Runen – Bedeutung und Verwendung – WUNJO

WUNJO

WunjoWortbedeutung: Wonne, Glück, Segen, Lust

Lautwert: w

Runengedichte:

Altenglisch: Wenne genießt jener, der kein Leiden

Keine Trauer oder Sorge kennt,

Der Wohlstand und Glück hat

Und ein hinreichend gutes Haus

Altnordisch: –

Altisländisch: –

Stichworte und Bedeutung:

Wunsch und Wille

Glück

Wonne, Lust, Wollen

Die Guten Dinge

Die Freude im Sein

Der Monat Mai

Die Freude der Schöpfung

Freude

Der Wahre Wille

Oski, der Wunscherfüller (einer der Namen Odins)

Willensstärke

ICH WILL

Ego

Selbstbewusstsein

Die Realität nach den eigenen Wünschen formen

Magie

Der magische Wille – Der wahre Wille

Vollkommenheit

DSC_0129_HDR_1024Magische Verwendung:

Wunjo hilft beim Erfüllen des wahren Willen – hat die Kraft Energien zu vereinigen – zur Vollkommenheit zu führen

Magisch kann man Wunjo verwenden um den wahren Willen geschehen zu lassen. Wunjo lässt Wünsche wahr werden. Wunjo steht in Verbindung zu Odin als Oski – der Wunscherfüller.

Als Binderune mit Teiwaz zusammen kann es genutzt werden um auf den wahren Willen zu fokussieren, um ihn dann auch  zu materialisieren.

Mit Wunjo kann Wunsch zu Realität werden.

Welt nach den eigenen Wünschen formen.

Die materielle Schöpfung beleben.

Zur Invokation Odins als “Wunscherfüller” Oski (aber Vorsicht – Die Gabe verlangt stehts Vergeltung)

wohnungsreinigung3

Seminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

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Weitere Seminar-Termine findet Ihr  hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

 

Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

 

 

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Runen – Bedeutung und Verwendung – GEBO

GEBO

GeboWortbedeutung: Geben, Gabe

Lautwert: g

Runengedichte:

Altenglisch: Gyfu sorgt für Ruhm und Ehre

Die das eigene Ansehen heben

Es bringt Hilfe und Unterhalt

Für alle unglücklichen Menschen

Die nichts anderes haben

Altnordisch: –

Altisländisch: –

Stichworte und Bedeutung:

Gabe, Geschenk, Gegengabe

Ein Tor nach Asgard

Das grundlegende Prinzip indoeuropäischer Spiritualität und Gesellschaft, ich gebe damit Du gibst – Alles ist im Ausgleich und um Ausgleich bemüht. Nicht nur mit dem direkten Gegenüber sondern für die Gesamtgesellschaft als solches. ICH halte mich an die Gebote der Gastfreundschaft und der Freigiebigkeit damit auch DU und alle anderen sich daran halten.

Gastfreundschaft bzw. die Regeln der Gastfreundschaft

Wahrhaftiges Nehmen und Geben

Das Gebo Kreuz ist die einfachste Art das Universum darzustellen… die 4 Himmelsrichtungen und die Mitte mit Oben und Unten…. alle diese Richtungen, und damit einfach ALLES,  sind in Gebo enthalten.

Gebo ist die “Gabe” schlechthin – Leben und Tod – aber nicht als Gegensätze sondern vereint. In Balance. Gebo ist das Gleichgewicht – der Ausgleich. Die Mitte von Allem. Und das höchste Prinzip. Die Aufhebung von Schwarz und Weiß – Leben und Tod.

Gebo ist Geschenk und Opfer zugleich.

Wer nicht gibt kann auch nichts erhalten.

Gebo ist der Atem der Götter – im Gleichklang.

Die Vereinigung der Gegensätze

Der Mittelpunkt des Wyrds – und das Wyrd als Ganzes

Gebo repräsentiert das höhere Selbst

Die Gabe verlangt stets nach der Gegengabe denn Gebo strebt nach Ausgleich.

Gebo als Punkt an dem die Weltenachse steht.

 

dsc_0268_ps_2048_fbMagische Verwendung:

Als Segen z.B. über Essen oder Getränke gezogen oder Gesprochen

Als Tor nach Asgard

Zum Konzentrieren von Kraft

Um Hilfe und Kraft anzuziehen

 

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Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

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Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

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Runen – Bedeutung und Verwendung – KENAZ

KENAZ

Kenaz2Wortbedeutung: Fackel oder Geschwür

Lautwert: k

Runengedichte:

Altenglisch: Cen ist jedem lebenden Menschen bekannt.

Seine blasse, helle Flamme

Brennt immer dort,

wo Adelige drinnen sitzen

Altnordisch: Kaun ist für Kinder tödlich. Der Tod macht die Leiche blass.

Altisländisch: Kaun=tödlich für Kinder

Und schmerzhafte Stelle

Und Wohnort der Abtötung

Flagella=Geschwür

Stichworte und Bedeutung:

Die Fackel, der „Kien“span

Die hellen Flecken bei Fackelschein aber auch die dunklen Ecken.

Das schumrige Licht im Hausinnern fern der Sonne

Gelehrtes Wissen

Berherrschbares Feuer

Erworbene Erkenntnis

Aber auch Dummheit, falsches Wissen, Gerüchte

Geschwür

Die Vergiftung die aus Halbwahrheiten und Gerüchten entstehen

Böses, vergiftetes Wissen (der Lauscher an der Wand…)

Entzündung – in jeder Hinsicht im Guten (der erhellte Geist) wie im Schlechten (die „entzündete“ Wunde)

Kreativität

Wissen und Erkenntnis

Etwas Erkennen

Erleuchtung

Magische Verwendung:

Anzünden – Entzünden, ins Licht bringen, sehr zielgerichtet. Auch Geschwüre bringen
etwas ans Licht…. erleuchtet nicht die Welt oder allgemein sondern nur einen Punkt… einen besitmmten Sachverhalt.

Zur Wissensvermehrung

Kopfschmerzen lassen sich mit ihr behandeln, wenn der Schmerz von zuviel “Durcheinander im Kopf” verursacht wird.
Mit dieser Rune lässt sich “Erkenntnis” schaffen.
Sie entzündet Feuer im Verstand.
Erleichtert die Kommunikation mit der Anderswelt bzw. erhöht die Klarheit der Kommunikation.
Transformation
(Gestalt)Verwandlung
Klarheit über das wahre Selbst

Hilft beim Lernen und beim Erkenntnisgewinn

KENAZ und LAGUZ lassen sich als Bindrune zu einem RAIDO formen.  So lässt sich erlerntes Wissen in etwas bewegtes und lebendiges verwandeln, hierbei wird dann Wissen/Verstand und Gefühl zu einem stetigen Erfahrungsfluss der „ewigen“ Reise verbunden.

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Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

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Runen – Bedeutung und Verwendung – ANSUZ

ANSUZ

Ansuz2Wortbedeutung: Ase

Lautwert: a

Runengedichte:

Altenglisch: Os ist die Quelle aller Sprache

Eine Säule der Weisheit

Und ein Trost für weise Männer

Ein Segen und eine Freude

für jeden Ritter

Altnordisch: Oss ist der Weg der meisten Reisen

Die Scheide ist für das Schwert

Altisländisch: Oss= betagter Gautr (Gott)

Und Prinz von Asgard

Und Herr von Walhalla

 

Stichworte und Bedeutung:

Ase(n)

Odin/Wodan

Feuer im Kopf – Der Gott der das Feuer im Kopf entfacht

Asgard

Sprache, Kommunikation

Atem, Odem, Lebensatem

Göttlicher Funke

Ordnung

In Ordnung bringen

Verstand

Kopf

Geist

Erkenntnis und spirituelles Erwachen

Persönliche Kraft, Schamanenkraft

Erkenntnis und Wissen

Verstehen

Intellekt

Sprache

Magische Verwendung:

trommelnfbAnsuz erweck den Geist. Das wahre ich – die Seele.

Als Binderune mit Teiwaz und Wunjo – Erweckt es den wahren Willen/das wahre Wesen, lässt ihn/es sichtbar werden und manifestiert ihn/es. VerbindetWillen, Wesen und Handlung zu einer Einheit, so das zielgerichtetes Handeln im Einklang mit dem inneren Wesen und dem wahren Willen möglich wird. Gut für Menschen die nicht wirklich wissen wer sie eigentlich sind oder wohin sie wollen, für Menschen auf der Suche.

Mit Ansuz lassen sich Raum und Zeit überwinden und das Wyrrd verändern.

Ansuz bringt Geist, Verstand und Ordnung wo vorher Chaos und Elementare Macht war.

Wo FEHU Materie erschafft, erschafft ANSUZ Geist.

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Runen – Bedeutung und Verwendung – FEHU

FEHU

FehuWortbedeutung: Vieh, Rind(er), Schatz

Lautwert: f

Runengedichte

Altenglisch: Wohlstand ist angenehm für alle;
dennoch muss jeder ihn frei gewähren,
wenn er Ehre im Auge des Herrn gewinnen will.

Altnordisch: Wohlstand ist eine Quelle für Zwist zwischen Verwandten;
Der Wolf lebt im Wald.

Altisländisch: Wohlstand ist eine Quelle für Zwist zwischen Verwandten
und das Feuer des Meeres
und der Pfad der Schlange.

Stichworte und Bedeutung:

Bei unseren Vorfahren waren großen Viehherden ein Garant für Wohlstand und Reichtum daher steht FEHU für die bewegliche Habe, den beweglichen Reichtum, Geld, Wohlstand

Fruchtbarkeit

Freya

Freyr

Vanen

Seidr

Unglaublich wild und ungezügelt

Weiblich

Mächtig

Verbindung zum ursprünglichen Feuer

Feuer überhaupt

Unkontrolierbar

Der Weg in die Ekstase

Kuh

Rinder

Wilde, feurig, erdige, schöpferische Kraft

Anfang

Aus dem Chaos in die Ordnung

Unglaubliche Kraft

Das erste, ursprüngliche, irdische/materielle Feuer – das gemeinsam mit dem ersten, ursprünglichen, irdischem/materiellem Wasser (URUZ) das erste Leben (THURISAZ, die Riesen) schuf.

Audhumla, altnordisch Auðhumbla, die Urkuh, heilige Kuh

Erster Schritt aus dem Chaos

Starke feurige Energie

Inspiration umsetzen

Kuh – Rind

Besitz

Fruchtbarkeit

Vulkane aber auch fruchtbare Vulkanerde

Kraft, Stärke

Ausrichtung – Richtungsgebend – Inspirierend

Aufrichtend

Fordernd

Nehmend

Annehmend

Anfang – Startpunkt für den Tanz des Lebens

Aktiv

Geburt oder auch Empfängnis

dsc_0493_ps2048_fbMagische Verwendung:

Reichtums- und Wohlstandszauber z.B. auf eine Kerze geritzt

Ebenfalls um Reichtum zu rufen, die Hände mit den Handflächen nach oben vor dem Körper gen Himmel recken, in etwa in der FEHU-Haltung. Dabei aus vollem Herzen die Rune tönen und dabei visualisieren wie einem der „Wohlstand“ oder Goldtaler  wie im Märchen vo „Sterntaler“ in die ausgestreckten Hände fällt.

 

Unterstützt die Geburt

Erwärmt und befeuert

Schöpfungsfeuer invozieren

Fruchtbarkeitszauber

Freya oder Freyr rufen/invozieren

DSC_0243_psFS_2048_FB

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

 

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Verwendete Quellen:

 

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Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

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Runen körperlich erfahren – Die Praxis des Runenstellens

Was ist Runenstellen?

Skye_AnetteBeim Runenstellen nehmen wir mit unserem Körper die Position einer bestimmten Rune ein, atmen rythmisch und tönen den Runen-Namen.

 

 

Diese Art der Runenpraxis soll uns ermöglichen Form und Energiefluss jeder Rune auch mit dem Körper zu erfahren.  Runenstellen kann sich wohltuend auf Körper, Geist und Seele auswirken.

Die ja doch recht abstrakten Runensymbole erhalten so eine körperliche, erdige Realität. Runenkraft wird direkt in uns und im Raum manifestiert. Energieblockaden können gelöst werden und überhaupt kann mit den Runenstellungen viel experimentiert werden. So können wir sie als Trancehaltungen, in Ritualen, zur Meditation, als körperliche Übung und zur harmonisierung von Körper, Energie und Bewusstsein nutzen.

Durch das Tönen und Stellen der Runen erfahren wir mehr über die eigentliche Kraft der jeweiligen Rune, können uns mit ihr leichter verbinden. Wir können die Runenkraft so auch später, bei Runenzauber, schamanischer Reise oder in der Divination leichter erneut wachrufen, sie erkennen oder uns einfühlen.

Atmung

meditation1Zu Beginn ein paar Worte zur Atmung. Diese sollte tief und rythmisch erfolgen. Wer noch keine Erfahrungen mit rythmischer Atmung hat, sollte diese zuerst üben.

Lege Dich dazu zunächst auf den Rücken (wenn das unbequem für Dich ist, kannst Du diese Vor-Übung auch im Stehen machen), entspanne Dich und lege eine Deiner Hände auf den Bauch die andere auf die Brust. Jetzt atme tief ein und aus.

Welche Deiner Hände bewegt sich?

Wenn die Hand auf dem Bauch sich bewegt hat atmest Du schön tief. Sollte sich jedoch statt dessen die Hand auf der Brust bewegen musst Du Dich zunächst darauf konzentrieren in den Bauch zu atmen. Beim tiefen Atmen sollte sich Deine Bauchdecke beim einatmen heben und beim ausatmen wieder senken. Dies solltest Du jedoch nicht durch Muskelanspannung forcieren, sondern es sollte einfach durch Deine Atmung, ganz von alleine geschehen. Erzwinge nichts.

Wenn Du die tiefe Atmung beherrschst kommen wir zum eigentlichen „rythmischem Atmen“.  Es gibt verschiedene Rythmen in denen geatmet werden kann und Du wirst mit der Zeit sicher den finden der für Dich der Passende ist. Für den Anfang schlage ich vor das wir mit einem langsamen 3er Rythmus beginnen.

Also – entspanne Dich, atme tief ein und zähle dabei langsam bis Drei. Dann halte inne und zähle ebenfalls langsam bis Drei. Und wieder Ausatmen und dabei bis Drei zählen. Und wieder innehalten und bis Drei zählen… und immer so weiter.

Sobald Du das rythmische Atmen fast von selbst beherschst kannst Du mit der ersten Runenstellung beginnen.

Die erste Runenstellung

Grundsätzlich kann jede Rune gestellt werden. Für den Anfang würde ich aber eine Rune oder eine Kombination empfehlen die einfach zu stellen ist und deren Energie Dir entgegen kommt.

Ich persönlich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem Stellen von ISA, URUZ und JERA am Schluss. Diese Runen-Übung mache ich besonders gern wenn der Rücken oder die Schultern schmerzen.

Dazu stelle ich mich aufrecht hin, atme 3x rythmisch ein und aus, atme dann ein letztes Mal tief ein, hebe die Arme zum ISA und töne laut mit Betonung auf den Vokalen Iiiiiisaaaaa… Wenn kein Atem mehr da ist, lasse ich die Arme sinken…. atme ein, hebe die Arme erneut und töne wieder Iiiiiisaaaa …. das mache ich 3x.

Dann mache ich das selbe mit URUZ, ebenfalls 3x.

Zum Schluss kommt JERA.

Ich beende das Runenstellen oft mit JERA, da JERA die gerufenen und geflossenen Energien im Körper verteilt, harmonisiert und ausgleicht.

Bei der JERA-Stellung bewege ich zudem die Hüften in Kreisen im Uhrzeigersinn.

 

Sei offen für Neues und für Experimente

WaldMeiner Erfahrung nach ist das Runenstellen etwas, das man vor allem durch die eigene Praxis lernt und das erfahren werden will. Es gibt keine ganz exakten Haltungen, die millimetergenau eingehalten werden müssen. Und es gibt auch keine exakte Art des Tönens. Ein jeder Runen-Praktiker hat da so seine eigenen Methoden und Vorlieben.

Daher: Probiere Dich aus… Probiere die Haltungen und auch die Töne und Tonlagen.  Finde heraus WANN die Töne in Deinem Unterleib, wann in Deinem Bauch und wann in Deinem Kopf vibrieren. Erfahre welche Haltungen die Kraft fließen lassen. Unternehme, wenn Du kannst, eine schamanische Reise zu Deinem Lehrer oder Krafttier und lass Dir zeigen wie DU die Runen stellen und tönen sollst.

Dem Anfänger fällt alles schwer. Nicht immer klappt der erwartete Energiefluss von Beginn an so wie gewünscht. Da hilft nur Übung, Übung, Übung…. Alle Bereiche des „Runenstellens“ wollen beherrscht werden bevor es so richtig klappt…. das Atmen, das Tönen und die richtige Körperhaltung. Wenn man jedoch ein bischen Übung hat, kann es eine große Bereicherung sein. Ich selber kombiniere z.B. eine Dusche oft damit in der Dusche LAGUZ zu stellen und zu tönen… Die Energie von LAGUZ ist reinigend, erfrischend, herzöffnend und harmonisierend. Ich finde das passt sehr gut zur morgendlichen Dusche ;-).

DSC_0243_psFS_2048_FBDie Geschichte des Runenstellens

Nunja, ich würde an dieser Stelle natürlich gerne behaupten das, das Runenstellen auf uralter, europäischer Weisheitslehre beruht, und unsere Vorfahren nachgewiesener Maßen große Runensteller waren, leider gibt es  dafür keinerlei Anhaltspunkte. Getönt, gesungen, gesprochen wurden die Runen ziemlich sicher, das sagt uns schon die Etymologie des Wortes Rune:

Altenglish – Runian: flüstern

Altenglish – Leodrunan: Liedrunen Althochdeutsch – Rune: Mysterium, Geheimnis

Modernes Deutsch – Raunen: Geflüster, geheimes Geflüster, Geheimnisse flüstern

Altirisch – Run: Geheimnis

Altnordisch – Runar: Mysterien

Skaldisches Alt Isländisch – Runi: Gefährte, Freund, Berater

Isländisch – Runnr: Waldland

Mittelwalisisch – Rhin: Magischer Zauber

Finnisch – Runo: Lied, Gesang, Beschwörung

Bei den Haltungen sieht es da schon etwas anders aus. Dennoch im weitesten Sinne sind einige der Haltungen die wir beim Runenstellen einnehmen wirklich URalt und wir finden sie schon in Felszeichnungen, Ritzungen, Statuen aus dem Neolithikum, was vielleicht darauf hinweist das diese Haltungen und Formen in unserem kollektiven Unbewussten verwurzelt sind.

Im spezifischen taucht die Praxis des Runenstellens jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der esoterisch-völkischen Literatur auf. Wo sie nun genau ihren Ursprung hatte ist nicht genau bekannt, während der Nazi-Diktatur jedoch wurde die Praxis populärer, was sie für einige heutige Runenpraktiker zum gebrannten Kind macht. Dies finde ich sehr schade, da ich der Meinung bin, das die Runen, die nordische Mythologie und auch das Runenstellen von den Nazis und der völkisch-esoterischen Bewegung missbraucht und bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Gerade deshalb, erachte ich es als die Pflicht moderner Runenpraktiker sich hier einen eigenen, von keiner Ideologie verfälschten Zugang zu erarbeiten. Gerade den antiken Stämmen im Norden Europas ist die völkische und rassistische Denkweise der jüngeren Vergangenheit vollkommen fremd.

Der entsprechende Wikipedia-Artikel dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Runengymnastik

DSC_0222_psRunenstellen heute

Grundsätzliche praktische Übungen für die Verwendung von Haltung, Atmung und Schwingung gibt es jeodch in vielen Gegenden der Welt und vielen Kulturen. Im Yoga, im Daoismus etc..

Um sich ein Bild von Sinn oder Unsinn des Runenstellens zu machen sollte man es wohl einfach selber ausprobieren und wenn es für Dich nicht funktioniert, es Dir nicht hilft oder Dich weiterbringt…. Dann lass es einfach wieder.

Viele okulte und schamagische Praktiker machen mit den Runenstellungen sehr gute Erfahrungen.

 

Einfach Anfangen:

Ich empfehle das Runenstellen auf Basis des 24er älteren Futharks zu machen und dabei ruhig experimentierfreudig zu sein.  Auf dem untenstehenden Bild seht Ihr wie ich die Runen häufig stelle, dies sind jedoch vor allem Vorschläge und sie beruhen auf persönlicher Erfahrung und Adaptionen der Erfahrungen  Anderer.

Bei der Jera Stellung lasse ich, das lässt sich auf den Fotos natürlich schlecht darstellen, gerne die Hüfte im Uhrzeigersinn kreisen.

Bei Fehu und Ansuz experimentiere ich gerne mit der Position der Handinnenflächen… nach oben, nach unten, beide in eine Richtung oder einander zugewandt.

Laguz lasse ich gerne fließen und brechen wie eine Welle, d.h. ich erhebe zuerst die Arme, wie bei Isa und lasse dabei das LAAAAA wie eine Welle ansteigen die dann bricht bei GUZ… und senke dabei die Arme und lasse die Rune „auslaufen“. Ich empfinde diese Art des „LAGUZ“ stellens als ganz besonders reinigend und herzöffnend.

Auch das Stellen und Singen der Runen in der freien Natur – mitten in den Elementen, kann nochmals ganz neue Impulse geben.

Dies sollen aber nur Anregungen für Euch sein und Euch zeigen welche Bandbreite und welchen Raum für eigene Experimente, die Runen da bieten.

 

RunenstellenCollage_2048

 

Mehr zu den Runen gibt es z.B. auf meinen Seminaren:

Runenseminare bei mir, TUNRITHA – Schule für europäischen Schamanismus:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Empfohlene Literatur:

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

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Die schamanische Praxis ist notwendige spirituelle Selbstermächtigung

DSC_0545_6_7_HDRps4_FBWenn die Widrigkeiten des Lebens uns so richtig erwischen, fühlen wir uns dem oft ohnmächtig ausgeliefert. Ohnmächtig – Ohne Macht. Wir meinen damit, das wir keinen Einfluss, keine Macht haben über das was in unserem Leben geschieht. Die Dinge passieren einfach, zufällig. Sie fallen uns einfach zu. Die guten wie auch die schlechten Erfahrungen und wir können nichts dagegen tun allerdings auch nichts dafür.

 

trommelnfbIm magischen oder schamanischen Weltbild, sieht das anders aus. Alles ist beseelt, voller eigener Kraft und ein Ausdruck dessen was auf anderen, nicht materiellen Ebenen geschieht. Die materielle und die geistige Wirklichkeit oder Welt beeinflussen und durchdringen einander. Und der Schamane, Zauberer oder schamanische Praktiker nimmt Einfluss auf die geistige und damit auch auf die materielle Ebene. Er oder sie ist nicht ohnmächtig, nicht ohne Macht und ohne Einfluss.

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Diese Art Macht ist keineswegs nur besonders begabten Menschen vorbehalten. Jeder Mensch trägt in sich die Fähigkeiten zu Trance, Vision, schamanischer Reise und Kraft. Jeder von uns kann erlernen mit geistigen Verbündeten zu komunizieren und Hilfe aus der Anderswelt im HIER und  im JETZT zu manifestieren. Dafür braucht es nichts weiter als einen offenen Geist, ein schamanisches Weltbild und die Bereitschaft Dinge wieder neu zu lernen die uns in den letzten Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden abhanden gekommen sind. Fähigkeiten und Fertigkeiten die uns Menschen eigentlich selbstverständlich sein sollten.  Um sich ohne Schaden zu nehmen, durch die geistigen Welten zu bewegen, bedarf es einiger spezieller Fähig- und Fertigkeiten, diese kann jeder erlernen. Zumindest jeder der dies möchte.

Seminar2Die Menschen müssen (wieder) lernen willentlich (und bitte ohne Drogen) ihren Bewusstseinszustand zu wechseln. Die meisten Menschen kennen eigentlich nur zwei Bewusstseinszustände: Wachend und Schlafend. Es existieren jedoch weit mehr als diese beiden Extreme.  Unser Geist, unser Bewusstsein ist ein wunderbares Werkzeug und perfekt für das Leben auf diesem Planeten, in diesem Universum geeignet – doch so viele Menschen sind nicht mehr in der Lage dieses Werkzeug mit Präzision und all seinen Funktionen zu nutzen und zu lenken.  Die Art wie der moderne Mensch seinen „Geist“ benutzt, erscheint mir oft als hätten wir alle einen Porsche, würden aber die ganze Zeit mit angezogener Handbremse fahren, und uns dann wundern wenn es zu diversen Schwierigkeiten kommt.  Die Fähigkeit zum Tagträumen, zu Trance, zu Vision, Meditation, Kontemplation, voller Konzentration etc. sind Fähigkeiten die unserem Geist nicht ohne Grund zur Verfügung stehen. Um auf allen Ebenen gesund zu bleiben muss unser Geist diese Bewusstseinszustände erfahren und wir müssen in der Lage sein diese willentlich zu steuern.

meditation1Forscher konnten nachweisen, dass durch Meditation unser Immunsystem, Herz und Kreislauf  gestärkt, Depressionen und Angstzustände gemildert werden. Mediziner sind sich zunehmend sicherer: geistige Zustände und körperliches Wohlbefinden hängen eng zusammen.

Während der  Trance verbraucht das Gehirn nachweisbar mehr Glukose und arbeitet auf einem höheren Energieniveau als im Wachzustand. Die Hirnhälften synchronisieren sich und tauschen wesentlich mehr Informationen aus als vorher. Beim Übertritt zur Trance dominieren im EEG (Elektroenzephalogramm) vorerst noch die Alpha-Wellen, wie sie typisch sind, wenn sich Geist und Körper entspannen. Beim Eintritt in die echte Trance  zeigen sich im EEG andere Wellen, sogenannte Theta-Wellen. In diesem Zustand zeigen sich  neue Ideen, Einblicke, Erkenntnisse und Gefühle beinahe wie von selbst. Es ist ein Zustand maximaler Konzentration und Kreativität. Trance macht uns also kreativer, lässt uns neue Wege beschreiten. Die neuronalen Erregungsmuster in der Trance sind dabei ähnlich wie bei tatsächlich Erlebtem. Menschen in Trance machen daher wirkliche und nachhaltig verändernde Erfahrungen.

_dsc0043_ps2_tunritha_fbNatürlich gehört zur schamanischen Praxis noch mehr als „nur“ Trance. Auf der schamanischen Reise, dem Seelenflug, wollen wir ja nicht nur durch unser eigenes Bewusstsein navigieren sondern auch die Schwelle zur Anderswelt überschreiten. Dies erfordert etwas mehr an Vorbereitung, Schutz, Wissen und auch geistige Verbündete. Daher ist es immer eine gute Idee sich in die Grundlagen der schamanischen Reise bzw. der schamanischen Arbeit, von einem erfahrenen Schamanen oder schamanischen Praktiker, einweisen zu lassen. Die schamanische Praxis ist kein Kinderspiel und auch wenn sie uns Menschen, meiner Auffassung nach, imanent ist, so ist sie doch nicht ohne Risiken und sollte gerade am Anfang entsprechend begleitet werden.

 

Schamanismus ist wohl die älteste und ursprünglichste Lehre der Menschheit, um ganzheitlich, im Zusammenwirken mit dem Universum und seinen Kräften, Heilung und Unterweisung in allen nur denkbaren Lebensbereichen zu erhalten.  Dafür braucht es nicht immer einen Fachmann, Guru oder Schamanen sondern ein jeder und eine jede die dies möchten können diese Kraft, Heilung und Unterweisung für sich selbst erlangen.

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Meiner persönlichen Erfahrung nach kann jeder, der es möchte, grundlegende schamanische Techniken lernen und anwenden.

 

 

Die grundlegende schamanische Arbeit für uns selbst, die Fähigkeit selber in die Anderswelt zu reisen um von dort Kraft und Heilung für uns selbst zu holen ist etwas das uns die „spirituelle“ Macht über unser Leben  und unsere eigene Spiritualität zurückgibt. Wir sind nicht mehr Ohnmächtig. Jede Frage die ein schamanisch Praktizierender hat, kann er mit auf die schamanische Reise nehmen und dort seinen geistigen Verbündeten und Lehrern stellen. KEIN schamanisch Praktizierender ist angewiesen auf einen Priester, Guru, Iman oder anderen Mittler zur geistigen Welt.

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Selbst praktizierter Schamanismus ist immer auch spirituelle Selbstermächtigung!

 

 

Natürlich gibt es Menschen die in der Lage sind, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere zu reisen und zu arbeiten, Menschen die besonders viel Kraft mobilisieren und vor allem auch materialisieren können. Nicht immer sind wir selber in der Verfassung für uns alleine zu arbeiten. Manchmal sind wir betriebsblind oder brauchen mehr Kraft oder Willen als wir aufbringen können, dann ist der Gang zum Schamanen, zur Schamanin des Vertrauens sicher eine gute Idee.

Zum Weiterlesen

Vom Schamanismus Begriff:

http://blog.tunritha.de/?p=493

Wie fange ich an:

http://blog.tunritha.de/?p=474

Europäischer Schamanismus:

Teil 1

http://blog.tunritha.de/?p=618

Teil 2

http://blog.tunritha.de/?p=686

 

Schamanismus Seminare:

http://www.tunritha.de/seminare.html

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Die schamagische Wohnungs- oder Hausreinigung…

Jedem von uns ist klar, dass ein schönes, aufgeräumtes und sauberes Zuhause unser Wohlgefühl steigert.  Die ganz normale häusliche Hygiene ist uns selbstverständlich. Bettwäsche wechseln, Küche reinigen, Badezimmer putzen, regelmäßig staubwischen und fegen oder saugen, all das gehört für die allermeisten zum Alltag und ist eine Selbstverständlichkeit.  Aber vielen ist nicht klar das diese Tätigkeiten auch auf der spirituellen, magischen Ebene wichtig sind.  Die spirituelle Hygiene spielt eine wichtige Rolle in unserem Leben.  Manch Schwierigkeit die wir so haben, ist Ausdruck von mangelnder spiritueller Hygiene. Dies gilt natürlich nicht nur für unserer Wohnung sondern auch für uns selbst, aber das ist ein Thema das ich ein andernmal besprechen möchte. Heute soll es um die schamanische Reinigung und den schamanischen Schutz unseres Zuhauses, unserer Wohnung gehen.

Unser Zuhause sollte immer unser persönlicher Schutzraum, unser Rückzugsort und ein Ort der Stärke und Wärme sein.

Aber swohnungsreinigung2o wie wir, unsere Mitbewohner und Gäste, unser Heim jeden Tag materiell „verschmutzen“ und in Unordnung versetzen, so „verschmutzen“ wir es auch täglich mit Emotionen, Agressionen, Ängsten, Streitereien, Eifersucht etc.. All dies lässt Abdrücke oder Energien im Raum zurück.  Im Raum kann sich dies ansammeln und verstärken so das es irgendwann auch für komplett unspirituelle Menschen spürbar wird. Ausdrücke wie „hier herrscht heute dicke Luft“ oder  eine „drückende Atmosphäre“ verdeutlichen dies sehr gut.  Je heftiger die Emotionen, umso heftiger auch der unsichtbare aber eben oft spürbare Abdruck im Raum. Nach einem heftigen Streit sollte daher grundsätzlich  erstmal gelüftet, noch besser auch geräuchert, werden.

Aber auch andere Dinge können noch in unserem Haus „herumspuken“. Alles ist beseelt, alles hat Geist oder Spirit und diese Geister können durchaus auch mal unzufrieden sein, sich auf unser Wohlgefühl negativ auswirken und Probleme verursachen. Vielleicht können wir daher z.B. nicht richtig schlafen, träumen regelmäßig schlecht oder unsere Haustiere benehmen sich seltsam….

Um all diese Einflüsse und Kräfte in unserem Zuhause zu harmonisieren und unser Zuhause wieder in eine Wohlfühloase zu verwandeln kann es hilfreich sein eine schamanische Hausreinigung zu machen oder auch machen zu lassen.

Wann sollte eine umfassende schamanische Hausreinigung durchgeführt werden:

  • Bei unangenehmer, drückender Athmosphäre, die keine äußeren Ursachen zu haben scheint
  • Gäste fühlen sich regelmäßig unwohl
  • Schon bei Betreten der Wohnung scheint Kraft und Energie uns zu verlassen
  • Bei Depressiver Verstimmung, Launenhaftigkeit, Agression der Bewohner die nachlässt bei Verlassen der Wohnung
  • Bei Schlafstörungen die nur in diesen Räumen auftreten
  • Wenn man das Gefühl hat, das die Wohnung einfach nie richtig sauber oder frisch ist, auch nicht nach dem Putzen und lüften.
  • Bei Umzug oder auch nach einer Trennung
  • Bei Spukerscheinungen
  • Wenn Energie für ein neues Projekt oder einen Neuanfang benötigt wird
  • Wann auch immer man sich in seinen Räumen unwohl fühlt

Wer eine schamanische Hausreinigung wünscht, selber aber kein schamanischer Praktiker oder Schamane ist, der sollte einen Schamanen in seiner Nähe dafür kontaktieren.  Ich bin auch gerne bei der Suche behilflich, ich kenne in vielen Ecken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz fähige Schamanen und schamanisch Praktizierende.

Eine einfache Wohnungsreinigung durch räuchern oder auch „achtsames Putzen“ kann jedoch von jedem und zu jeder Zeit durchgeführt werden. Manchmal lassen sich auch damit schon sehr große Erfolge erzielen.

eimerAm Beginn der schamagischen Hausreinigung steht auf jeden Fall auch die materielle Reinigung unseres Heims. Dazu ordnen und sortieren wir soweit es uns möglich ist erstmal unsere Habseligkeiten im Außen. Wenn die materielle Unordnung sehr groß ist, kann es auch helfen mit der „schamagischen“ Reinigung zu beginnen, dann erst materiell weiterzumachen um dann nochmals „schamagisch“ die Reste zu beseitigen und abzuschließen.

Schritt 1 – Achtsames Putzen

Schon während der materiellen Reinigung hilft es sich vorzustellen das man Ordnung auf allen Ebenen schafft. Es wird nicht nur der Staub und die Spinnweben aus den Ecken gesaugt und gefegt sondern auch festgesetzte spirituelle Verschmutzungen. Es ist eine gute Idee sich bei einer spirituellen-, magischen-, schamanischen- oder energetischen- Hausreinigung auch selbst zu schützen. Zum Beispiel durch das Tragen eines Schutzamuletes oder ähnlichem.  Grundsätzlich ist es gut, immer wenn man die Wohnung ohnehin aufräumt oder putzt, dabei auch immer alle Ebenen im Blick oder im Sinn zu haben. Die Energie folgt der Aufmekrsamkeit, wenn wir immer „achtsam Putzen“ erübrigen sich häufige, aufwendige und mühsame Hausreinigungen.

Schritt 2 – Räuchern, tönen etc.

wohnungsreinigung3Nachdem wir materiell schon mal alles soweit in Ordnung gebracht haben, wie es uns möglich ist, können wir die Wohnung ausräuchern.  Dazu gehen wir von hinten nach vorne, richtung Ausgang bzw. zu dem Fenster das den Verschmutzungen als Ausgang dienen soll.  Wir können jetzt kräftig räuchern oder auch nur ganz zart, nach Geschmack. Ich selber räucher gerne sehr kräftig bei diesen Gelegenheiten. Wer nicht gerne räuchert kann auch z.B. ätherische Öle sprühen oder verdampfen, mit Salzwasser wischen, mit Trommel, Rassel, in die Hände klatschend oder ähnliches durchs Haus ziehen und die negativen Energien und Geister vertreiben. Wichtig ist, wir müssen ein Fenster, eine Tür nach außen offen lassen… damit all das was wir jetzt aufscheuchen auch verschwinden kann.

Bitte beachten, die Energie folgt der Aufmerksamkeit, je stärker unsere Vorstellung ist, je besser wir das innere Bild halten können, das wir alles was stört hinausschmeißen um so stärker ist auch das Ergebnis.

Schritt 3 – Die schamanische Hausreinigung

Hiernach folgt die eigentliche schamanische Arbeit – der Schamane oder schamanisch Praktizierende sucht sich ein Plätzchen an dem er sich in Trance versetzt und durchwandert jetzt nochmals, während einer schamanischen Reise, die gesamte Wohnung, dabei beseitigt er gemeinsam mit seinen Verbündeten alle noch verbliebenen Verschmutzungen, klärt eventuelle Unstimmigkeiten mit vorhandenen (Haus)Geistern und harmonisiert den gesamten Raum. Dieser Vorgang ist sehr individuell und abhängig davon was der Schamane/schamanisch Praktizierende während seiner Reise wahrnimmt und was nötig ist. Der Begriff „Hausreinigung“ greift hier eigentlich zu kurz, bei einer echten, schamanischen Hausreinigung findet eine regelrechte „Haus- oder Wohnraum-Heilung“ statt, die sich merklich positiv auf das Leben der Bewohner auswirken wird.

Schritt 4 – Einladen der guten Kräfte

FK_bannerNach einer Hausreinigung, egal ob schamanisch oder nicht, sollte man immer mit die guten und hilfreichen Kräfte einladen, die Dinge und Energien die man sich im Leben wünscht: Gesundheit, Wohlstand, Glück, Frieden usw.. Wir schmeißen vieles hinaus bei so einer Reinigung, das schafft Platz für Neues, daher laden wir positive Kraft und Energie jetzt ein, damit garnicht mehr soviel Raum ist für negatives sich sofort wieder hier zu sammeln.

Schritt 5 – Schutz

Ganz am Schluss steht dann der Schutz…. Auch hier können wir entweder zum Schutz räuchern, Amulette oder magische Zeichen anbringen oder auch bestimmte Spirits/Geister bitten unsere Wohnung und unser Heim zu behüten und zu schützen.

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Zur Reinigung: Beifuss, Wacholder, Rainfarn, Mistel, weißer Salbei, Weihrauch (und natürlich noch vieles mehr)

 

Zum Anziehen gewünschter Kräfte: Weihrauch, Kiefern- oder Fichtenharz, Palo Santo

Für den Schutz: Beifuß, Drachenblut, Engelwurz, Odermenning, Eisenkraut (verbena officinalis)

Ihr könnt auch tolle schamagische Räucher- oder Ölmischungen für diesen Zweck bei Danny Wagner von Arcanum Magickal Aromatics beziehen.

http://de.dawanda.com/shop/ArcanumMagickalAromatics

 

Wer aus der Nähe von Bremen kommt, kann auch mit mir eine schamanische Hausreinigung vereinbaren. Näheres dazu auf meineer Homepage:

http://www.tunritha.de/angebote.html

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Runenzauber – Mit Runen zaubern…

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In den isländischen Sagas gilt besonders der Skalde Egil als runenkundig. So wird uns berichtet, dass er an das Krankenbett eines jungen Mädchen gerufen wird die keiner zu heilen vermag. Dort findet er einen mit Runen geritzten Fischkiemen vor, den ihr jemand unters Bett gelegt hatte und der wohl einen „bösen Zauber“ über das Mädchen gelegt hat.

Egil schabt die Krankheitsrunen ab, und bevor er ihr selbst Heilungsrunen ritzt, spricht er Folgendes:

Runen ritze keiner,

Rät er nicht, wie es steht drum!

Manches Sinn schon, mein ich,

Wirren Manns Stab irrte,

Zehn der Zauberrunen

ziemten schlecht dem Kiemen:

Leichtsinn leider machte

Lang des Mädchens Krankheit.“

Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass ein verliebter Bauernbursche das Mädchen mit einem Liebeszauber belegen wollte, dieser aber schief ging, da es ihm (dem Jungen) an echtem Runenwissen mangelte.

Wir sehen also schon an dieser Geschichte das es recht kompliziert sein kann mit Runen zu zaubern und das es vor allem ernste Folgen haben kann, wenn man mit den Runen „herumpfuscht“.

 

Was brauchen wir, was müssen wir wissen und können, für einen gelungenen Runenzauber?

Im Grunde findet sich die Anleitung dazu ebenfalls schon in der Edda.dsc_0268_ps_2048_fb

Veistu hve rísta skal?Weißt du zu ritzen?
Veistu hve ráða skal?Weißt du zu raten?
Veistu hve fáa skal?Weißt du zu finden? (Oder: Weißt Du zu färben?)
Veistu hve freista skal?Weißt du zu forschen? (Oder: Weißt Du zu prüfen?)
Veistu hve biðja skal?Weißt du zu bitten/zu beten?
Veistu hve blóta skal?Weißt du zu opfern?
Veistu hve senda skal?Weißt du zu senden? (oder Weißt Du wie man darbringen soll?)
Veistu hve sóa skal?Weißt du zu tilgen? (oder Weißt Du wie man vernichten soll?)
Besser nicht gebeten, als zu viel geboten
Die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet, als zu viel getilgt
So ritzt es Thundr zur Richtschnur den Völkern.
Dahin entwich er, von wannen er ausging.

Dieser kurze Vers enthält die Anleitung für die richtige Ausführung eines Runenzaubers bzw. WAS dabei zu beachten ist:

1. Die Form – Grundsätzliche Kenntnis der Form der Runen und die „richtige“ Methode diese zu „ritzen“ und worauf.

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2. Kenntnis der Runennamen, ihrer Bedeutungen, ihrer divinatorischen Bedeutung. Divination überhaupt. Wie ist der zu erwartende Ausgang des Zaubers? Stehen die Zeichen günstig? Wer nicht divinieren kann, sollte besser nicht zaubern. Divination ist also eine Grundfähigkeit eines jeden (nicht nur Runen-)Magiers.

3. Welche sind die richtigen Runen für den Zauber und wie erfahre ich das? Wie wird sie geschaffen, die Verbindung zwischen Zauber, Wille und Rune? Wie wird die Rune aktiviert?

4. Die Fähigkeit der schamanischen Reise oder der Trance um die Wirkung des Zaubers zu „prüfen“.

5. Wie erhalten Runen und Runenzauber den Seegen der Götter, Geister und Ahnen? Wie wird gebetet?

6. Das Opfer – Was ist der Preis für den Zauber? Und wie bringt man diesen dar? Was genau ist eigentlich ein Opfer? Dabei ist nicht nur das offensichtliche gemeint z.B. der Schluck Met für die Götter/Geister sondern auch das „verborgene“ Opfer… Was wird womöglich NICHT mehr geschehen können, weil durch Zauber ins Wyrrd (die Bestimmung, das Netz des Schicksals) eingegriffen wurde bzw. was sind die weitergehenden Folgen? Bin ich bereit diese „Opfer“ zu bringen?

7. Wie gibt man dem Zauber die richtige Wendung mit? Runen sind sehr vielschichtig und komplex… Wie sorgt der Runenzauberer eigentlich dafür das NUR die Energien im Zauber enthalten sind und „gesendet“ werden, die auch gewollt sind?

8.  Was wenn der Zauber nicht so läuft wie geplant? Was wenn die Wirkung vollbracht ist? Wie wird der Zauber wieder aufgelöst oder die Wirkung gar rückgängig gemacht?

Es ist grundsätlich besser garnicht erst zu zaubern als das der Zauber einen zu hohen Preis „verlangt“. Einen Preis hat er immer, das ist eine Frage des Gleichgewichts. Wenn an einer Stelle des Wyrrd ein Faden „bewegt“ und verändert wird, dann verändern sich auch andere Fäden. Immer das Ganze im Auge behalten und nicht nur den einen kleinen Teil den man bewegen möchte.

runenkreisWer also die Antworten auf diese Fragen nicht oder nur ungenau weiß, sollte lieber garnicht erst mit der Runenzauberei beginnen sondern sich ersteinmal noch eingehender mit den Runen und ihrer Kraft auseinandersetzen.

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

cropped-DSC_0437_HDR.jpgSeminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

Natürlich werde ich auch demnächst wieder Runenseminare anbieten…

Die Termine findet Ihr dann hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

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Runen – Bedeutung und Verwendung – EHWAZ

EHWAZEhwaz

Wortbedeutung: Pferd, Ehe

Lautwert: e

Runengedichte:

Altenglisch: Eh ist den Prinzen eine Freunde

In der Anwesenheit von Kriegern

Ein Pferd, stolz auf seinen Hufen

Wenn reiche Menschen auf Pferderücken

Darüber Worte austauschen

Und ist immer eine Quelle des Trostes

Für die Rastlosen

Altnordisch: –

Altisländisch: –

 

Stichworte und Bedeutung EHWAZ

Pferd

Ehe

Vertrag

Sich Gegenseitig tragen

Liebe – Lust – Zuwendung

Vereinigung

Der Unterleib der Frau

Die (rossige) Stute

Diese Rune eignet sich um Aufmerksamkeit zu wecken.

Ehwaz ist die noch nicht materialisierte Idee… noch nicht Verwirklicht – Potential

2 einander zugewandte Laguz – Vereinigung – Zusammenfügen – Bindung schaffen

Die Verbindungen des Wyrrd

„Reittier“ in der Anderswelt

Die sich fortbewegende Idee

Der rote Faden

 

Magische Verwendung:

Ehwaz eignet sich um Verbindungen zu schaffen – z.B. Verträge, Beziehungen, Freundschaft, Ehe etc.

Mit dem umgedrehten Ehwaz lassen sich Verbindungen auch wieder auflösen.

Neue Verbindungen im Wyrrd schaffen

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

cropped-DSC_0437_HDR.jpgSeminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

Natürlich werde ich auch demnächst wieder Runenseminare anbieten…

Die Termine findet Ihr dann hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

buecherVerwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

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