Alban Elfed – Das Licht des Herbstes

Alban Elfed – DHerbststimmungas Licht des Herbstes

 

Mir persönlich gefällt dieser Name für das Herbst-Äquinoktium, der sich aus dem walisisch gälischem ableitet, ganz besonders gut. Er ist so treffend.

Das Sonnenlicht dieser Jahreszeit ist golden, wie die Äpfel die jetzt geerntet werden oder wie einige der Blätter, an den Bäumen, die jetzt beginnen sich zu verfärben. Es ist das Licht der Ernte, das Licht dessen was wir im Laufe des Jahres gesät und gepflegt haben.

ritual2-Ernte – Was hat das mit mir zu tun, denkt man sich vielleicht, wenn man ohne Garten, oder auch nur Balkon, inmitten der Stadt zwischen Glas und Beton wohnt. Wo man, im Licht der Neonröhren und gut temperiert, beinahe alles zu jeder beliebigen Zeit im Jahr kaufen kann. Was schert mich die Ernte?

Aber auch als moderner Mensch der sein Gemüse, nicht mehr aus dem Garten, sondern aus dem Supermarkt holt, ernten wir.

Die Stille am Morgen_FB  Wir ernten die Saat unseres Lebens. Jetzt wo die Tage jeden Tag, ein zuerst kaum merkliches, und dann immer deutlicheres Stück, kürzer werden als die Nächte, gerade jetzt, ist es Zeit sich vom Außen wieder nach Innen zu wenden. Es ist genau die richtige Zeit um sich, im immer noch starkem aber auch langsam schwächer werdendem Licht des Herbstes, anzusehen wie das vergangene Jahr uns und unser Leben verändert hat.

Was haben wir gesät? Was haben wir geerntet? Was ist jetzt oder in Kürze reif zur Ernte?

Wofür sind wir dankbar?

Skye_AnetteIch selber bin für so vieles Dankbar… Ich bin Dankbar für mein Zuhause, meine Arbeit und für die kleinen und größeren materiellen Bedürfnisse und Wünsche die ich mir in diesem Jahr erfüllen konnte.                       Für meine Reisen nach Schottland, meine Gesundheit und das ich stets etwas zu essen auf dem Tisch habe, ein warmes Bett und eine Decke über dem Kopf.

Ich bin dankbar für all die Inspirationen aus der geistigen Welt, die Inspirationen meiner Götter, Geister und  Ahnen, meiner Verbündeten  aber auch für die Inspirationen durch meine Lehrer, Familie, Freunde und Schüler in der ganz alltäglichen Welt. Ich bin dankbar für meine schamanische Ausbildung und für die Bücher und Schriften die Ihren Weg zu mir gefunden haben.

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Ich bin dankbar das mich meine schamanische Arbeit und meine schamanischen Aufgaben in diesem Jahr mit Leidenschaft, Kraft, Stolz und innerem Feuer erfüllt haben.

 

 

summerend_FBAber vor allem bin ich dankbar für meine wunderbare Familie. Meinen Mann und meinen Sohn. Die mir das Herz und die Seele wärmen und auf jedem meiner Schritte im vergangenen Jahr an meiner Seite waren… Nicht immer körperlich, aber immer im Geiste und im Herzen.

 

Ich bin Dankbar für ein Jahr voller Geschenke, Arbeit, Erfahrungen, Liebe, Mitgefühl und Leidenschaft… und ich bin auch Dankbar für den Schmerz, die Schwierigkeiten und die Schwere die einen manches mal, trotz all der Schönheit des Lebens, begleiten.

 

Der Schmerz zeigt an w1Maerzo es Hilfe braucht und Veränderung, aber eben auch das man lebendig ist.

An Schwierigkeiten und Hindernissen können wir wachsen, ja sie fordern uns manchmal geradezu heraus über uns Selbst hinaus zu wachsen, stärker, klüger, hingebungsvoller, mitfühlender oder auch einfach nur lebendiger zu werden und die Schwere, die Traurigkeit, Dunkelheit oder Melancholie, die uns wohl alle manchmal trifft und begleitet, kann uns helfen mitfühlend und nachsichtig zu werden, mit uns und mit Anderen, in der Dunkelheit können wir uns selbst begegnen und uns selbst verzeihen lernen … sie kann uns helfen, das Licht und die Leichtigkeit, die ebenfalls immer wieder zu uns zurückkehren, wertzuschätzen und danach zu streben.

Jetzt in dieser Zeit des Jahres, am Herbstanfang, ist eine gut Zeit, um sich wieder nach innen zu wenden. Sich selber anzuschauen und zu rekapitulieren. Es ist die Zeit die Ernte einzubringen.

Alban Elfed – Das Licht des Herbstes…. Wende Dich diesem Licht in Deinem Inneren zu, auf das es Dich sicher, durch die dunkleren Monate die jetzt kommen, geleiten wird.

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Jetzt ist genau die richtige Zeit, um in einer ruhigen Stunde ein Licht zu entzünden. Und im Licht dieser symbolischen Sonne, eine Meditation über Deine, ganz persönliche Ernte, zu machen.

 

 

Hier ein kleiner Vorschlag für Deine Meditation:

Atme zunächst eine Zeitlang ruhig und versuche auch innerlich ganz ruhig zu werden. Zähle während Du einatmest 1..2.. und dann mach eine kurze Pause.. zähle 1… und dann atme aus und zähle dabei 1..2… Konzentriere Dich so lange aufs Atmen bis Du ganz ruhig geworden bist. Lass die Gedanken kommen und gehen… aber halte nicht an ihnen fest… lass sie ziehen…Wenn Du wirklich ruhig geworden bist, stell Dir vor wie Du inmitten eines wunderschönen, spätsommerlichen / frühherbstlichen Waldes, auf einer kleinen Lichtung stehst. Die Sonne ist noch nicht untergegangen aber sie steht schon tief am Himmel, um Dich herum ist ein goldener Schein, eine goldene Hülle oder Aura die Dich vollständig umgibt. Du folgst nun von hier einem kleinen, gewundenen Pfad durch die Bäume hindurch, bis Du an das Ufer eines Sees kommst, eine kleine Bank mit Blick über den See ist hier und Du lässt Dich auf ihr nieder. Hier hast Du einen freien Blick über das Wasser in Richtung Westen und Du siehst der Sonne zu, wie sie immer tiefer sinkt, wie die Farben des Himmels immer intensiver werden.

Und während die Sonne immer tiefer sinkt lässt Du die Bilder des vergangenen Jahres in die aufsteigen…

Was hast Du in diesem Jahr gesät und was kannst Du jetzt ernten ?

Was hat Dich körperlich und materiell gestärkt oder unterstützt? Vielleicht siehst Du Bilder Deines Urlaubs aufsteigen, Deines Zuhauses, Deines Gartens oder….?

Betrachte diese Bilder, diese Ernte, und bedanke Dich dann für die Unterstützung Deines Körpers und der Materie.

Wende dann Deine Aufmerksamkeit dem zu, was Dich inspiriert hat in diesem Jahr? Was oder Wer hat Deinen Geist in diesem Jahr entzündet? Was ist hier zu “ernten”? Wie sieht sie aus die Ernte Deines Geistes?

Betrachte auch diese Ernte ganz genau, meditiere über sie und bedanke Dich für die Inspiration des Geistes.

Nun wendest Du Deine Aufmerksamkeit dem zu was Dich in diesem Jahr leidenschaftlich berührt hat. Was hat Dich entflammt? Dich voran getrieben? Wünsche und Leidenschaft in Dir geweckt?

Sieh Dir auch diesen Teil Deiner persönlichen Ernte genau an und bedanke Dich für das Erwecken Deiner Leidenschaft.

Nun schenkst Du Deine volle Aufmerksamkeit dem was Du liebst. Was hat im vergangenen Jahr Dein Herz berührt und erfüllt? Wer oder was hat Deine Seele umarmt und gestreichelt?

Betrachte und fühle diese Ernte des Herzens. Bedanke Dich für die Dinge die Deine Seele erfüllten.

Versuche nun alle diese Bereiche, die Bilder die in Dir aufgestiegen sind, als Ganzes zu betrachten.

Erspüre und tauche ein in das, was das Jahr Dir gebracht hat, in das was in Dir gereift ist, in das was Du geerntet hast oder auch in das was Du jetzt gerade als reif zur Ernte erkennst.

Wenn Du alles gesehen und gefühlt hast – bedanke Dich noch einmal für diese, Deine ganz persönliche Ernte. Und kehre dann auf dem selben Weg zu der kleinen Lichtung zurück.

Dort angekommen beginnst Du mit Deinen Zehen und Händen zu wackeln und langsam wieder in Dein alltägliches Bewusstsein einzutauchen.

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Wenn Du magst mach Dir ein paar Notizen zu Deiner Meditation und zu dem was Du gesehen hast, welche Bilder in Dir aufgestiegen sind.

Auch über Rückmeldungen wie Dir die Meditation gefallen hat, oder Feedback zu dem Artikel, würde ich mich freuen. Gerne auch via Mail an info@tunritha.de

Ich wünsche Euch allen einen lichtvollen und wunderschönen Herbst….

Inspiriert vom Alban Elfed Solo-Ritual (des Bardengrades) des OBOD – Order of Bards, Ovates and Druids – http://www.druidry.org/

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Weihrauchsalbe selbermachen

Weihrauchsalbe mit Alkoholauszug aus reinem Weihrauch

Vorweg kurz etwas Allgemeines zur Herstellung von Salben. Eigentlich ist das selbermachen von Cremes und Salben für den Hausgerbrauch sehr einfach. ABER Sauberkeit und Hygiene sind dabei außerordentlich wichtig da sich sonst Bakterien in Euren Cremes schnell breitmachen. Arbeitet immer in einer sauberen Küche mit sauberen und abgekochten Werkzeugen.

Weihrauchsalbe

Zuerst stelle ich einen starken alkoholischen Auszug aus Weihrauch her. Bitte achtet hier unbedingt auf Reinheit und Qualität des verwendeten Weihrauchs, ich benutze, wegen des höheren Anteils an Bosweliasäuren den indischen Weihrauch, Boswelia Serrata.

Zur Herstellung des Auszuges, befülle ichWeihrauchsalbe_FB eine Flasche oder ein Schraubdeckelglas, etwa zur Hälfte, mit kleingemörsertem Weihrauch und fülle dann mit hochprozentigem Alkohol z.B. Primasprit auf. Normaler Wodka oder ähnliches ist nicht hochprozentig genug da Weihrauch und die entzündungshemmenden Bosweliasäuren fettlöslich sind. Es sollten also schon mind. 60-70% sein, oder höher.

 

Das Glas oder die Flasche schüttle ich kräftig und lass es dann stehen.

Mehrere Tage oder auch mal Wochen, zwischendrin schüttle ich immer mal wieder.

Am Tag der Salbenherstellung gieße ich alles durch ein feines Sieb.

Dann schmelze ich etwa einen Teil Bienenwachses, mit einem Teil Olivenöl (in einem Glasbecher im Wasserbad) und gebe dann, wenn das Wachs vollständig geschmolzen und flüssig ist, einen Teil des Weihrauchauszugs hinzu. Die Mischung erwärme und rühre ich solange weiter, bis sich wieder alles vollständig verflüssigt und gemischt hat. Beim Einfüllen des Weihrauchauszuges flockt die Öl/Wachsmischung natürlich zunächst aus.

Vorsicht beim Erwärmen, das ganze soll zwar flüssig werden, aber auch nicht zu heiß. Ich benutze für diesen Schritt einen hitzefesten Glasbecher und IMMER ein Wasserbad damit die Erwärmung schonend ist und es auch garnicht wirklich zu heiß werden kann. Es können für das Wasserbad auch Marmeladengläser benutzt werden.

Grundsätzlich könnt Ihr  den Weihrauch auch direkt in Öl erwärmen und lösen und auf den alkoholischen Auszug verzichten, allerdings habe ich persönlich damit nicht ganz so gute Ergebnisse bei der Wirksamkeit des Endprodukts erzielt. Aber das probiert Ihr am besten selber aus.

Während die Salbe noch flüssig ist, solltet ihr schonmal die spätere Konsistenz testen, und einen kleinen Tropfen auf einer Untertasse abkühlen und an den Händen ausprobieren. Ist das Ergebnis zu fest, müsst Ihr mehr Öl hinzufügen, ist sie zu weich mehr Bienenwachs, hinterlässt sie einen harzigen und stark klebrigen Film auf der Haut müsst Ihr mit mehr Öl verdünnen und evt. auch noch wieder Wachs hinzufügen für die Konsistenz.

Dann fülle ich um in vorher desinfizierte/ausgekochte Glastiegel.

Abkühlen – zuschrauben – fertig.

Durch den hohen Anteil sowohl an Weihrauch als auch an Alkohol, ist diese Salbe sehr lange haltbar und benötigt keine weiteren Konservierungsstoffe.

Aber probiert vorher gut aus ob Eure Haut dies auch verträgt. Nicht das es dann allergische Reaktionen gibt.

Auch solltet Ihr keinen sog. kosmetischen Alkohol nehmen da dieser Phthalate enthällt, die über die Haut aufgenommen werden können und sehr schädlich sind.

Ihr könnt der Salbe auch weitere Wirkstoffe hinzufügen, je nach Anwendungsgebiet z.B. Propolis oder ätherische Öle. Ich habe z.B. bei Psoriasis schon mit Erfolg ätherisches Cistrosenöl hinzugefügt. Die Verwendung von ätherischen Ölen erfordert aber das Ihr Euch intensiv mit Wirkung und möglichen Nebenwirkungen beschäftigt.

Auch die Wahl des Basis-Öles kann der “Wirksamkeit” noch weiter auf die Sprünge helfen…

Wer über die Wirkung verschiedener Basis und ätherischer Öle mehr erfahren möchte, dem sei u.a. folgendes Buch empfohlen:

Aromatherapie: Grundlagen, Wirkprinzipien, Praxis

Ich empfehle außerdem den Besuch dieser Seite, hier könnt Ihr viel über Heilkräuter und die Herstellung von Salben, Tinkturen etc. erfahren:

http://heilkraeuter.de/salben/index.htm

 

Zutaten:

Bio Bienenwachs bekomme ich hier:

http://www.dragonspice.de/bienenwachs-bio.html

oder hier:

http://www.bienenzuchtbedarf-seip.de/Mittelwaende-Waben-8/Taunus-Waben—aus-Wachs-von-BIO-Imkereien.html?XTCsid=acikv93hve0bs9llfcbbgu30r1

Weihrauch beziehe ich meist hier:

http://www.kirchen-weihrauch.de/

 

Natives Olivenöl kaufe ich meist im Bioqualität im Bioladen.

und Alkohol gibts z.B. hier:

http://www.brennerei-kessler.de/epages/64342534.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/64342534/Categories/BIO-Weingeist

 

Oder einfach googlen was Ihr so braucht….

Bitte beachtet: Dieses Rezept beruht auf meinen persönlichen Erfahrungen und ich übernehme keinerlei Gewähr oder Haftung wenn Ihr es ausprobiert bzw. nachkocht. Ich bin weder Apothekerin noch Ärztin. Wenn Ihr Zweifel habt besprecht dies VOR der Anwendung mit Eurem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Ihr kocht und benutzt die Salbe auf eigene Gefahr und Verantwortung.

Es gilt grundsätzlich:

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.

 

 

 

 

PS: diejenigen von Euch die schamanisch arbeiten, sollten den ganzen Prozess natürlich auch entsprechend begleiten, ihre Spirits um Kraft, Unterweisung und Unterstützung bitten und nach Möglichkeit auch im Vorfeld die entsprechenden Pflanzengeister bereisen….

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Die Reise zur geflügelten Insel….

 Eine Woche auf der Isle auf Skye – Der geflügelten Insel….

Eine DSC_0394_5_6_HDR_ps5FBWoche war ich mit einer Gruppe schamanisch Praktizierender im Juni diesen Jahres, auf der magischen Isle of Skye….

 

 

 

Trommeln_faery_glenTäglich haben wir getrommelt, gesungen, geräuchert, mit unseren und den Geistern der Orte die wir besuchten gearbeitet… Wir lernten die Elemente und die Naturgeister in teils schon überraschender Intensität kennen.

 

 

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Wir trommelten im Freien oder verbrachten Stunden der Stille inmitten von Wind, Sonne, Wolken und der einfach atemberaubenden Schönheit der Insel.

 

 

 

 

Wir sind regelrecht eingetaucht in Zauber und Magie…

Die Abende verbDSC_0331ps_FBrachten wir gemeinsam in unserem wunderbaren und kuschelig warmen Ferienhaus oder erlebten Sonnenuntergang und später den Aufgang von Mond und Sternen im zauberhaften Faery-Glen…

 

 

Mein besonderer Ort auf der Isle of Skye ist der Quiraing… ein beeindruckendes Felsmassiv, das einst durch einen gigantischen Erdrutsch entstand und um den sich zahlreiche Legenden und SagDSC_0004_5_6_HDR_psFBen ranken.

 

 

 

 

Seit ich das erste Mal, vor vielen Jahren, eine Postkarte mit dem Bild des Quiraings geschenkt bekam, übrigens auf einem Visionssuche-Seminar *g*, bin ich nachhaltig beeindruckt.

Hier, weit ab von der Hektik des Alltags, hoch über dem Meer und nur in Gesellschaft von Raben, HasDSC_0012_ps_HDR_raven_fben, Schafen und seltener auch mal dem ein oder anderem Adler am Himmel, bin ich wahrhaft im Einklang mit mir und er Welt die mich umgibt. Um den Quiraing in Einsamkeit zu erleben muss man sich natürlich zur “richtigen” Zeit hier aufhalten… tagsüber kann es hier schonmal recht viele Wanderer geben… aber selbst dann ist dies ein wunderbarer Ort.

Wenn ich hier, über die Felsen wandere oder mich in den Wind stelle spüre ich eine unglaubliche Kraft und Energie die mich bis in die Haarspitzen erfüllt.

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Neben dem bekannten Quiraing, besuchten wir aber noch eine Menge wunderschöner Orte…. der Faery-Glen z.B., in direkter Nachbarschaft unseres Ferienhauses gelegen und ein bisschen wie ein Mini-Quiraing, war einer der Orte die wir am häufigsten besuchten und die mich ebenfalls sehr nachhaltig beeindruckten.DSC_0387ps_FB

Hier ist die Gegenwart der “Unsichtbaren”, des “schönen Volkes” allgegenwärtig und beinahe erwartet man jeden Moment einen von Ihnen mit bloßem und gänzlich wachem Auge zu erblicken.

 

Die Isle of Skye, meine Erinnerungen an diese Woche und die Orte die ich dort besuchte werden sicher für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

 

Wer beim nächsten Mal mitwill, einfach hier klicken und buchen:

Schottland 2016 auf einem Schloss in den Highlands
– High Spirits – Seelenflug Intensiv

 

Die Spiralen am Castle Ewen, Faery GlenDSC_0708_HDR_ps4fs_FB

 

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Faery-Pools

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Elgol, mit Blick auf die Cuilins

 

 

 

 

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DSC_0631_HDRps_FBIsle of Skye, bei Uig

 

 

 

 

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Bei Uig 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

Duntulm Beach

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Faery-Glen

 

 

 

Quiraing

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Vom Schamanismus Begriff….

Vom Schamanismus Begriff….

Woher stammen die Worte/Begriffe Schamane und Schamanismus?

Der Begriff Schamane ist ein Lehnwort und stammt vom tungusischen/evenkischen Wort „šaman “ ab. Die Etymologie des evenkischen Begriffes selber ist umstritten und es existieren verschiedene, sich zum Teil widersprechende Theorien.

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Von dem im deutschen Raum, seit dem 17.Jhd. bekannten Wort „Schamane“ leitete Mircea Eliade dann in den 1950er Jahren den Begriff Schamanismus ab, um mit diesem ein weltweit und seit der Vorgeschichte auftretendes Phänomen zu beschreiben.

Der Begriff Schamanismus bezieht sich damit nicht mehr auf eine bestimmte, regional auftretende Kultur, sondern beschreibt ein bestimmtes Konzept, eine bestimmte Herangehensweise. Es ist ein in der Religionswissenschaft/Religionsgeschichte geschaffener Oberbegriff. Im Allgemeinen wird der Schamanismus als die älteste, genauer nachweisliche Form religiösen Denkens beim Menschen bezeichnet (Eliade/Gorbatcheva) denn dieser ist seit der frankokantabrischen Höhlenkunst des Aurignacien, im Jungpaläolithikum relativ sicher nachweisbar, also vor etwa 30.000 Jahren (Eliade: Geschichte der religiösen Ideen).

Die tungusischen, sibirischen Schamanen sind keinesfalls der Ursprung oder das Urbild des Schamanen oder des Schamanismus,(der Schamanismus der Aborigines ist z.B. weit älter) aber sie sind für die Schamanismus-Forschung von besonderer Bedeutung, da sich hier die grundlegenden Phänomene (Seelenflug, Trance, Heilungen, Jenseitsreise, Riten etc.) besonders einfach beobachten lassen.

Was genau fast der Begriff „Schamanismus“ denn jetzt zusammen?

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Eliade fasste es folgendermaßen zusammen: “Schamanen sind Menschen, die sich mit Hilfe von Ekstasetechniken auf transzendenten Wegen in metaphysische Regionen begeben, um dort für ihr gesellschaftliches Umfeld bestimmte nützliche Ziele zu erreichen.” (*Eliade: Schamanismus und archaische Ekstasetechnik).

Schamanen werden von der Gemeinschaft (Sippe, Familie, Stamm) als Mittler zwischen den Welten, zwischen Diesseits und Jenseits, Geistiger- und Materieller Welt betrachtet. Für ihre Vermittler-Tätigkeit sind sie nicht von Menschen erwählt sondern von den Geistern, der geistigen Welt dazu bestimmt. Der Schamane muss hierzu ein Teil beider Welten sein. Oft genug ist diese Rolle nicht freiwillig sondern wird ihnen durch Götter, Geister oder Ahnen aufgezwungen und geht auch mit einer guten Portion „Verrücktheit“ oder „Andersartigkeit“ einher.

Magier, Medizinman/frau, Hexe oder Zauberer sind nicht genau abgrenzbar, diese Bezeichnungen folgen oft kulturspezifischen oder lokalen Traditionen, sagen aber über die tatsächlichen spirituellen Grundlagen, Ideen und Techniken nicht viel aus.

Was heiDSC_0492_HDRßt das für moderne, westliche Schamanen?

 

Meiner Auffassung nach heißt das, für den modernen Schamanismus-Begriff und den modernen Schamanen sind folgende Dinge kennzeichnend und unverzichtbar:

 

Die Einsicht in die „Beseeltheit“ oder auch „Lebendigkeit“ von allem das existiert.

Kenntnis, Praxis und Beherrschung von Ekstase- und Trancetechniken

Seelenflug – Schamanische Reisen in andere Welten

Kontakt zu und mit der Geisterwelt und daraus resultierende, geistige Verbündete (als eigenständige Entitäten)

Kraft von der geistigen Welt in die materielle Welt zu „transportieren“

Und mit dieser „Kraft“ reale Veränderungen auslösen, d.h. diese Kraft auch tatsächlich materialisieren.

Die Arbeit für Andere – für Klienten, die einen aktiv und ausdrücklich um diese Art der Hilfe bitten.

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Der Begriff “Schamane”enthält jedoch noch keinerlei Definition von Richtig und Falsch …. von Gut und Schlecht oder von Tabu und Mana ….. Es ist mehr eine Tätigkeitsbeschreibung: Spricht mit Geistern, ist ein Trancespezialist….etc. …..Alles Andere liegt entweder in der Kultur, der dieser Schamane angehört (im indigenen Schamanismus) oder bei den modernen, westlichen, Schamagiern – in der persönlichen Weltanschauung, der persönlichen Erfahrung wie das Universum beschaffen ist oder auch in den Geistern mit denen er verbündet ist, begründet.

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Wie fange ich an….

Wie fange ich an…..

In letzter Zeit häufen sich die Gespräche zu der Frage – wie fange ich an schamanisch zu wirken? Wie finde ich mein Kraftier und was ist das überhaupt? Was sind die ersten Schritte auf dem Weg des Schamanen? Kann ICH überhaupt schamanisch wirken und was heißt das überhaupt?

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Meiner persönlichen Erfahrung nach kann jeder, der es möchte, grundlegende schamanische Techniken lernen und anwenden.

 

Kleiner Exkurs – Was ist Schamanisch?

Für mich bedeutet Schamanismus oder schamanisches Wirken an allererster Stelle die Arbeit oder vielmehr die Zusammenarbeit mit Geistern (manche sagen auch Spirits – gemeint ist das selbe).  Und damit meine ich nicht die Arbeit mit Energien, inneren Bildern oder Anteilen meiner eigenen Psyche… Ich meine damit Wesenheiten die nicht inkarniert sind – und die man (im Normalfall) nur dann wahrnehmen kann, wenn man das normale oder alltägliche Bewusstsein verlässt und stattdessen eintritt in das Nicht-Alltägliche Bewusstsein. Diese Geister sind eigentständige Wesen, die außerhalb von mir existieren und genau so real sind wie Du und ich.  Die Zusammenarbeit mit den Geistern ist ein essentieller Bestandteil des schamanischen Wirkens – Ohne Geister kein Schamanismus und kein Schamane.

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Ein weiterer wichtiger und meiner Ansicht nach unverzichtbarer Teil des Schamanentums ist der “Seelenflug” d.h. die  schamanische Reise, in die nicht alltägliche Wirklichkeit – in die Anderswelt.

Der Schamane/schamanisch Praktizierende begibt sich hierzu in einen Trancezustand (durch singen, rasseln, trommeln, tanzen oder was auch immer), wechselt den Bewusstseinszustand und fliegt/reist mit seinem Geist in die anderen Ebenen der Wirklichkeit  auch Anderswelt oder die Nicht-Alltägliche Wirklichkeit genannt.  Viele schamanische Kulturen kennen mindestens eine 3-teilige Wirklichkeit… Eine mittlere Welt, eine untere Welt und eine obere Welt.  Durch diese Welten lässt sich mit der Seele oder dem Bewusstsein reisen und von dort lässt sich auch etwas mitbringen. Die Mittlere Welt ist dabei die Anderswelt zu unserer normalen, alltäglichen, materiellen Welt. Für die anderen Welten gibt es keine materielle Entsprechung. Dies ist aber nur ein Model von vielen möglichen Modellen.

Um schamanisch zu praktizieren oder gar Schamane zu werden müssen also ein paar grundlegende Techniken gelernt und praktiziert werden.

Die erste und wichtigste ist dabei wohl, den Bewusstseinszustand willentlich zu verändern und eine leichte oder auch stärkere Trance herbeizuführen.

Im Zustand der sog. schamanischen Trance begibt sich der schamanisch Praktizierende dann auf die Suche nach Verbündeten – Schutzgeist (viele sprechen hier auch  von Krafttier) und Lehrer sind wohl die Bekanntesten, aber es gibt auch reichlich andere, mögliche Verbündete…. und nicht alle werden einfach nur „gefunden“ oder gehören schon zu mir…. manche müssen erabeitet, überzeugt, ertrotzt oder gar erkämpft werden.

Die ersten Verbündeten die ein schamanisch Praktizierender sich erwirbt, sollten vertrauenswürdige und mitfühlende Geister sein, denn diese sind Schutz und Führer auf der schamischen Reise und durch die Anderswelt. Diese verlässlichen, mitfühlenden Geister finden wir in der Außer-Raum- und Zeitlichkeit d.h. in den Welten die NICHT mehr mit der materiellen Ebene verhaftet sind.

Wie und wo lernt man dies?

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Grundsätzlich gibt es dafür viele verschiedene Möglichkeiten, ich habe zu Beginn ein sog. Schamanisches Basis-Seminar besucht. Hier wird intensiv an 2-3 Tagen alles eingeübt was man für das schamanische Wirken braucht. Vor Besuch des Seminars habe ich mich schon einige Zeit als Autodidakt versucht – was auch gut funktioniert hat, aber nicht die gleiche intensive Wirkung auf mich hatte wie ein zweitägiges Seminar.

Auf einem Basis-Seminar ist ein Lehrer den man mit Fragen löchern kann, andere Teilnehmer die vielleicht ähnliche oder auch ganz andere Erlebnisse haben wie man selbst – man kann sich austauschen, es hat einfach eine ganz andere Wirkung wenn man zwei Tage mehrere Stunden reist und übt als wenn man das zu Haus, alle paar Tage mal, für ein zwei Stündchen probiert…. Für mich war damals die Intensität der Arbeit und des Erlebten ein ganz klarer Unterschied.

Die Kraft einer Gruppe und eines routinierten Lehrers kann, gerade am Anfang, sehr, sehr hilfreich sein.

Darum wäre mein Tipp immer sich zuerst ein schamanisches Basis-Seminar zu gönnen – ein gutes Basis-Seminar ermöglicht es mir das ich danach auch alleine weiterkomme, denn die eigentliche Unterweisung und Ausbildung erfolgt durch die Geister.

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Wer lieber alleine arbeitet dem seien einige Bücher empfohlen die ich persönlich sehr nützlich fand:

http://www.tunritha.de/literatur.html

Oder auch zum Beispiel mein eigener Online-Basiskurs:    https://elopage.com/s/Tunritha/wyrd-wyrcan-die-suche-nach-dem-schutzgeist

 

Ganz grundsätzlich gilt meiner Ansicht nach: Schamanisch Praktizieren kann jeder, der das möchte und den Wunsch danach verspürt. Schutzgeist (Krafttier), Lehrer und andere spirituelle Verbündete können das Leben sehr bereichern und uns mit ihrer Kraft und Unterstützung wunderbare Freunde und Partner sein. Aber natürlich wird man nicht an einem Wochenende zum Schamanen…. und das ist doch auch gar nicht notwendig….

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Genau so wie eigentlich jeder singen oder tanzen kann, so haben wir auch alle die grundlegenden Fähigkeiten uns spirituell zu entfalten und mit Spirits und geistigen Verbündeten zu kommunizieren.

Aber genau wie nicht aus jedem ein Berufs-Sänger oder Profi-Tänzer wird, so muss auch nicht jeder der schamanisch praktiziert unbedingt ein Schamane werden, mit Verantwortung für Andere.

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Schamanische Basis-Seminare gibt es u.a. hier:

Tunritha, modernes westliches Schamanentum

 

Schamanischer Online Basiskurs

 

Literaturempfehlungen:

http://www.tunritha.de/literatur.html

 

 

 

tunritha

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Disen

Nebelsang

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Schamanismus im hier und heute…

264779_2091469416594_4504616_n    Ich sage immer gerne das ich schamanisch Praktizierende bin und nicht Schamanin… Damit meine ich, das ich keine indigene Schamanin bin, die von ihrem Stamm dazu berufen wurde, sondern eine moderne, westliche Core (oder Kern) – schamanisch Praktizierende… Berufen fühle ich mich trotzdem –  von den Geistern – den Spirits und natürlich auch von den Menschen die mich um Hilfe bitten.

Manchmal benutze ich auch, der Einfachheit und dem besseren Verständnis halber, die Begriffe Schamane/Schamanin. Ich seh das nicht so eng mit den Bezeichnungen – aber Ihr sollt doch wissen wovon ich spreche.

Was bedeutet für mich schamanische Arbeit/Schamanismus? 

Für mich bedeutet schamanische Arbeit an allererster Stelle die Arbeit oder vielmehr die Zusammenarbeit mit Geistern oder Spirits. Und damit meine ich nicht die Arbeit mit Energien, inneren Bildern oder Anteilen meiner eigenen Psyche… Ich meine damit Wesenheiten die nicht inkarniert sind – und die man (im Normalfall) nur dann wahrnehmen kann wenn man das normale oder alltägliche Bewusstsein verlässt und stattdessen eintritt in das Nicht-Alltägliche Bewusstsein. Diese Spirits sind eigentständige Wesen, die außerhalb von mir existieren und genau so real sind wie Du und ich.  Die Zusammenarbeit mit den Spirits ist für mich ein essentieller Bestandteil der schamanischen Arbeit – Ohne Geister kein Schamanismus/kein Schamane.

Wer oder was  sind diese Geister?

Im schamanischen Weltbild ist alles beseelt – alles hat Geist oder Spirit. Mit diesen Spirits kann man dann natürlich auch reden, Freundschaften schließen oder gemeinsam arbeiten. Mit wem man nun im einzelnen zusammen arbeitet ist voDSC_0504_HDRn schamanisch Praktizierendem zu schamanisch Praktizierendem unterschiedlich. Jeder hat andere Spirits, andere Verbündete die mit ihm zusammen arbeiten wollen, die ihn rufen. Mancher arbeitet mit Krafttier und Lehrer, mit Göttern der unteschiedlichsten Pantheone und wieder andere mit Ahnengeistern oder mit Naturgeistern zusammen. Die Palette der Spirits ist schier unendlich. Mancher arbeitet mit all diesen und noch mehr.

Die Mehrzahl der modernen Schamanen und schamanisch Praktizierenden arbeiten ausschließlich mit verlässlichen und mitfühlenden Geistern. Wobei man anmerken sollte, in erster Linie arbeiten die Geister mit dem Schamanen oder schamanisch Praktizierendem – nicht umgekehrt. Spirit ist natürlich auch nicht gleich Spirit… es ist ein Unterschied ob wir mit geläuterten Spirits zusammenarbeiten die uns beinahe ausschließlich Mitgefühl entgegenbringen oder ob wir mit den Spirits der Natur oder Ahnengeistern zusammenwirken, die sehrwohl noch bestimmte Absichten verfolgen.

Der Seelenflug – die schamanische Reise

Ein weiterer wichtiger unweltenbaumd meiner Ansicht nach unverzichtbarer Teil des Schamanentums ist der “Seelenflug” die schamanische Reise in die nicht alltäglich Wirklichkeit – in die Anderswelt.

Der Schamane/schamanisch Praktizierende begibt sich hierzu in einen Trancezustand (durch singen, rasseln, trommeln, tanzen oder was auch immer) wechselt den Bewusstseinszustand und fliegt/reist mit seinem Geist in die anderen Ebenen der Wirklichkeit – in die Anderswelt – die Nicht-Alltägliche Wirklichkeit. Viele schamanische Kulturen kennen mindestens eine 3-teilige Wirklichkeit… Eine mittlere Welt, eine untere Welt und eine obere Welt.  Und durch diese Welten lässt sich reisen und von dort lässt sich auch etwas mitbringen. Die Mittlere Welt ist dabei die Anderwelt zu unserer normalen, alltäglichen, materiellen Welt.

 

Wie helfen Schamanen?

Als Schamanen oder schamanisch Praktizierende nehmen wir die Wirklichkeit anders wahr und können vor allem die Ursachen von Problemen ganz anders sehen. Probleme, aus schamanischer Sicht, rühren meist von zwei Ursachen: entweder gibt es im Leben des “Klienten” ein Zuwenig an Kraft – einen Kraftverlust oder es gibt irgendwo ein Zuviel – etwas ist da, das nicht zu ihm gehört und das ihm schadet.

Die Ursachen von zuwenDSC_0437_HDRig Kraft sind zahlreich, die Bekanntesten sind Probleme bei der Verbindung zum Krafttier oder der Seelenteilverlust. Auch beim “Zuviel” gibt es viele Möglichkeiten.  Auf dem Seelenflug oder der schamanischen Reise klärt der Schamane die Ursachen der Probleme und behebt diese dann. Durch das “Holen eines Krafttieres” “Seelenrückholung” “Extraktion” usw…  Oder eigentlich beheben vor allem die Spirits die Ursachen und Probleme. Oder informieren den Schamanen wie der Klient diese Ursachen selbst beheben kann.

Wie wird man Schamane oder schamanisch Praktizierender?

Nunja – Schamane wird man (wenn man das Wort so benutzt wie ich) wenn man in einer indigen, schamanischen Gesellschaft aufwächst und dort von seinem Stamm und den Geistern als solcher initiiert und anerkannt ist.

Schamanisch PrakDSC_0500_HDRtizierend wird man in dem man eben genau das tut – schamanisch Praktiziert – schamanisch Arbeitet…  Ich bin der festen Überzeugung das jeder Mensch die Grundlagen im Schamanismus und der schamanischen Arbeit erlernen kann. Ich glaube wir alle habe die “Grundausrüstung” um zumindest mit unserem Krafttier und dem Lehrer zusammen zu arbeiten. So wie wir auch alle singen oder malen können … deshalb werden wir ja auch nicht alle zu kleinen Netrebkos oder Van Goghs. Ob auch andere Spirits als unser Krafttier und Lehrer mit uns gemeinsam arbeiten und uns helfen wollen Anderen zu helfen – uns erlauben ihre Botschafter oder Vermittler zu sein – das liegt nicht in unserer Hand.

Die schamanischen Initiationen…

Wenn wir tatsächlich “berufen” sind schamanisch zu arbeiten, also die Geister durch uns über unser eigenes Leben hinaus wirken wollen, bleibt uns häufig nicht unbedingt die Wahl. Viele Schamanen und viele schamanisch Praktizierende berichten von Krankheiten oder Krisen die ihrer Entwicklung als Schamanen voraus gegangen sind. Manche spüren auch schon seit ihrer Kindheit den Hang zum Unsichtbaren…  Viele dieser sogenannten Initiationen sind zuerst alles andere als angenehm. Manche manifestieren sich zuerst als spirituelle Erfahrungen – um im Nachhinein das ganze Leben durcheinander zu bringen – wieder andere beginnen in unserem materiellen Leben als Krise oder auch als Krankheit… Aber nicht jede Krankheit ist eine Initiation und auch nicht jede Initiation verursacht Krisen … Berufung und Initiation können ganz unterschiedliche Formen haben und annehmen – im Endeffekt kann niemand Euch Berufung oder Initiation absprechen oder zuweisen… das könnt Ihr immer nur selber erspüren, erfühlen –  Wer “berufen” ist, also von den Geistern gerufen,  wird dies irgendwann sicher spüren und diesem Weg dann früher oder später auch folgen – folgen können… folgen dürfen… folgen müssen…

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Meine neue Website

Hier http://www.tunritha.de findet Ihr seit heute meine neue Internetseite.

Über Feedback und Gedanken zu der Seite freue ich mich natürlich sehr.

 

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Die Erde fleht um Hilfe ….tatsächlich?

DSC_0890Gerade um die Feiertage und das neue Jahr herum, sind überall Spendenaufrufe und Unterschriftenlisten zu den verschiedensten Themen zu finden. Viele dieser Kampagnen finde ich grundsätzlich richtig und wertvoll, aber was mich wirklich stört ist die Art wie “Mensch” manchmal denkt…
So lese ich immer wieder das die Erde uns anfleht, bittere Tränen weint das wir sie nicht zerstören sollen usw. … Ich bin mir sicher die Erde weint tatsächlich… aber nicht um Gnade … sondern um uns… um das Leben wie es heute existiert und auch um uns Menschen als Spezies… denn wir werden sicher nicht die Erde zerstören sondern vor allem uns selbst.
Die Erde wird es noch sehr lange geben – sie wird noch immer da sein wenn der letzte menschliche Knochen längst zu Staub zerfallen ist…. Für die Erde sind wir kaum ein Wimpernschlag in ihrer langen Geschichte… für das Leben als solches werden wir nur eine kurze, vielleicht unangenehme Episode darstellen… möglicherweise ein tragischer Fehlschlag der Evolution sein… Aber Leben und Erde werden von uns nicht auf Dauer zerstört werden…. Das Leben findet immer einen Weg… im schlimmsten Fall wird es einen bakteriellen Neu-Start für diesen Planeten geben….
Wir sollten uns endlich mit dem Gedanken vertraut machen das wir vollkommen unwichtig sind – und bisher nur einen winzigen Bruchteil in der Geschichte der Erde ausmaDSC_0483chen… Wir Menschen, wir nehmen uns einfach viel zu wichtig… Im Guten wie im Schlechten…  Ja, wir müssen unbedingt damit aufhören diese, unsere Welt, zu missbrauchen, zu verheeren und das Leben, wie wir es kennen, zu beschädigen… Aber nicht weil wir die Erde zerstören würden, oder gar das Universum schaden nehmen würde… wir sollten damit aufhören aus unserem ureigenstem Interesse heraus, und auch weil es schlicht falsch ist andere Lebewesen derartig zu quälen wie Mensch es eben tut….
Die Erde braucht uns nicht…. WIR brauchen die Erde – und zwar so wie sie ist … und nicht so wie sie möglicherweise wird, wenn wir einfach weitermachen…
Ein Grund warum es überhaupt soweit kommen konnte, mit uns Menschen, ist ja das wir so auf unsere eigene Wichtigkeit bedacht sind… darauf wie Bedeutsam wir sind… die Krone der Schöpfung… diejenigen die sich die Welt “Untertan” machen sollen…. Lasst uns nicht den selben Fehler noch einmal machen und unsere Bedeutung überschätzen… Wir sind vollkommen unwichtig, unbedeutend und klitzeklein…. und genau deshalb sollten wir darauf bedacht sein diesen Planeten nicht weiter aus seinem ökologischen Gleichgewicht zu bringen, für uns…. denn wir sind so unwichtig, das niemand uns retten wird wenn wir unser Zuhause so sehr verändern, das wir nicht mehr darin leben können. Es wird dann einfach jemand anders einziehen….DSC_0885_PS

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Ein Gebet für das Wyrd

Trommel_neu_nochmal2Manchmal geht die Inspiration seltsame Wege… die Beschäftigung mit Gebeten anderer Traditionen, insbesondere auch den Psalmen der Bibel ( Danke hier nochmal an D. und N.) –  hat mir in den letzten Tagen manch neue Idee und Eingebung beschert… Willkommene und weniger willkommene ;-)…

Unter Anderem auch dieses Gebet – das ich gerne mit Euch teilen möchte… :

Ich glaube an die Kraft die Alles durchdringt An die ursprüngliche Quelle
Ich glaube an das Licht das die Welten erleuchtet
und an das strahlende Netz das Alles verbindet

Ich glaube an die Einheit Aller Dinge
und das auch ich ein Teil des Ganzen bin
Ich glaube an das ewige Leben, die Unsterblichkeit des Geistes

Verbunden und verbündet bin ich mit  Göttern
Geistern
und  Ahnen

Ich bin in der Mitte des ewigen Gewebes und vollkommen erfüllt von seiner leuchtenden Kraft.

 

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