Warum ich schamanische Seminare gebe…

Um ganz ehrlich zu sein, weil ich darum gebeten wurde. Und zwar immer und immer und immer wieder.  Nicht nur von den Spirits, nein auch immer wieder von Freunden, Nachbarn und zum Teil von nahezu Fremden: „Bitte, zeig mir wie das geht mit der schamanischen Reise und wie ich mein Krafttier finde“. Ich bin dieser Bitte sehr, sehr häufig nachgekommen :-).

Seminar

 

 

 

 

 

 

Gibst du einem Mann einen Fisch, nährt er sich einmal. Lehrst du ihn das Fischen, nährt er sich sein ganzes Leben.

Dschuang Dsi
(350 – etwa 275 v. Chr.), taoistischer Philosoph

Ich glaube an das Konzept „Seminar“ für die heutige, moderne Zeit zur Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten. Wir leben nicht mehr in einer Zeit von kleinen Gesellschaften und Stämmen, in denen jeder Stamm seinen eigenen schamanischen Spezialisten hat, der für die Dauer von vielen Jahren einen oder zwei einzelne und handverlesene Lehrlinge oder Schüler aufnimmt, die bei ihm/ihr leben und als Gegenleistung für die Ausbildung, allerlei niedere Arbeiten für verrichten und assistieren. Wochen- und auch Wochenendseminare für die schrittweise Vermittlung von Wissen in intensiven Kleingruppen hat sich heute, in unserer Zeit, bewährt und ist gut in das Leben der meisten, modernen Menschen zu integrieren.

Hier wird intensiv an 2-3 Tagen alles eingeübt was man für die schamanische Arbeit braucht. Vor Besuch des Seminars kann man sich auch schon einige Zeit als Autodidakt versuchen – was aber meiner Ansicht nach nicht die gleiche intensive Wirkung hat wie ein zweitägiges Seminar.

Auch eine Fülle von Büchern ersetzt den Lehrer nicht. –

chin. Sprichwort

Auf einem Seminar ist ein Lehrer den man mit Fragen löchern kann, andere Teilnehmer die vielleicht ähnliche oder auch ganz andere Erlebnisse haben wie man selbst – man kann sich austauschen, es hat einfach eine ganz andere Wirkung wenn man zwei Tage mehrere Stunden reist und übt als wenn man das zu Haus, alle paar Tage mal, für ein zwei Stündchen probiert. Die Intensität der Arbeit ist einfach eine Andere.

Die Kraft einer Gruppe und eines routinierten Lehrers kann, gerade am Anfang, sehr, sehr hilfreich sein. Zudem erhöht es die zur Verfügung stehende Kraft ganz ungemein wenn die Trommel nicht aus dem Lautsprecher kommt, sondern ein schamanisch Praktizierender Kraft und „Betrommelung“ zur Verfügung stellt.

Darum wäre mein Tipp immer sich zuerst ein schamanisches Basis-Seminar zu gönnen – ein gutes Basis-Seminar ermöglicht es mir, dass ich danach auch alleine weiterkomme, denn die eigentliche Unterweisung und Ausbildung erfolgt durch die Geister.

trommelnNatürlich wird man nicht an einem Wochenende zum Schamanen. Dennoch, genauso wie eigentlich jeder singen oder tanzen kann, so haben wir auch alle die grundlegenden Fähigkeiten uns spirituell zu entfalten und mit Spirits und geistigen Verbündeten zu kommunizieren. Wir haben alle Zugang zu diesem Weg der Kraft und (Selbst)Heilung.

Am Anfang habe ich einfach zum Spaß und ausschließlich im Bekanntenkreis unterrichtet. Aber es wurden immer mehr Anfragen und Bitten und so ein Basis-Seminar braucht viel Zeit, Aufmerksamkeit und auch Kraft durch den Unterrichtenden. Darum bin ich irgendwann dazu übergegangen professionell Seminare zu geben und diese auch auf meine Internetseite zu stellen.

Meine Spirits, Geister, Götter und Ahnen fordern mich immer wieder auf zu unterrichten und zu begleiten.

Skye_AnetteDie Ausbildung bei Tunritha

Heute, nach etlichen Jahren, biete ich nicht nur schamanische Basis-Seminare an, sondern eine ganze Reihe von Seminaren und Kursen zu verschiedenen schamanischen Themen.  Wer alle diese Kurse besucht, absolviert über mehrere Jahre eine vollständige schamaniche Ausbildung mit Schwerpunkt auf dem europäischen Schamanismus, wobei das Tempo jeder selbst bestimmten kann. Aber alle Kurse können auch unabhängig voneinander besucht werden. Wer lieber alleine und als Autodidakt arbeitet erfährt mit dem Basis-Seminar alles was er zur weiteren, persönlichen, schamanischen Praxis braucht.

Ziel meiner Seminare ist es immer die Teilnehmer zur spirituellen Selbstermächtigung und zum eigenen Schaffen und zu selbstständiger Kreativität zu inspirieren und sie dort zu begleiten wo es gewünscht oder notwendig ist.

Was der Lernende selbst finden kann,
das soll man ihm nicht geben.

Christian Gustav Friedrich Dinter
(1760 – 1831)

Warum also nochmal gebe ich schamanische Seminare?

Weil es mir, im wahrsten Sinne des Wortes, Berufung ist. Weil mich, sowohl meine Schüler als auch meine Geister, dazu berufen haben und mir gestatten, einige wunderbare und kraftvolle schamanisch Praktizierende, ein Stück weit ihres persönlichen Weges zu begleiten und etwas weiterzugeben das wiederum meine wunderbaren Lehrer mir gaben:  Das Feuer im Kopf…. Den Zauber, die Magie und die Kraft des schamanischen Weges.  Ich danke dafür!

dsc_0493_ps2048_fbStimmen aus meinen Seminaren:

Torsten Belzig: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals für das hervorragende Seminar (Basis-Seminar „Seelenflug“) bedanken. Man erhält hier alles, um die schamanische Praxis ausüben zu können. Klar, kraftvoll, konsequent und kompetent aber auch herzlich und behütet lernt man von Anette, was es heisst schamanisch zu arbeiten. Dabei steht Selbsterfahrung/Selbsterkenntnis, welche über viele Reisen und praktische Übungen erlangt wird, immer im Vordergrund. (Schamanisches Basis-Seminar)

Nadi S.: Ich bin sehr froh, bei Anette meinen Basiskurs im schamanischen Reisen gemacht zu haben. Sie ist sehr klar und strukturiert, Theorie und Praxis absolut ausgewogen. Sie drängt zu nichts und geht auf alle Fragen ein.

Vielen Dank für ein tolles Wochenende!  (Schamanisches Basis-Seminar)

 

Anne Fluss: Vielen Dank, liebe Anette, für den tollen Runen-Kurs! Ein rundum gelungenes Wochenende. Ich habe mich super betreut gefühlt. Da wir die Runen gemeinsam erarbeitet haben, ist bei mir sehr viel hängen geblieben. Ich habe einen komplett neuen Bezug zu dem Thema bekommen und arbeite seitdem regelmäßig mit den Runen.
Ich nehme an, die anderen Seminare sind ähnlich aufgebaut und da Du eine sehr sympathische und interessante Persönlichkeit ist, kann ich die Seminare bei Dir aus vollem Herzen weiterempfehlen. (Schamanische Runenarbeit)

Friedrich Reimann: Das Seminar bei Anette war mein erstes Seminar im schamagischen Bereich, so daß ich sehr gespannt war, was auf mich zukommen würde. Die Leiterin war sehr sympathisch, es gab Kekse, Tee und Kaffee. Die gesamte Atmosphäre war sehr anheimelnd und gemütlich, obwohl draußen massiver Hochsommer herrschte. Zum Seminar bekamen wir ein Skript, das recht umfangreich ausfiel. So kam es auch, da die Thematik sich als sehr komplex erwies,so dass wir am ersten Tag, wegen häufiger Nachfragen und darauffolgenden ergänzenden Erklärungen weniger schafften, als vorgesehen und am zweiten Tag ein bißchen unter Zeitdruck gerieten. Insgesamt haben wir auch viele praktische Anwendungen sowie schamanische Reisen zu den Runen durchgeführt. Aufgrund der Materie war der theoretische Anteil allerdings sehr hoch und er zählt auch nicht unbedingt zur leichten Kost, auch wenn Anette es immer wieder schaffte durch historische Anekdoten und persönliche Erfahrungen das Ganze aufzulockern. Alles in allem war es ein sehr bereicherndes Seminar, sowohl die Informationen als auch der praktische Teil haben mich persönlich vorangebracht. (Schamanische Runenarbeit)

 

Seminare und Ausbildung  bei Tunritha, Schule für europäischen Schamanismus:

http://tunritha.de/seminare.html

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Runenzauber – Mit Runen zaubern…

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In den isländischen Sagas gilt besonders der Skalde Egil als runenkundig. So wird uns berichtet, dass er an das Krankenbett eines jungen Mädchen gerufen wird die keiner zu heilen vermag. Dort findet er einen mit Runen geritzten Fischkiemen vor, den ihr jemand unters Bett gelegt hatte und der wohl einen „bösen Zauber“ über das Mädchen gelegt hat.

Egil schabt die Krankheitsrunen ab, und bevor er ihr selbst Heilungsrunen ritzt, spricht er Folgendes:

Runen ritze keiner,

Rät er nicht, wie es steht drum!

Manches Sinn schon, mein ich,

Wirren Manns Stab irrte,

Zehn der Zauberrunen

ziemten schlecht dem Kiemen:

Leichtsinn leider machte

Lang des Mädchens Krankheit.“

Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass ein verliebter Bauernbursche das Mädchen mit einem Liebeszauber belegen wollte, dieser aber schief ging, da es ihm (dem Jungen) an echtem Runenwissen mangelte.

Wir sehen also schon an dieser Geschichte das es recht kompliziert sein kann mit Runen zu zaubern und das es vor allem ernste Folgen haben kann, wenn man mit den Runen „herumpfuscht“.

 

Was brauchen wir, was müssen wir wissen und können, für einen gelungenen Runenzauber?

Im Grunde findet sich die Anleitung dazu ebenfalls schon in der Edda.dsc_0268_ps_2048_fb

Veistu hve rísta skal?Weißt du zu ritzen?
Veistu hve ráða skal?Weißt du zu raten?
Veistu hve fáa skal?Weißt du zu finden? (Oder: Weißt Du zu färben?)
Veistu hve freista skal?Weißt du zu forschen? (Oder: Weißt Du zu prüfen?)
Veistu hve biðja skal?Weißt du zu bitten/zu beten?
Veistu hve blóta skal?Weißt du zu opfern?
Veistu hve senda skal?Weißt du zu senden? (oder Weißt Du wie man darbringen soll?)
Veistu hve sóa skal?Weißt du zu tilgen? (oder Weißt Du wie man vernichten soll?)
Besser nicht gebeten, als zu viel geboten
Die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet, als zu viel getilgt
So ritzt es Thundr zur Richtschnur den Völkern.
Dahin entwich er, von wannen er ausging.

Dieser kurze Vers enthält die Anleitung für die richtige Ausführung eines Runenzaubers bzw. WAS dabei zu beachten ist:

1. Die Form – Grundsätzliche Kenntnis der Form der Runen und die „richtige“ Methode diese zu „ritzen“ und worauf.

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2. Kenntnis der Runennamen, ihrer Bedeutungen, ihrer divinatorischen Bedeutung. Divination überhaupt. Wie ist der zu erwartende Ausgang des Zaubers? Stehen die Zeichen günstig? Wer nicht divinieren kann, sollte besser nicht zaubern. Divination ist also eine Grundfähigkeit eines jeden (nicht nur Runen-)Magiers.

3. Welche sind die richtigen Runen für den Zauber und wie erfahre ich das? Wie wird sie geschaffen, die Verbindung zwischen Zauber, Wille und Rune? Wie wird die Rune aktiviert?

4. Die Fähigkeit der schamanischen Reise oder der Trance um die Wirkung des Zaubers zu „prüfen“.

5. Wie erhalten Runen und Runenzauber den Seegen der Götter, Geister und Ahnen? Wie wird gebetet?

6. Das Opfer – Was ist der Preis für den Zauber? Und wie bringt man diesen dar? Was genau ist eigentlich ein Opfer? Dabei ist nicht nur das offensichtliche gemeint z.B. der Schluck Met für die Götter/Geister sondern auch das „verborgene“ Opfer… Was wird womöglich NICHT mehr geschehen können, weil durch Zauber ins Wyrrd (die Bestimmung, das Netz des Schicksals) eingegriffen wurde bzw. was sind die weitergehenden Folgen? Bin ich bereit diese „Opfer“ zu bringen?

7. Wie gibt man dem Zauber die richtige Wendung mit? Runen sind sehr vielschichtig und komplex… Wie sorgt der Runenzauberer eigentlich dafür das NUR die Energien im Zauber enthalten sind und „gesendet“ werden, die auch gewollt sind?

8.  Was wenn der Zauber nicht so läuft wie geplant? Was wenn die Wirkung vollbracht ist? Wie wird der Zauber wieder aufgelöst oder die Wirkung gar rückgängig gemacht?

Es ist grundsätlich besser garnicht erst zu zaubern als das der Zauber einen zu hohen Preis „verlangt“. Einen Preis hat er immer, das ist eine Frage des Gleichgewichts. Wenn an einer Stelle des Wyrrd ein Faden „bewegt“ und verändert wird, dann verändern sich auch andere Fäden. Immer das Ganze im Auge behalten und nicht nur den einen kleinen Teil den man bewegen möchte.

runenkreisWer also die Antworten auf diese Fragen nicht oder nur ungenau weiß, sollte lieber garnicht erst mit der Runenzauberei beginnen sondern sich ersteinmal noch eingehender mit den Runen und ihrer Kraft auseinandersetzen.

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

cropped-DSC_0437_HDR.jpgSeminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

Natürlich werde ich auch demnächst wieder Runenseminare anbieten…

Die Termine findet Ihr dann hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

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Krafttiere

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In nahezu allen Kulturen gibt es die Idee das Menschen einen Schutzgeist haben, auffallend oft hat dieser Schutzgeist, zumindest zeitweise, tierische Gestalt.

Diese Vorstellung nimmt z.T. recht unterschiedliche Formen an, und reicht vom „Vertrauten“ der Hexe/des Zauberers in unseren europäischen Märchen, über Clan- und Wappentieren, Gestaltwandler-Geschichten, Totemtieren, Sagen über mythologische tierische Vorfahren, den Begleitertieren von Göttern wie  Wodan/Odin oder Freya bis hin zu den „Geist- oder Krafttieren“ einiger indigener Schamanen.

Aus all diesen Formen wird deutlich wie wichtig uns Menschen, durch alle Zeiten und Räume hindurch, das Verhältnis zum Schutz- oder Tiergeist ist. Die Reihe der oben genannten Beispiele lässt sich noch viel weiter fortsetzen. Beispiele einer sehr weit zurückliegenden magischen Mensch-Anette_baer2_AvatarTier(Geist) Beziehung lassen sich schon in den Höhlenbildern von Lascaux oder in Altsteinzeitlichen Figuren wie dem Löwenmann aus dem Lonetal erkennen.
Der Ausdruck „Krafttier“ stammt von den Coast Salish und den Okanagon, indianischen Stammesgruppen, von den Nordwestküsten Kanadas und der USA.
Dieser Begriff gilt vielen als besonders passend, da er sowohl ausdrückt, das die Verbindung zu diesem Verbündeten Kraft in unser Leben bringt, aber auch deutlich macht, wie häufig dieser enge Vertraute uns in Tiergestalt begegnet.
Bei vielen indigenen Stämmen glauben die Menschen, das der Schamane auch die Gestalt seines Verbündeten annehmen kann. Auch in europäischen Mythen und Sagen wird von Menschen, Helden und Göttern erzählt, die sich in Tiere verwandeln konnten.

Jeder Mensch kann Kontakt zu einem solchen Tiergeist oder Tierverbündeten aus der Anderswelt suchen und aufnehmen.
Oftmals stellen wir dann fest, das uns dieser Geist schon lange, womöglich schon seit unserer Geburt begleitet und beschützt.
Manchmal begleitet uns dieser Geist  auch nur eine gewisse Zeit, unterstützt uns bei einer bestimmten Aufgabe oder hilft uns vor allem zu ganz bestimmten Gelegenheiten.
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Der Kontakt und die enge Bindung zu unserem Schutzgeist oder Krafttier vermag großes Glück, Stärke und Bereicherung in unser Leben zu bringen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, in Kontakt mit dem Krafttier oder Schutzgeist zu treten und die Verbindung zu diesem zu stärken.
Eine davon ist die sogenannte „Krafttierreise“.“

Dies war ein kleiner Ausschnitt aus dem Kurs „Die Krafttierreise“ von Anette Baumgarten, mehr dazu findet Ihr hier:

http://www.tunritha.de/fernkurs.html

 

 

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Ein kleiner Reisebericht…

Heute gibt es mal keinen Text von mir 🙂 sondern der heutige Beitrag ist ein „kleiner Reisebericht“  über die schamanische Schottlandreise 2015….

Ein kleiner Reisebericht von Laura Bolz   

Da ich gerade noch sehr inspiriert bin von deinem herbstlichen Beitrag liebe Anette … bedanke ich mich jetzt herzlich bei dir.
Es ist erst ein paar Monate her und doch schon eine Ewigkeit und gleichzeitig war es natürlich auch erst gestern, dass ich bei dir den schamanischen Workshop in Schottland erlebt habe …

Es war eine wirklich magische Woche. Schottland an sich, besitzt so unsagbar viel Magie und eine zeitlose Tiefe, die man gar nicht in Worte fassen kann. skye_rush_hour

Ich bin schon einen Tag früher angekommen und wurde gleich wie in einer Familie aufgenommen. Es war auch alles die ganze Woche über wie eine kleine Familie die gemeinsam auf Reisen geht.

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Anette war / ist mir eine sehr gute Lehrerin, denn trotz einer sehr starken, kräftigen, eigenen und auch sehr weisen Haltung bin ich bei ihr unglaublicher Offenheit und auch einem gewissen Respekt vor dem Leben begegnet. Für mich persönlich war das der Auftakt und die Vorbereitung für alles weitere … eine Lehre, die mir sehr hilfreich ist, ist die Anerkennung, dass möglicherweise jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat. Und das weder sie als Lehrerin immer recht hat noch das man selbst immer richtig liegt. Und dass es darum auch gar nicht geht. Aber eine tiefere Achtsamkeit ist von großer Bedeutung und dann kann sich die Ehr-furcht, die ich manches mal vor anderen Wesen und Welten empfunden habe, in Achtung und Respekt wandeln.

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Der liebevolle Kontakt und die ständige Präsenz eines offenen, wachsamen und willigen Bewusstseins in den Menschen um mich herum, haben mir jene Tore geöffnet, die ich ab dieser Woche immer wieder gebraucht habe.

Und gleichsam ist dann da das Vertrauen, zu seinen eigenen Kräften und denen der Mitmenschen und der anderen Welten, die sich (meiner Erfahrung nach) anders zeigen als gedacht. Aber doch immer da sind …

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Mir seit ihr alle sehr ans Herz gewachsen und ich achte die Mischung aus Unterstützung und Lehre, aber auch übergeben der eigenen Verantwortung und Offenheit gegenüber dem eigenen Sein.

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Die Isle of Skye ist ein wunderbarer Platz um tiefer zu gehen … und es gibt nichts, was mir in dieser Woche kein Geschenk war.

Selbst wenn ich kein Schamane werden will, ist es eine Erfahrung, die mein Leben nachhaltig bereichert hat und immer noch bereichert.

Und das schöne ist, dass ich mich als Mensch, aber auch als ein Wesen, das mit allem in Verbindung steht, wieder erleben durfte.

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„Even though there is always this impermanence, one thing I always see, is Love.“ Das hat eine Freundin von mir, die ich später auf einer anderen wundervollen schottischen Insel kennengelernt habe … und es war eines der schönsten Dinge die ich je gehört habe und die auch zu dieser Erfahrung wunderbar passen.

Ich danke dir Anette!
Von ganzem Herzen

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Und wer im nächsten Jahr dabei sein möchte:

Schottland 2016 auf einem Schloss in den Highlands
– High Spirits – Seelenflug Intensiv

Weiterführendes, schamanisches Praxisseminar
Eine spirituelle Reise zur eigenen schamanischen Kraft…

 

 

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Alban Elfed – Das Licht des Herbstes

Alban Elfed – DHerbststimmungas Licht des Herbstes

 

Mir persönlich gefällt dieser Name für das Herbst-Äquinoktium, der sich aus dem walisisch gälischem ableitet, ganz besonders gut. Er ist so treffend.

Das Sonnenlicht dieser Jahreszeit ist golden, wie die Äpfel die jetzt geerntet werden oder wie einige der Blätter, an den Bäumen, die jetzt beginnen sich zu verfärben. Es ist das Licht der Ernte, das Licht dessen was wir im Laufe des Jahres gesät und gepflegt haben.

ritual2-Ernte – Was hat das mit mir zu tun, denkt man sich vielleicht, wenn man ohne Garten, oder auch nur Balkon, inmitten der Stadt zwischen Glas und Beton wohnt. Wo man, im Licht der Neonröhren und gut temperiert, beinahe alles zu jeder beliebigen Zeit im Jahr kaufen kann. Was schert mich die Ernte?

Aber auch als moderner Mensch der sein Gemüse, nicht mehr aus dem Garten, sondern aus dem Supermarkt holt, ernten wir.

Die Stille am Morgen_FB  Wir ernten die Saat unseres Lebens. Jetzt wo die Tage jeden Tag, ein zuerst kaum merkliches, und dann immer deutlicheres Stück, kürzer werden als die Nächte, gerade jetzt, ist es Zeit sich vom Außen wieder nach Innen zu wenden. Es ist genau die richtige Zeit um sich, im immer noch starkem aber auch langsam schwächer werdendem Licht des Herbstes, anzusehen wie das vergangene Jahr uns und unser Leben verändert hat.

Was haben wir gesät? Was haben wir geerntet? Was ist jetzt oder in Kürze reif zur Ernte?

Wofür sind wir dankbar?

Skye_AnetteIch selber bin für so vieles Dankbar… Ich bin Dankbar für mein Zuhause, meine Arbeit und für die kleinen und größeren materiellen Bedürfnisse und Wünsche die ich mir in diesem Jahr erfüllen konnte.                       Für meine Reisen nach Schottland, meine Gesundheit und das ich stets etwas zu essen auf dem Tisch habe, ein warmes Bett und eine Decke über dem Kopf.

Ich bin dankbar für all die Inspirationen aus der geistigen Welt, die Inspirationen meiner Götter, Geister und  Ahnen, meiner Verbündeten  aber auch für die Inspirationen durch meine Lehrer, Familie, Freunde und Schüler in der ganz alltäglichen Welt. Ich bin dankbar für meine schamanische Ausbildung und für die Bücher und Schriften die Ihren Weg zu mir gefunden haben.

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Ich bin dankbar das mich meine schamanische Arbeit und meine schamanischen Aufgaben in diesem Jahr mit Leidenschaft, Kraft, Stolz und innerem Feuer erfüllt haben.

 

 

summerend_FBAber vor allem bin ich dankbar für meine wunderbare Familie. Meinen Mann und meinen Sohn. Die mir das Herz und die Seele wärmen und auf jedem meiner Schritte im vergangenen Jahr an meiner Seite waren… Nicht immer körperlich, aber immer im Geiste und im Herzen.

 

Ich bin Dankbar für ein Jahr voller Geschenke, Arbeit, Erfahrungen, Liebe, Mitgefühl und Leidenschaft… und ich bin auch Dankbar für den Schmerz, die Schwierigkeiten und die Schwere die einen manches mal, trotz all der Schönheit des Lebens, begleiten.

 

Der Schmerz zeigt an w1Maerzo es Hilfe braucht und Veränderung, aber eben auch das man lebendig ist.

An Schwierigkeiten und Hindernissen können wir wachsen, ja sie fordern uns manchmal geradezu heraus über uns Selbst hinaus zu wachsen, stärker, klüger, hingebungsvoller, mitfühlender oder auch einfach nur lebendiger zu werden und die Schwere, die Traurigkeit, Dunkelheit oder Melancholie, die uns wohl alle manchmal trifft und begleitet, kann uns helfen mitfühlend und nachsichtig zu werden, mit uns und mit Anderen, in der Dunkelheit können wir uns selbst begegnen und uns selbst verzeihen lernen … sie kann uns helfen, das Licht und die Leichtigkeit, die ebenfalls immer wieder zu uns zurückkehren, wertzuschätzen und danach zu streben.

Jetzt in dieser Zeit des Jahres, am Herbstanfang, ist eine gut Zeit, um sich wieder nach innen zu wenden. Sich selber anzuschauen und zu rekapitulieren. Es ist die Zeit die Ernte einzubringen.

Alban Elfed – Das Licht des Herbstes…. Wende Dich diesem Licht in Deinem Inneren zu, auf das es Dich sicher, durch die dunkleren Monate die jetzt kommen, geleiten wird.

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Jetzt ist genau die richtige Zeit, um in einer ruhigen Stunde ein Licht zu entzünden. Und im Licht dieser symbolischen Sonne, eine Meditation über Deine, ganz persönliche Ernte, zu machen.

 

 

Hier ein kleiner Vorschlag für Deine Meditation:

Atme zunächst eine Zeitlang ruhig und versuche auch innerlich ganz ruhig zu werden. Zähle während Du einatmest 1..2.. und dann mach eine kurze Pause.. zähle 1… und dann atme aus und zähle dabei 1..2… Konzentriere Dich so lange aufs Atmen bis Du ganz ruhig geworden bist. Lass die Gedanken kommen und gehen… aber halte nicht an ihnen fest… lass sie ziehen…Wenn Du wirklich ruhig geworden bist, stell Dir vor wie Du inmitten eines wunderschönen, spätsommerlichen / frühherbstlichen Waldes, auf einer kleinen Lichtung stehst. Die Sonne ist noch nicht untergegangen aber sie steht schon tief am Himmel, um Dich herum ist ein goldener Schein, eine goldene Hülle oder Aura die Dich vollständig umgibt. Du folgst nun von hier einem kleinen, gewundenen Pfad durch die Bäume hindurch, bis Du an das Ufer eines Sees kommst, eine kleine Bank mit Blick über den See ist hier und Du lässt Dich auf ihr nieder. Hier hast Du einen freien Blick über das Wasser in Richtung Westen und Du siehst der Sonne zu, wie sie immer tiefer sinkt, wie die Farben des Himmels immer intensiver werden.

Und während die Sonne immer tiefer sinkt lässt Du die Bilder des vergangenen Jahres in die aufsteigen…

Was hast Du in diesem Jahr gesät und was kannst Du jetzt ernten ?

Was hat Dich körperlich und materiell gestärkt oder unterstützt? Vielleicht siehst Du Bilder Deines Urlaubs aufsteigen, Deines Zuhauses, Deines Gartens oder….?

Betrachte diese Bilder, diese Ernte, und bedanke Dich dann für die Unterstützung Deines Körpers und der Materie.

Wende dann Deine Aufmerksamkeit dem zu, was Dich inspiriert hat in diesem Jahr? Was oder Wer hat Deinen Geist in diesem Jahr entzündet? Was ist hier zu „ernten“? Wie sieht sie aus die Ernte Deines Geistes?

Betrachte auch diese Ernte ganz genau, meditiere über sie und bedanke Dich für die Inspiration des Geistes.

Nun wendest Du Deine Aufmerksamkeit dem zu was Dich in diesem Jahr leidenschaftlich berührt hat. Was hat Dich entflammt? Dich voran getrieben? Wünsche und Leidenschaft in Dir geweckt?

Sieh Dir auch diesen Teil Deiner persönlichen Ernte genau an und bedanke Dich für das Erwecken Deiner Leidenschaft.

Nun schenkst Du Deine volle Aufmerksamkeit dem was Du liebst. Was hat im vergangenen Jahr Dein Herz berührt und erfüllt? Wer oder was hat Deine Seele umarmt und gestreichelt?

Betrachte und fühle diese Ernte des Herzens. Bedanke Dich für die Dinge die Deine Seele erfüllten.

Versuche nun alle diese Bereiche, die Bilder die in Dir aufgestiegen sind, als Ganzes zu betrachten.

Erspüre und tauche ein in das, was das Jahr Dir gebracht hat, in das was in Dir gereift ist, in das was Du geerntet hast oder auch in das was Du jetzt gerade als reif zur Ernte erkennst.

Wenn Du alles gesehen und gefühlt hast – bedanke Dich noch einmal für diese, Deine ganz persönliche Ernte. Und kehre dann auf dem selben Weg zu der kleinen Lichtung zurück.

Dort angekommen beginnst Du mit Deinen Zehen und Händen zu wackeln und langsam wieder in Dein alltägliches Bewusstsein einzutauchen.

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Wenn Du magst mach Dir ein paar Notizen zu Deiner Meditation und zu dem was Du gesehen hast, welche Bilder in Dir aufgestiegen sind.

Auch über Rückmeldungen wie Dir die Meditation gefallen hat, oder Feedback zu dem Artikel, würde ich mich freuen. Gerne auch via Mail an info@tunritha.de

Ich wünsche Euch allen einen lichtvollen und wunderschönen Herbst….

Inspiriert vom Alban Elfed Solo-Ritual (des Bardengrades) des OBOD – Order of Bards, Ovates and Druids – http://www.druidry.org/

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Weihrauchsalbe selbermachen

Weihrauchsalbe mit Alkoholauszug aus reinem Weihrauch

Vorweg kurz etwas Allgemeines zur Herstellung von Salben. Eigentlich ist das selbermachen von Cremes und Salben für den Hausgerbrauch sehr einfach. ABER Sauberkeit und Hygiene sind dabei außerordentlich wichtig da sich sonst Bakterien in Euren Cremes schnell breitmachen. Arbeitet immer in einer sauberen Küche mit sauberen und abgekochten Werkzeugen.

Weihrauchsalbe

Zuerst stelle ich einen starken alkoholischen Auszug aus Weihrauch her. Bitte achtet hier unbedingt auf Reinheit und Qualität des verwendeten Weihrauchs, ich benutze, wegen des höheren Anteils an Bosweliasäuren den indischen Weihrauch, Boswelia Serrata.

Zur Herstellung des Auszuges, befülle ichWeihrauchsalbe_FB eine Flasche oder ein Schraubdeckelglas, etwa zur Hälfte, mit kleingemörsertem Weihrauch und fülle dann mit hochprozentigem Alkohol z.B. Primasprit auf. Normaler Wodka oder ähnliches ist nicht hochprozentig genug da Weihrauch und die entzündungshemmenden Bosweliasäuren fettlöslich sind. Es sollten also schon mind. 60-70% sein, oder höher.

 

Das Glas oder die Flasche schüttle ich kräftig und lass es dann stehen.

Mehrere Tage oder auch mal Wochen, zwischendrin schüttle ich immer mal wieder.

Am Tag der Salbenherstellung gieße ich alles durch ein feines Sieb.

Dann schmelze ich etwa einen Teil Bienenwachses, mit einem Teil Olivenöl (in einem Glasbecher im Wasserbad) und gebe dann, wenn das Wachs vollständig geschmolzen und flüssig ist, einen Teil des Weihrauchauszugs hinzu. Die Mischung erwärme und rühre ich solange weiter, bis sich wieder alles vollständig verflüssigt und gemischt hat. Beim Einfüllen des Weihrauchauszuges flockt die Öl/Wachsmischung natürlich zunächst aus.

Vorsicht beim Erwärmen, das ganze soll zwar flüssig werden, aber auch nicht zu heiß. Ich benutze für diesen Schritt einen hitzefesten Glasbecher und IMMER ein Wasserbad damit die Erwärmung schonend ist und es auch garnicht wirklich zu heiß werden kann. Es können für das Wasserbad auch Marmeladengläser benutzt werden.

Grundsätzlich könnt Ihr  den Weihrauch auch direkt in Öl erwärmen und lösen und auf den alkoholischen Auszug verzichten, allerdings habe ich persönlich damit nicht ganz so gute Ergebnisse bei der Wirksamkeit des Endprodukts erzielt. Aber das probiert Ihr am besten selber aus.

Während die Salbe noch flüssig ist, solltet ihr schonmal die spätere Konsistenz testen, und einen kleinen Tropfen auf einer Untertasse abkühlen und an den Händen ausprobieren. Ist das Ergebnis zu fest, müsst Ihr mehr Öl hinzufügen, ist sie zu weich mehr Bienenwachs, hinterlässt sie einen harzigen und stark klebrigen Film auf der Haut müsst Ihr mit mehr Öl verdünnen und evt. auch noch wieder Wachs hinzufügen für die Konsistenz.

Dann fülle ich um in vorher desinfizierte/ausgekochte Glastiegel.

Abkühlen – zuschrauben – fertig.

Durch den hohen Anteil sowohl an Weihrauch als auch an Alkohol, ist diese Salbe sehr lange haltbar und benötigt keine weiteren Konservierungsstoffe.

Aber probiert vorher gut aus ob Eure Haut dies auch verträgt. Nicht das es dann allergische Reaktionen gibt.

Auch solltet Ihr keinen sog. kosmetischen Alkohol nehmen da dieser Phthalate enthällt, die über die Haut aufgenommen werden können und sehr schädlich sind.

Ihr könnt der Salbe auch weitere Wirkstoffe hinzufügen, je nach Anwendungsgebiet z.B. Propolis oder ätherische Öle. Ich habe z.B. bei Psoriasis schon mit Erfolg ätherisches Cistrosenöl hinzugefügt. Die Verwendung von ätherischen Ölen erfordert aber das Ihr Euch intensiv mit Wirkung und möglichen Nebenwirkungen beschäftigt.

Auch die Wahl des Basis-Öles kann der „Wirksamkeit“ noch weiter auf die Sprünge helfen…

Wer über die Wirkung verschiedener Basis und ätherischer Öle mehr erfahren möchte, dem sei u.a. folgendes Buch empfohlen:

Aromatherapie: Grundlagen, Wirkprinzipien, Praxis

Ich empfehle außerdem den Besuch dieser Seite, hier könnt Ihr viel über Heilkräuter und die Herstellung von Salben, Tinkturen etc. erfahren:

http://heilkraeuter.de/salben/index.htm

 

Zutaten:

Bio Bienenwachs bekomme ich hier:

http://www.dragonspice.de/bienenwachs-bio.html

oder hier:

http://www.bienenzuchtbedarf-seip.de/Mittelwaende-Waben-8/Taunus-Waben—aus-Wachs-von-BIO-Imkereien.html?XTCsid=acikv93hve0bs9llfcbbgu30r1

Weihrauch beziehe ich meist hier:

http://www.kirchen-weihrauch.de/

 

Natives Olivenöl kaufe ich meist im Bioqualität im Bioladen.

und Alkohol gibts z.B. hier:

http://www.brennerei-kessler.de/epages/64342534.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/64342534/Categories/BIO-Weingeist

 

Oder einfach googlen was Ihr so braucht….

Bitte beachtet: Dieses Rezept beruht auf meinen persönlichen Erfahrungen und ich übernehme keinerlei Gewähr oder Haftung wenn Ihr es ausprobiert bzw. nachkocht. Ich bin weder Apothekerin noch Ärztin. Wenn Ihr Zweifel habt besprecht dies VOR der Anwendung mit Eurem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Ihr kocht und benutzt die Salbe auf eigene Gefahr und Verantwortung.

Es gilt grundsätzlich:

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.

 

 

 

 

PS: diejenigen von Euch die schamanisch arbeiten, sollten den ganzen Prozess natürlich auch entsprechend begleiten, ihre Spirits um Kraft, Unterweisung und Unterstützung bitten und nach Möglichkeit auch im Vorfeld die entsprechenden Pflanzengeister bereisen….

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Die Reise zur geflügelten Insel….

 Eine Woche auf der Isle auf Skye – Der geflügelten Insel….

Eine DSC_0394_5_6_HDR_ps5FBWoche war ich mit einer Gruppe schamanisch Praktizierender im Juni diesen Jahres, auf der magischen Isle of Skye….

 

 

 

Trommeln_faery_glenTäglich haben wir getrommelt, gesungen, geräuchert, mit unseren und den Geistern der Orte die wir besuchten gearbeitet… Wir lernten die Elemente und die Naturgeister in teils schon überraschender Intensität kennen.

 

 

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Wir trommelten im Freien oder verbrachten Stunden der Stille inmitten von Wind, Sonne, Wolken und der einfach atemberaubenden Schönheit der Insel.

 

 

 

 

Wir sind regelrecht eingetaucht in Zauber und Magie…

Die Abende verbDSC_0331ps_FBrachten wir gemeinsam in unserem wunderbaren und kuschelig warmen Ferienhaus oder erlebten Sonnenuntergang und später den Aufgang von Mond und Sternen im zauberhaften Faery-Glen…

 

 

Mein besonderer Ort auf der Isle of Skye ist der Quiraing… ein beeindruckendes Felsmassiv, das einst durch einen gigantischen Erdrutsch entstand und um den sich zahlreiche Legenden und SagDSC_0004_5_6_HDR_psFBen ranken.

 

 

 

 

Seit ich das erste Mal, vor vielen Jahren, eine Postkarte mit dem Bild des Quiraings geschenkt bekam, übrigens auf einem Visionssuche-Seminar *g*, bin ich nachhaltig beeindruckt.

Hier, weit ab von der Hektik des Alltags, hoch über dem Meer und nur in Gesellschaft von Raben, HasDSC_0012_ps_HDR_raven_fben, Schafen und seltener auch mal dem ein oder anderem Adler am Himmel, bin ich wahrhaft im Einklang mit mir und er Welt die mich umgibt. Um den Quiraing in Einsamkeit zu erleben muss man sich natürlich zur „richtigen“ Zeit hier aufhalten… tagsüber kann es hier schonmal recht viele Wanderer geben… aber selbst dann ist dies ein wunderbarer Ort.

Wenn ich hier, über die Felsen wandere oder mich in den Wind stelle spüre ich eine unglaubliche Kraft und Energie die mich bis in die Haarspitzen erfüllt.

Skye_Anette

 

Neben dem bekannten Quiraing, besuchten wir aber noch eine Menge wunderschöner Orte…. der Faery-Glen z.B., in direkter Nachbarschaft unseres Ferienhauses gelegen und ein bisschen wie ein Mini-Quiraing, war einer der Orte die wir am häufigsten besuchten und die mich ebenfalls sehr nachhaltig beeindruckten.DSC_0387ps_FB

Hier ist die Gegenwart der „Unsichtbaren“, des „schönen Volkes“ allgegenwärtig und beinahe erwartet man jeden Moment einen von Ihnen mit bloßem und gänzlich wachem Auge zu erblicken.

 

Die Isle of Skye, meine Erinnerungen an diese Woche und die Orte die ich dort besuchte werden sicher für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

 

Wer beim nächsten Mal mitwill, einfach hier klicken und buchen:

Schottland 2016 auf einem Schloss in den Highlands
– High Spirits – Seelenflug Intensiv

 

Die Spiralen am Castle Ewen, Faery GlenDSC_0708_HDR_ps4fs_FB

 

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Faery-Pools

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Elgol, mit Blick auf die Cuilins

 

 

 

 

DSC_0208_09_10_HDRps6_FBNeist Point

 

 

 

 

DSC_0956_7_8_HDRps2_FBCastle Ewen, Faery-Glen

 

 

 

 

DSC_0631_HDRps_FBIsle of Skye, bei Uig

 

 

 

 

influx_FB DSC_0872ps_FB DSC_0694_HDRpsFB DSC_0901_HDR_psFB 11427792_1622590377952898_8103638949569068734_n Trommeln_faery_glen DSC_0012_ps_HDR_raven_fbFaery-Pools

 

 

 

 

Bei Uig 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

Duntulm Beach

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Faery-Glen

 

 

 

Quiraing

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Vom Schamanismus Begriff….

Vom Schamanismus Begriff….

Woher stammen die Worte/Begriffe Schamane und Schamanismus?

Der Begriff Schamane ist ein Lehnwort und stammt vom tungusischen/evenkischen Wort „šaman “ ab. Die Etymologie des evenkischen Begriffes selber ist umstritten und es existieren verschiedene, sich zum Teil widersprechende Theorien.

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Von dem im deutschen Raum, seit dem 17.Jhd. bekannten Wort „Schamane“ leitete Mircea Eliade dann in den 1950er Jahren den Begriff Schamanismus ab, um mit diesem ein weltweit und seit der Vorgeschichte auftretendes Phänomen zu beschreiben.

Der Begriff Schamanismus bezieht sich damit nicht mehr auf eine bestimmte, regional auftretende Kultur, sondern beschreibt ein bestimmtes Konzept, eine bestimmte Herangehensweise. Es ist ein in der Religionswissenschaft/Religionsgeschichte geschaffener Oberbegriff. Im Allgemeinen wird der Schamanismus als die älteste, genauer nachweisliche Form religiösen Denkens beim Menschen bezeichnet (Eliade/Gorbatcheva) denn dieser ist seit der frankokantabrischen Höhlenkunst des Aurignacien, im Jungpaläolithikum relativ sicher nachweisbar, also vor etwa 30.000 Jahren (Eliade: Geschichte der religiösen Ideen).

Die tungusischen, sibirischen Schamanen sind keinesfalls der Ursprung oder das Urbild des Schamanen oder des Schamanismus,(der Schamanismus der Aborigines ist z.B. weit älter) aber sie sind für die Schamanismus-Forschung von besonderer Bedeutung, da sich hier die grundlegenden Phänomene (Seelenflug, Trance, Heilungen, Jenseitsreise, Riten etc.) besonders einfach beobachten lassen.

Was genau fast der Begriff „Schamanismus“ denn jetzt zusammen?

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Eliade fasste es folgendermaßen zusammen: „Schamanen sind Menschen, die sich mit Hilfe von Ekstasetechniken auf transzendenten Wegen in metaphysische Regionen begeben, um dort für ihr gesellschaftliches Umfeld bestimmte nützliche Ziele zu erreichen.“ (*Eliade: Schamanismus und archaische Ekstasetechnik).

Schamanen werden von der Gemeinschaft (Sippe, Familie, Stamm) als Mittler zwischen den Welten, zwischen Diesseits und Jenseits, Geistiger- und Materieller Welt betrachtet. Für ihre Vermittler-Tätigkeit sind sie nicht von Menschen erwählt sondern von den Geistern, der geistigen Welt dazu bestimmt. Der Schamane muss hierzu ein Teil beider Welten sein. Oft genug ist diese Rolle nicht freiwillig sondern wird ihnen durch Götter, Geister oder Ahnen aufgezwungen und geht auch mit einer guten Portion „Verrücktheit“ oder „Andersartigkeit“ einher.

Magier, Medizinman/frau, Hexe oder Zauberer sind nicht genau abgrenzbar, diese Bezeichnungen folgen oft kulturspezifischen oder lokalen Traditionen, sagen aber über die tatsächlichen spirituellen Grundlagen, Ideen und Techniken nicht viel aus.

Was heiDSC_0492_HDRßt das für moderne, westliche Schamanen?

 

Meiner Auffassung nach heißt das, für den modernen Schamanismus-Begriff und den modernen Schamanen sind folgende Dinge kennzeichnend und unverzichtbar:

 

Die Einsicht in die „Beseeltheit“ oder auch „Lebendigkeit“ von allem das existiert.

Kenntnis, Praxis und Beherrschung von Ekstase- und Trancetechniken

Seelenflug – Schamanische Reisen in andere Welten

Kontakt zu und mit der Geisterwelt und daraus resultierende, geistige Verbündete (als eigenständige Entitäten)

Kraft von der geistigen Welt in die materielle Welt zu „transportieren“

Und mit dieser „Kraft“ reale Veränderungen auslösen, d.h. diese Kraft auch tatsächlich materialisieren.

Die Arbeit für Andere – für Klienten, die einen aktiv und ausdrücklich um diese Art der Hilfe bitten.

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Der Begriff „Schamane“enthält jedoch noch keinerlei Definition von Richtig und Falsch …. von Gut und Schlecht oder von Tabu und Mana ….. Es ist mehr eine Tätigkeitsbeschreibung: Spricht mit Geistern, ist ein Trancespezialist….etc. …..Alles Andere liegt entweder in der Kultur, der dieser Schamane angehört (im indigenen Schamanismus) oder bei den modernen, westlichen, Schamagiern – in der persönlichen Weltanschauung, der persönlichen Erfahrung wie das Universum beschaffen ist oder auch in den Geistern mit denen er verbündet ist, begründet.

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Wie fange ich an….

Wie fange ich an…..

In letzter Zeit häufen sich die Gespräche zu der Frage – wie fange ich an schamanisch zu arbeiten? Was sind die ersten Schritte auf dem Weg des Schamanen? Kann ICH überhaupt schamanisch arbeiten und was heißt das überhaupt?

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Meiner persönlichen Erfahrung nach kann jeder, der es möchte, grundlegende schamanische Techniken lernen und anwenden.

 

Kleiner Exkurs – Was ist Schamanisch?

Für mich bedeutet Schamanismus oder schamanische Arbeit an allererster Stelle die Arbeit oder vielmehr die Zusammenarbeit mit Geistern oder Spirits. Und damit meine ich nicht die Arbeit mit Energien, inneren Bildern oder Anteilen meiner eigenen Psyche… Ich meine damit Wesenheiten die nicht inkarniert sind – und die man (im Normalfall) nur dann wahrnehmen kann, wenn man das normale oder alltägliche Bewusstsein verlässt und stattdessen eintritt in das Nicht-Alltägliche Bewusstsein. Diese Spirits sind eigentständige Wesen, die außerhalb von mir existieren und genau so real sind wie Du und ich.  Die Zusammenarbeit mit den Spirits ist für mich ein essentieller Bestandteil der schamanischen Arbeit – Ohne Geister kein Schamanismus/kein Schamane.

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Ein weiterer wichtiger und meiner Ansicht nach unverzichtbarer Teil des Schamanentums ist der “Seelenflug”.                            Die schamanische Reise, in die nicht alltägliche Wirklichkeit – in die Anderswelt.

Der Schamane/schamanisch Praktizierende begibt sich hierzu in einen Trancezustand (durch singen, rasseln, trommeln, tanzen oder was auch immer), wechselt den Bewusstseinszustand und fliegt/reist mit seinem Geist in die anderen Ebenen der Wirklichkeit – in die Anderswelt – die Nicht-Alltägliche Wirklichkeit. Viele schamanische Kulturen kennen mindestens eine 3-teilige Wirklichkeit… Eine mittlere Welt, eine untere Welt und eine obere Welt.  Und durch diese Welten lässt sich reisen und von dort lässt sich auch etwas mitbringen. Die Mittlere Welt ist dabei die Anderswelt zu unserer normalen, alltäglichen, materiellen Welt. Für die anderen Welten gibt es keine materielle Entsprechung. Dies ist aber nur ein Model von vielen möglichen Modellen.

Um schamanisch zu praktizieren oder gar Schamane zu werden müssen also ein paar grundlegende Techniken gelernt und praktiziert werden.

Die erste und wichtigste ist dabei wohl, den Bewusstseinszustand willentlich zu verändern und eine leichte oder auch stärkere Trance herbeizuführen.

Im Zustand der sog. schamanischen Trance begibt sich der schamanisch Praktizierende dann auf die Suche nach Verbündeten – Krafttier und Lehrer sind wohl die Bekanntesten, aber es gibt auch reichlich andere, mögliche Verbündete…. und nicht alle werden einfach nur „gefunden“ oder gehören schon zu mir…. manche müssen erabeitet, überzeugt, ertrotzt oder gar erkämpft werden….

Die ersten Verbündeten die ein schamanisch Praktizierender sich erwirbt, sollten vertrauenswürdige und mitfühlende Geister sein, denn diese sind Schutz und Führer auf der schamischen Reise und durch die Anderswelt.

Wie und wo lernt man dies?

Seminar

Grundsätzlich gibt es dafür viele verschiedene Möglichkeiten, ich habe zu Beginn ein sog. Schamanisches Basis-Seminar besucht. Hier wird intensiv an 2-3 Tagen alles eingeübt was man für die schamanische Arbeit braucht. Vor Besuch des Seminars habe ich mich schon einige Zeit als Autodidakt versucht – was auch gut funktioniert hat, aber nicht die gleiche intensive Wirkung auf mich hatte wie ein zweitägiges Seminar.

Auf einem Basis-Seminar ist ein Lehrer den man mit Fragen löchern kann, andere Teilnehmer die vielleicht ähnliche oder auch ganz andere Erlebnisse haben wie man selbst – man kann sich austauschen, es hat einfach eine ganz andere Wirkung wenn man zwei Tage mehrere Stunden reist und übt als wenn man das zu Haus, alle paar Tage mal, für ein zwei Stündchen probiert…. Für mich war damals die Intensität der Arbeit und des Erlebten ein ganz klarer Unterschied.

Die Kraft einer Gruppe und eines routinierten Lehrers kann, gerade am Anfang, sehr, sehr hilfreich sein.

Darum wäre mein Tipp immer sich zuerst ein schamanisches Basis-Seminar zu gönnen – ein gutes Basis-Seminar ermöglicht es mir das ich danach auch alleine weiterkomme, denn die eigentliche Unterweisung und Ausbildung erfolgt durch die Geister.

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Wer lieber alleine arbeitet dem seien einige Bücher empfohlen die ich persönlich sehr nützlich fand:

http://www.tunritha.de/literatur.html

Ganz grundsätzlich gilt meiner Ansicht nach: Schamanisch Praktizieren kann jeder, der das möchte und den Wunsch danach verspürt. Krafttier, Lehrer und andere spirituelle Verbündete können das Leben sehr bereichern und uns mit ihrer Kraft und Unterstützung wunderbare Freunde und Partner sein. Aber natürlich wird man nicht an einem Wochenende zum Schamanen…. und das ist doch auch gar nicht notwendig….

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Genau so wie eigentlich jeder singen oder tanzen kann, so haben wir auch alle die grundlegenden Fähigkeiten uns spirituell zu entfalten und mit Spirits und geistigen Verbündeten zu kommunizieren.

Aber genau wie nicht aus jedem ein Berufs-Sänger oder Profi-Tänzer wird, so muss auch nicht jeder der schamanisch praktiziert unbedingt ein Schamane werden, mit Verantwortung für Andere.

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Schamanische Basis-Seminare gibt es u.a. hier:

Tunritha, modernes westliches Schamanentum

Fernkurs – Finde Dein Krafttier

https://schamanismus.org/

 

 

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Disen

Nebelsang

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