dsi
(350 – etwa 275 v. Chr.), taoistischer Philosoph

Ich glaube an das Konzept „Seminar“ für die heutige, moderne Zeit zur Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten. Wir leben nicht mehr in einer Zeit von kleinen Gesellschaften und Stämmen, in denen jeder Stamm seinen eigenen schamanischen Spezialisten hat, der für die Dauer von vielen Jahren einen oder zwei einzelne und handverlesene Lehrlinge oder Schüler aufnimmt, die bei ihm/ihr leben und als Gegenleistung für die Ausbildung, allerlei niedere Arbeiten für verrichten und assistieren. Wochen- und auch Wochenendseminare für die schrittweise Vermittlung von Wissen in intensiven Kleingruppen hat sich heute, in unserer Zeit, bewährt und ist gut in das Leben der meisten, modernen Menschen zu integrieren.

Hier wird intensiv an 2-3 Tagen alles eingeübt was man für die schamanische Arbeit braucht. Vor Besuch des Seminars kann man sich auch schon einige Zeit als Autodidakt versuchen – was aber meiner Ansicht nach nicht die gleiche intensive Wirkung hat wie ein zweitägiges Seminar.

Auch eine Fülle von Büchern ersetzt den Lehrer nicht. –

chin. Sprichwort

Auf einem Seminar ist ein Lehrer den man mit Fragen löchern kann, andere Teilnehmer die vielleicht ähnliche oder auch ganz andere Erlebnisse haben wie man selbst – man kann sich austauschen, es hat einfach eine ganz andere Wirkung wenn man zwei Tage mehrere Stunden reist und übt als wenn man das zu Haus, alle paar Tage mal, für ein zwei Stündchen probiert. Die Intensität der Arbeit ist einfach eine Andere.

Die Kraft einer Gruppe und eines routinierten Lehrers kann, gerade am Anfang, sehr, sehr hilfreich sein. Zudem erhöht es die zur Verfügung stehende Kraft ganz ungemein wenn die Trommel nicht aus dem Lautsprecher kommt, sondern ein schamanisch Praktizierender Kraft und „Betrommelung“ zur Verfügung stellt.

Darum wäre mein Tipp immer sich zuerst ein schamanisches Basis-Seminar zu gönnen – ein gutes Basis-Seminar ermöglicht es mir, dass ich danach auch alleine weiterkomme, denn die eigentliche Unterweisung und Ausbildung erfolgt durch die Geister.

trommelnNatürlich wird man nicht an einem Wochenende zum Schamanen. Dennoch, genauso wie eigentlich jeder singen oder tanzen kann, so haben wir auch alle die grundlegenden Fähigkeiten uns spirituell zu entfalten und mit Spirits und geistigen Verbündeten zu kommunizieren. Wir haben alle Zugang zu diesem Weg der Kraft und (Selbst)Heilung.

Am Anfang habe ich einfach zum Spaß und ausschließlich im Bekanntenkreis unterrichtet. Aber es wurden immer mehr Anfragen und Bitten und so ein Basis-Seminar braucht viel Zeit, Aufmerksamkeit und auch Kraft durch den Unterrichtenden. Darum bin ich irgendwann dazu übergegangen professionell Seminare zu geben und diese auch auf meine Internetseite zu stellen.

Meine Spirits, Geister, Götter und Ahnen fordern mich immer wieder auf zu unterrichten und zu begleiten.

Skye_AnetteDie Ausbildung bei Tunritha

Heute, nach etlichen Jahren, biete ich nicht nur schamanische Basis-Seminare an, sondern eine ganze Reihe von Seminaren und Kursen zu verschiedenen schamanischen Themen.  Wer alle diese Kurse besucht, absolviert über mehrere Jahre eine vollständige schamaniche Ausbildung mit Schwerpunkt auf dem europäischen Schamanismus, wobei das Tempo jeder selbst bestimmten kann. Aber alle Kurse können auch unabhängig voneinander besucht werden. Wer lieber alleine und als Autodidakt arbeitet erfährt mit dem Basis-Seminar alles was er zur weiteren, persönlichen, schamanischen Praxis braucht.

Ziel meiner Seminare ist es immer die Teilnehmer zur spirituellen Selbstermächtigung und zum eigenen Schaffen und zu selbstständiger Kreativität zu inspirieren und sie dort zu begleiten wo es gewünscht oder notwendig ist.

Was der Lernende selbst finden kann,
das soll man ihm nicht geben.

Christian Gustav Friedrich Dinter
(1760 – 1831)

Warum also nochmal gebe ich schamanische Seminare?

Weil es mir, im wahrsten Sinne des Wortes, Berufung ist. Weil mich, sowohl meine Schüler als auch meine Geister, dazu berufen haben und mir gestatten, einige wunderbare und kraftvolle schamanisch Praktizierende, ein Stück weit ihres persönlichen Weges zu begleiten und etwas weiterzugeben das wiederum meine wunderbaren Lehrer mir gaben:  Das Feuer im Kopf…. Den Zauber, die Magie und die Kraft des schamanischen Weges.  Ich danke dafür!

dsc_0493_ps2048_fbStimmen aus meinen Seminaren:

Torsten Belzig: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals für das hervorragende Seminar (Basis-Seminar „Seelenflug“) bedanken. Man erhält hier alles, um die schamanische Praxis ausüben zu können. Klar, kraftvoll, konsequent und kompetent aber auch herzlich und behütet lernt man von Anette, was es heisst schamanisch zu arbeiten. Dabei steht Selbsterfahrung/Selbsterkenntnis, welche über viele Reisen und praktische Übungen erlangt wird, immer im Vordergrund. (Schamanisches Basis-Seminar)

Nadi S.: Ich bin sehr froh, bei Anette meinen Basiskurs im schamanischen Reisen gemacht zu haben. Sie ist sehr klar und strukturiert, Theorie und Praxis absolut ausgewogen. Sie drängt zu nichts und geht auf alle Fragen ein.

Vielen Dank für ein tolles Wochenende!  (Schamanisches Basis-Seminar)

 

Anne Fluss: Vielen Dank, liebe Anette, für den tollen Runen-Kurs! Ein rundum gelungenes Wochenende. Ich habe mich super betreut gefühlt. Da wir die Runen gemeinsam erarbeitet haben, ist bei mir sehr viel hängen geblieben. Ich habe einen komplett neuen Bezug zu dem Thema bekommen und arbeite seitdem regelmäßig mit den Runen.
Ich nehme an, die anderen Seminare sind ähnlich aufgebaut und da Du eine sehr sympathische und interessante Persönlichkeit ist, kann ich die Seminare bei Dir aus vollem Herzen weiterempfehlen. (Schamanische Runenarbeit)

Friedrich Reimann: Das Seminar bei Anette war mein erstes Seminar im schamagischen Bereich, so daß ich sehr gespannt war, was auf mich zukommen würde. Die Leiterin war sehr sympathisch, es gab Kekse, Tee und Kaffee. Die gesamte Atmosphäre war sehr anheimelnd und gemütlich, obwohl draußen massiver Hochsommer herrschte. Zum Seminar bekamen wir ein Skript, das recht umfangreich ausfiel. So kam es auch, da die Thematik sich als sehr komplex erwies,so dass wir am ersten Tag, wegen häufiger Nachfragen und darauffolgenden ergänzenden Erklärungen weniger schafften, als vorgesehen und am zweiten Tag ein bißchen unter Zeitdruck gerieten. Insgesamt haben wir auch viele praktische Anwendungen sowie schamanische Reisen zu den Runen durchgeführt. Aufgrund der Materie war der theoretische Anteil allerdings sehr hoch und er zählt auch nicht unbedingt zur leichten Kost, auch wenn Anette es immer wieder schaffte durch historische Anekdoten und persönliche Erfahrungen das Ganze aufzulockern. Alles in allem war es ein sehr bereicherndes Seminar, sowohl die Informationen als auch der praktische Teil haben mich persönlich vorangebracht. (Schamanische Runenarbeit)

 

Seminare und Ausbildung  bei Tunritha, Schule für europäischen Schamanismus:

http://tunritha.de/seminare.html

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