Runen körperlich erfahren – Die Praxis des Runenstellens

Was ist Runenstellen?

Skye_AnetteBeim Runenstellen nehmen wir mit unserem Körper die Position einer bestimmten Rune ein, atmen rythmisch und tönen den Runen-Namen.

 

 

Diese Art der Runenpraxis soll uns ermöglichen Form und Energiefluss jeder Rune auch mit dem Körper zu erfahren.  Runenstellen kann sich wohltuend auf Körper, Geist und Seele auswirken.

Die ja doch recht abstrakten Runensymbole erhalten so eine körperliche, erdige Realität. Runenkraft wird direkt in uns und im Raum manifestiert. Energieblockaden können gelöst werden und überhaupt kann mit den Runenstellungen viel experimentiert werden. So können wir sie als Trancehaltungen, in Ritualen, zur Meditation, als körperliche Übung und zur harmonisierung von Körper, Energie und Bewusstsein nutzen.

Durch das Tönen und Stellen der Runen erfahren wir mehr über die eigentliche Kraft der jeweiligen Rune, können uns mit ihr leichter verbinden. Wir können die Runenkraft so auch später, bei Runenzauber, schamanischer Reise oder in der Divination leichter erneut wachrufen, sie erkennen oder uns einfühlen.

Atmung

meditation1Zu Beginn ein paar Worte zur Atmung. Diese sollte tief und rythmisch erfolgen. Wer noch keine Erfahrungen mit rythmischer Atmung hat, sollte diese zuerst üben.

Lege Dich dazu zunächst auf den Rücken (wenn das unbequem für Dich ist, kannst Du diese Vor-Übung auch im Stehen machen), entspanne Dich und lege eine Deiner Hände auf den Bauch die andere auf die Brust. Jetzt atme tief ein und aus.

Welche Deiner Hände bewegt sich?

Wenn die Hand auf dem Bauch sich bewegt hat atmest Du schön tief. Sollte sich jedoch statt dessen die Hand auf der Brust bewegen musst Du Dich zunächst darauf konzentrieren in den Bauch zu atmen. Beim tiefen Atmen sollte sich Deine Bauchdecke beim einatmen heben und beim ausatmen wieder senken. Dies solltest Du jedoch nicht durch Muskelanspannung forcieren, sondern es sollte einfach durch Deine Atmung, ganz von alleine geschehen. Erzwinge nichts.

Wenn Du die tiefe Atmung beherrschst kommen wir zum eigentlichen “rythmischem Atmen”.  Es gibt verschiedene Rythmen in denen geatmet werden kann und Du wirst mit der Zeit sicher den finden der für Dich der Passende ist. Für den Anfang schlage ich vor das wir mit einem langsamen 3er Rythmus beginnen.

Also – entspanne Dich, atme tief ein und zähle dabei langsam bis Drei. Dann halte inne und zähle ebenfalls langsam bis Drei. Und wieder Ausatmen und dabei bis Drei zählen. Und wieder innehalten und bis Drei zählen… und immer so weiter.

Sobald Du das rythmische Atmen fast von selbst beherschst kannst Du mit der ersten Runenstellung beginnen.

Die erste Runenstellung

Grundsätzlich kann jede Rune gestellt werden. Für den Anfang würde ich aber eine Rune oder eine Kombination empfehlen die einfach zu stellen ist und deren Energie Dir entgegen kommt.

Ich persönlich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem Stellen von ISA, URUZ und JERA am Schluss. Diese Runen-Übung mache ich besonders gern wenn der Rücken oder die Schultern schmerzen.

Dazu stelle ich mich aufrecht hin, atme 3x rythmisch ein und aus, atme dann ein letztes Mal tief ein, hebe die Arme zum ISA und töne laut mit Betonung auf den Vokalen Iiiiiisaaaaa… Wenn kein Atem mehr da ist, lasse ich die Arme sinken…. atme ein, hebe die Arme erneut und töne wieder Iiiiiisaaaa …. das mache ich 3x.

Dann mache ich das selbe mit URUZ, ebenfalls 3x.

Zum Schluss kommt JERA.

Ich beende das Runenstellen oft mit JERA, da JERA die gerufenen und geflossenen Energien im Körper verteilt, harmonisiert und ausgleicht.

Bei der JERA-Stellung bewege ich zudem die Hüften in Kreisen im Uhrzeigersinn.

 

Sei offen für Neues und für Experimente

WaldMeiner Erfahrung nach ist das Runenstellen etwas, das man vor allem durch die eigene Praxis lernt und das erfahren werden will. Es gibt keine ganz exakten Haltungen, die millimetergenau eingehalten werden müssen. Und es gibt auch keine exakte Art des Tönens. Ein jeder Runen-Praktiker hat da so seine eigenen Methoden und Vorlieben.

Daher: Probiere Dich aus… Probiere die Haltungen und auch die Töne und Tonlagen.  Finde heraus WANN die Töne in Deinem Unterleib, wann in Deinem Bauch und wann in Deinem Kopf vibrieren. Erfahre welche Haltungen die Kraft fließen lassen. Unternehme, wenn Du kannst, eine schamanische Reise zu Deinem Lehrer oder Krafttier und lass Dir zeigen wie DU die Runen stellen und tönen sollst.

Dem Anfänger fällt alles schwer. Nicht immer klappt der erwartete Energiefluss von Beginn an so wie gewünscht. Da hilft nur Übung, Übung, Übung…. Alle Bereiche des “Runenstellens” wollen beherrscht werden bevor es so richtig klappt…. das Atmen, das Tönen und die richtige Körperhaltung. Wenn man jedoch ein bischen Übung hat, kann es eine große Bereicherung sein. Ich selber kombiniere z.B. eine Dusche oft damit in der Dusche LAGUZ zu stellen und zu tönen… Die Energie von LAGUZ ist reinigend, erfrischend, herzöffnend und harmonisierend. Ich finde das passt sehr gut zur morgendlichen Dusche ;-).

DSC_0243_psFS_2048_FBDie Geschichte des Runenstellens

Nunja, ich würde an dieser Stelle natürlich gerne behaupten das, das Runenstellen auf uralter, europäischer Weisheitslehre beruht, und unsere Vorfahren nachgewiesener Maßen große Runensteller waren, leider gibt es  dafür keinerlei Anhaltspunkte. Getönt, gesungen, gesprochen wurden die Runen ziemlich sicher, das sagt uns schon die Etymologie des Wortes Rune:

Altenglish – Runian: flüstern

Altenglish – Leodrunan: Liedrunen Althochdeutsch – Rune: Mysterium, Geheimnis

Modernes Deutsch – Raunen: Geflüster, geheimes Geflüster, Geheimnisse flüstern

Altirisch – Run: Geheimnis

Altnordisch – Runar: Mysterien

Skaldisches Alt Isländisch – Runi: Gefährte, Freund, Berater

Isländisch – Runnr: Waldland

Mittelwalisisch – Rhin: Magischer Zauber

Finnisch – Runo: Lied, Gesang, Beschwörung

Bei den Haltungen sieht es da schon etwas anders aus. Dennoch im weitesten Sinne sind einige der Haltungen die wir beim Runenstellen einnehmen wirklich URalt und wir finden sie schon in Felszeichnungen, Ritzungen, Statuen aus dem Neolithikum, was vielleicht darauf hinweist das diese Haltungen und Formen in unserem kollektiven Unbewussten verwurzelt sind.

Im spezifischen taucht die Praxis des Runenstellens jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der esoterisch-völkischen Literatur auf. Wo sie nun genau ihren Ursprung hatte ist nicht genau bekannt, während der Nazi-Diktatur jedoch wurde die Praxis populärer, was sie für einige heutige Runenpraktiker zum gebrannten Kind macht. Dies finde ich sehr schade, da ich der Meinung bin, das die Runen, die nordische Mythologie und auch das Runenstellen von den Nazis und der völkisch-esoterischen Bewegung missbraucht und bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Gerade deshalb, erachte ich es als die Pflicht moderner Runenpraktiker sich hier einen eigenen, von keiner Ideologie verfälschten Zugang zu erarbeiten. Gerade den antiken Stämmen im Norden Europas ist die völkische und rassistische Denkweise der jüngeren Vergangenheit vollkommen fremd.

Der entsprechende Wikipedia-Artikel dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Runengymnastik

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Grundsätzliche praktische Übungen für die Verwendung von Haltung, Atmung und Schwingung gibt es jeodch in vielen Gegenden der Welt und vielen Kulturen. Im Yoga, im Daoismus etc..

Um sich ein Bild von Sinn oder Unsinn des Runenstellens zu machen sollte man es wohl einfach selber ausprobieren und wenn es für Dich nicht funktioniert, es Dir nicht hilft oder Dich weiterbringt…. Dann lass es einfach wieder.

Viele okulte und schamagische Praktiker machen mit den Runenstellungen sehr gute Erfahrungen.

 

Einfach Anfangen:

Ich empfehle das Runenstellen auf Basis des 24er älteren Futharks zu machen und dabei ruhig experimentierfreudig zu sein.  Auf dem untenstehenden Bild seht Ihr wie ich die Runen häufig stelle, dies sind jedoch vor allem Vorschläge und sie beruhen auf persönlicher Erfahrung und Adaptionen der Erfahrungen  Anderer.

Bei der Jera Stellung lasse ich, das lässt sich auf den Fotos natürlich schlecht darstellen, gerne die Hüfte im Uhrzeigersinn kreisen.

Bei Fehu und Ansuz experimentiere ich gerne mit der Position der Handinnenflächen… nach oben, nach unten, beide in eine Richtung oder einander zugewandt.

Laguz lasse ich gerne fließen und brechen wie eine Welle, d.h. ich erhebe zuerst die Arme, wie bei Isa und lasse dabei das LAAAAA wie eine Welle ansteigen die dann bricht bei GUZ… und senke dabei die Arme und lasse die Rune “auslaufen”. Ich empfinde diese Art des “LAGUZ” stellens als ganz besonders reinigend und herzöffnend.

Auch das Stellen und Singen der Runen in der freien Natur – mitten in den Elementen, kann nochmals ganz neue Impulse geben.

Dies sollen aber nur Anregungen für Euch sein und Euch zeigen welche Bandbreite und welchen Raum für eigene Experimente, die Runen da bieten.

 

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Mehr zu den Runen gibt es z.B. auf meinen Seminaren:

Runenseminare bei mir, TUNRITHA – Schule für europäischen Schamanismus:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Empfohlene Literatur:

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

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Die schamanische Praxis ist notwendige spirituelle Selbstermächtigung

DSC_0545_6_7_HDRps4_FBWenn die Widrigkeiten des Lebens uns so richtig erwischen, fühlen wir uns dem oft ohnmächtig ausgeliefert. Ohnmächtig – Ohne Macht. Wir meinen damit, das wir keinen Einfluss, keine Macht haben über das was in unserem Leben geschieht. Die Dinge passieren einfach, zufällig. Sie fallen uns einfach zu. Die guten wie auch die schlechten Erfahrungen und wir können nichts dagegen tun allerdings auch nichts dafür.

 

trommelnfbIm magischen oder schamanischen Weltbild, sieht das anders aus. Alles ist beseelt, voller eigener Kraft und ein Ausdruck dessen was auf anderen, nicht materiellen Ebenen geschieht. Die materielle und die geistige Wirklichkeit oder Welt beeinflussen und durchdringen einander. Und der Schamane, Zauberer oder schamanische Praktiker nimmt Einfluss auf die geistige und damit auch auf die materielle Ebene. Er oder sie ist nicht ohnmächtig, nicht ohne Macht und ohne Einfluss.

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Diese Art Macht ist keineswegs nur besonders begabten Menschen vorbehalten. Jeder Mensch trägt in sich die Fähigkeiten zu Trance, Vision, schamanischer Reise und Kraft. Jeder von uns kann erlernen mit geistigen Verbündeten zu komunizieren und Hilfe aus der Anderswelt im HIER und  im JETZT zu manifestieren. Dafür braucht es nichts weiter als einen offenen Geist, ein schamanisches Weltbild und die Bereitschaft Dinge wieder neu zu lernen die uns in den letzten Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden abhanden gekommen sind. Fähigkeiten und Fertigkeiten die uns Menschen eigentlich selbstverständlich sein sollten.  Um sich ohne Schaden zu nehmen, durch die geistigen Welten zu bewegen, bedarf es einiger spezieller Fähig- und Fertigkeiten, diese kann jeder erlernen. Zumindest jeder der dies möchte.

Seminar2Die Menschen müssen (wieder) lernen willentlich (und bitte ohne Drogen) ihren Bewusstseinszustand zu wechseln. Die meisten Menschen kennen eigentlich nur zwei Bewusstseinszustände: Wachend und Schlafend. Es existieren jedoch weit mehr als diese beiden Extreme.  Unser Geist, unser Bewusstsein ist ein wunderbares Werkzeug und perfekt für das Leben auf diesem Planeten, in diesem Universum geeignet – doch so viele Menschen sind nicht mehr in der Lage dieses Werkzeug mit Präzision und all seinen Funktionen zu nutzen und zu lenken.  Die Art wie der moderne Mensch seinen “Geist” benutzt, erscheint mir oft als hätten wir alle einen Porsche, würden aber die ganze Zeit mit angezogener Handbremse fahren, und uns dann wundern wenn es zu diversen Schwierigkeiten kommt.  Die Fähigkeit zum Tagträumen, zu Trance, zu Vision, Meditation, Kontemplation, voller Konzentration etc. sind Fähigkeiten die unserem Geist nicht ohne Grund zur Verfügung stehen. Um auf allen Ebenen gesund zu bleiben muss unser Geist diese Bewusstseinszustände erfahren und wir müssen in der Lage sein diese willentlich zu steuern.

meditation1Forscher konnten nachweisen, dass durch Meditation unser Immunsystem, Herz und Kreislauf  gestärkt, Depressionen und Angstzustände gemildert werden. Mediziner sind sich zunehmend sicherer: geistige Zustände und körperliches Wohlbefinden hängen eng zusammen.

Während der  Trance verbraucht das Gehirn nachweisbar mehr Glukose und arbeitet auf einem höheren Energieniveau als im Wachzustand. Die Hirnhälften synchronisieren sich und tauschen wesentlich mehr Informationen aus als vorher. Beim Übertritt zur Trance dominieren im EEG (Elektroenzephalogramm) vorerst noch die Alpha-Wellen, wie sie typisch sind, wenn sich Geist und Körper entspannen. Beim Eintritt in die echte Trance  zeigen sich im EEG andere Wellen, sogenannte Theta-Wellen. In diesem Zustand zeigen sich  neue Ideen, Einblicke, Erkenntnisse und Gefühle beinahe wie von selbst. Es ist ein Zustand maximaler Konzentration und Kreativität. Trance macht uns also kreativer, lässt uns neue Wege beschreiten. Die neuronalen Erregungsmuster in der Trance sind dabei ähnlich wie bei tatsächlich Erlebtem. Menschen in Trance machen daher wirkliche und nachhaltig verändernde Erfahrungen.

_dsc0043_ps2_tunritha_fbNatürlich gehört zur schamanischen Praxis noch mehr als “nur” Trance. Auf der schamanischen Reise, dem Seelenflug, wollen wir ja nicht nur durch unser eigenes Bewusstsein navigieren sondern auch die Schwelle zur Anderswelt überschreiten. Dies erfordert etwas mehr an Vorbereitung, Schutz, Wissen und auch geistige Verbündete. Daher ist es immer eine gute Idee sich in die Grundlagen der schamanischen Reise bzw. der schamanischen Arbeit, von einem erfahrenen Schamanen oder schamanischen Praktiker, einweisen zu lassen. Die schamanische Praxis ist kein Kinderspiel und auch wenn sie uns Menschen, meiner Auffassung nach, imanent ist, so ist sie doch nicht ohne Risiken und sollte gerade am Anfang entsprechend begleitet werden.

 

Schamanismus ist wohl die älteste und ursprünglichste Lehre der Menschheit, um ganzheitlich, im Zusammenwirken mit dem Universum und seinen Kräften, Heilung und Unterweisung in allen nur denkbaren Lebensbereichen zu erhalten.  Dafür braucht es nicht immer einen Fachmann, Guru oder Schamanen sondern ein jeder und eine jede die dies möchten können diese Kraft, Heilung und Unterweisung für sich selbst erlangen.

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Meiner persönlichen Erfahrung nach kann jeder, der es möchte, grundlegende schamanische Techniken lernen und anwenden.

 

 

Die grundlegende schamanische Arbeit für uns selbst, die Fähigkeit selber in die Anderswelt zu reisen um von dort Kraft und Heilung für uns selbst zu holen ist etwas das uns die “spirituelle” Macht über unser Leben  und unsere eigene Spiritualität zurückgibt. Wir sind nicht mehr Ohnmächtig. Jede Frage die ein schamanisch Praktizierender hat, kann er mit auf die schamanische Reise nehmen und dort seinen geistigen Verbündeten und Lehrern stellen. KEIN schamanisch Praktizierender ist angewiesen auf einen Priester, Guru, Iman oder anderen Mittler zur geistigen Welt.

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Selbst praktizierter Schamanismus ist immer auch spirituelle Selbstermächtigung!

 

 

Natürlich gibt es Menschen die in der Lage sind, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere zu reisen und zu arbeiten, Menschen die besonders viel Kraft mobilisieren und vor allem auch materialisieren können. Nicht immer sind wir selber in der Verfassung für uns alleine zu arbeiten. Manchmal sind wir betriebsblind oder brauchen mehr Kraft oder Willen als wir aufbringen können, dann ist der Gang zum Schamanen, zur Schamanin des Vertrauens sicher eine gute Idee.

Zum Weiterlesen

Vom Schamanismus Begriff:

http://blog.tunritha.de/?p=493

Wie fange ich an:

http://blog.tunritha.de/?p=474

Europäischer Schamanismus:

Teil 1

http://blog.tunritha.de/?p=618

Teil 2

http://blog.tunritha.de/?p=686

 

Schamanismus Seminare:

http://www.tunritha.de/seminare.html

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Die schamagische Wohnungs- oder Hausreinigung…

Jedem von uns ist klar, dass ein schönes, aufgeräumtes und sauberes Zuhause unser Wohlgefühl steigert.  Die ganz normale häusliche Hygiene ist uns selbstverständlich. Bettwäsche wechseln, Küche reinigen, Badezimmer putzen, regelmäßig staubwischen und fegen oder saugen, all das gehört für die allermeisten zum Alltag und ist eine Selbstverständlichkeit.  Aber vielen ist nicht klar das diese Tätigkeiten auch auf der spirituellen, magischen Ebene wichtig sind.  Die spirituelle Hygiene spielt eine wichtige Rolle in unserem Leben.  Manch Schwierigkeit die wir so haben, ist Ausdruck von mangelnder spiritueller Hygiene. Dies gilt natürlich nicht nur für unserer Wohnung sondern auch für uns selbst, aber das ist ein Thema das ich ein andernmal besprechen möchte. Heute soll es um die schamanische Reinigung und den schamanischen Schutz unseres Zuhauses, unserer Wohnung gehen.

Unser Zuhause sollte immer unser persönlicher Schutzraum, unser Rückzugsort und ein Ort der Stärke und Wärme sein.

Aber swohnungsreinigung2o wie wir, unsere Mitbewohner und Gäste, unser Heim jeden Tag materiell “verschmutzen” und in Unordnung versetzen, so “verschmutzen” wir es auch täglich mit Emotionen, Agressionen, Ängsten, Streitereien, Eifersucht etc.. All dies lässt Abdrücke oder Energien im Raum zurück.  Im Raum kann sich dies ansammeln und verstärken so das es irgendwann auch für komplett unspirituelle Menschen spürbar wird. Ausdrücke wie “hier herrscht heute dicke Luft” oder  eine “drückende Atmosphäre” verdeutlichen dies sehr gut.  Je heftiger die Emotionen, umso heftiger auch der unsichtbare aber eben oft spürbare Abdruck im Raum. Nach einem heftigen Streit sollte daher grundsätzlich  erstmal gelüftet, noch besser auch geräuchert, werden.

Aber auch andere Dinge können noch in unserem Haus “herumspuken”. Alles ist beseelt, alles hat Geist oder Spirit und diese Geister können durchaus auch mal unzufrieden sein, sich auf unser Wohlgefühl negativ auswirken und Probleme verursachen. Vielleicht können wir daher z.B. nicht richtig schlafen, träumen regelmäßig schlecht oder unsere Haustiere benehmen sich seltsam….

Um all diese Einflüsse und Kräfte in unserem Zuhause zu harmonisieren und unser Zuhause wieder in eine Wohlfühloase zu verwandeln kann es hilfreich sein eine schamanische Hausreinigung zu machen oder auch machen zu lassen.

Wann sollte eine umfassende schamanische Hausreinigung durchgeführt werden:

  • Bei unangenehmer, drückender Athmosphäre, die keine äußeren Ursachen zu haben scheint
  • Gäste fühlen sich regelmäßig unwohl
  • Schon bei Betreten der Wohnung scheint Kraft und Energie uns zu verlassen
  • Bei Depressiver Verstimmung, Launenhaftigkeit, Agression der Bewohner die nachlässt bei Verlassen der Wohnung
  • Bei Schlafstörungen die nur in diesen Räumen auftreten
  • Wenn man das Gefühl hat, das die Wohnung einfach nie richtig sauber oder frisch ist, auch nicht nach dem Putzen und lüften.
  • Bei Umzug oder auch nach einer Trennung
  • Bei Spukerscheinungen
  • Wenn Energie für ein neues Projekt oder einen Neuanfang benötigt wird
  • Wann auch immer man sich in seinen Räumen unwohl fühlt

Wer eine schamanische Hausreinigung wünscht, selber aber kein schamanischer Praktiker oder Schamane ist, der sollte einen Schamanen in seiner Nähe dafür kontaktieren.  Ich bin auch gerne bei der Suche behilflich, ich kenne in vielen Ecken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz fähige Schamanen und schamanisch Praktizierende.

Eine einfache Wohnungsreinigung durch räuchern oder auch “achtsames Putzen” kann jedoch von jedem und zu jeder Zeit durchgeführt werden. Manchmal lassen sich auch damit schon sehr große Erfolge erzielen.

eimerAm Beginn der schamagischen Hausreinigung steht auf jeden Fall auch die materielle Reinigung unseres Heims. Dazu ordnen und sortieren wir soweit es uns möglich ist erstmal unsere Habseligkeiten im Außen. Wenn die materielle Unordnung sehr groß ist, kann es auch helfen mit der “schamagischen” Reinigung zu beginnen, dann erst materiell weiterzumachen um dann nochmals “schamagisch” die Reste zu beseitigen und abzuschließen.

Schritt 1 – Achtsames Putzen

Schon während der materiellen Reinigung hilft es sich vorzustellen das man Ordnung auf allen Ebenen schafft. Es wird nicht nur der Staub und die Spinnweben aus den Ecken gesaugt und gefegt sondern auch festgesetzte spirituelle Verschmutzungen. Es ist eine gute Idee sich bei einer spirituellen-, magischen-, schamanischen- oder energetischen- Hausreinigung auch selbst zu schützen. Zum Beispiel durch das Tragen eines Schutzamuletes oder ähnlichem.  Grundsätzlich ist es gut, immer wenn man die Wohnung ohnehin aufräumt oder putzt, dabei auch immer alle Ebenen im Blick oder im Sinn zu haben. Die Energie folgt der Aufmekrsamkeit, wenn wir immer “achtsam Putzen” erübrigen sich häufige, aufwendige und mühsame Hausreinigungen.

Schritt 2 – Räuchern, tönen etc.

wohnungsreinigung3Nachdem wir materiell schon mal alles soweit in Ordnung gebracht haben, wie es uns möglich ist, können wir die Wohnung ausräuchern.  Dazu gehen wir von hinten nach vorne, richtung Ausgang bzw. zu dem Fenster das den Verschmutzungen als Ausgang dienen soll.  Wir können jetzt kräftig räuchern oder auch nur ganz zart, nach Geschmack. Ich selber räucher gerne sehr kräftig bei diesen Gelegenheiten. Wer nicht gerne räuchert kann auch z.B. ätherische Öle sprühen oder verdampfen, mit Salzwasser wischen, mit Trommel, Rassel, in die Hände klatschend oder ähnliches durchs Haus ziehen und die negativen Energien und Geister vertreiben. Wichtig ist, wir müssen ein Fenster, eine Tür nach außen offen lassen… damit all das was wir jetzt aufscheuchen auch verschwinden kann.

Bitte beachten, die Energie folgt der Aufmerksamkeit, je stärker unsere Vorstellung ist, je besser wir das innere Bild halten können, das wir alles was stört hinausschmeißen um so stärker ist auch das Ergebnis.

Schritt 3 – Die schamanische Hausreinigung

Hiernach folgt die eigentliche schamanische Arbeit – der Schamane oder schamanisch Praktizierende sucht sich ein Plätzchen an dem er sich in Trance versetzt und durchwandert jetzt nochmals, während einer schamanischen Reise, die gesamte Wohnung, dabei beseitigt er gemeinsam mit seinen Verbündeten alle noch verbliebenen Verschmutzungen, klärt eventuelle Unstimmigkeiten mit vorhandenen (Haus)Geistern und harmonisiert den gesamten Raum. Dieser Vorgang ist sehr individuell und abhängig davon was der Schamane/schamanisch Praktizierende während seiner Reise wahrnimmt und was nötig ist. Der Begriff “Hausreinigung” greift hier eigentlich zu kurz, bei einer echten, schamanischen Hausreinigung findet eine regelrechte “Haus- oder Wohnraum-Heilung” statt, die sich merklich positiv auf das Leben der Bewohner auswirken wird.

Schritt 4 – Einladen der guten Kräfte

FK_bannerNach einer Hausreinigung, egal ob schamanisch oder nicht, sollte man immer mit die guten und hilfreichen Kräfte einladen, die Dinge und Energien die man sich im Leben wünscht: Gesundheit, Wohlstand, Glück, Frieden usw.. Wir schmeißen vieles hinaus bei so einer Reinigung, das schafft Platz für Neues, daher laden wir positive Kraft und Energie jetzt ein, damit garnicht mehr soviel Raum ist für negatives sich sofort wieder hier zu sammeln.

Schritt 5 – Schutz

Ganz am Schluss steht dann der Schutz…. Auch hier können wir entweder zum Schutz räuchern, Amulette oder magische Zeichen anbringen oder auch bestimmte Spirits/Geister bitten unsere Wohnung und unser Heim zu behüten und zu schützen.

wohnungsreinigung1Womit kann z.B. geräuchert werden (dies sind nur Beispiele):

Zur Reinigung: Beifuss, Wacholder, Rainfarn, Mistel, weißer Salbei, Weihrauch (und natürlich noch vieles mehr)

 

Zum Anziehen gewünschter Kräfte: Weihrauch, Kiefern- oder Fichtenharz, Palo Santo

Für den Schutz: Beifuß, Drachenblut, Engelwurz, Odermenning, Eisenkraut (verbena officinalis)

Ihr könnt auch tolle schamagische Räucher- oder Ölmischungen für diesen Zweck bei Danny Wagner von Arcanum Magickal Aromatics beziehen.

http://de.dawanda.com/shop/ArcanumMagickalAromatics

 

Wer aus der Nähe von Bremen kommt, kann auch mit mir eine schamanische Hausreinigung vereinbaren. Näheres dazu auf meineer Homepage:

http://www.tunritha.de/angebote.html

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Runenzauber – Mit Runen zaubern…

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In den isländischen Sagas gilt besonders der Skalde Egil als runenkundig. So wird uns berichtet, dass er an das Krankenbett eines jungen Mädchen gerufen wird die keiner zu heilen vermag. Dort findet er einen mit Runen geritzten Fischkiemen vor, den ihr jemand unters Bett gelegt hatte und der wohl einen “bösen Zauber” über das Mädchen gelegt hat.

Egil schabt die Krankheitsrunen ab, und bevor er ihr selbst Heilungsrunen ritzt, spricht er Folgendes:

Runen ritze keiner,

Rät er nicht, wie es steht drum!

Manches Sinn schon, mein ich,

Wirren Manns Stab irrte,

Zehn der Zauberrunen

ziemten schlecht dem Kiemen:

Leichtsinn leider machte

Lang des Mädchens Krankheit.“

Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass ein verliebter Bauernbursche das Mädchen mit einem Liebeszauber belegen wollte, dieser aber schief ging, da es ihm (dem Jungen) an echtem Runenwissen mangelte.

Wir sehen also schon an dieser Geschichte das es recht kompliziert sein kann mit Runen zu zaubern und das es vor allem ernste Folgen haben kann, wenn man mit den Runen “herumpfuscht”.

 

Was brauchen wir, was müssen wir wissen und können, für einen gelungenen Runenzauber?

Im Grunde findet sich die Anleitung dazu ebenfalls schon in der Edda.dsc_0268_ps_2048_fb

Veistu hve rísta skal?Weißt du zu ritzen?
Veistu hve ráða skal?Weißt du zu raten?
Veistu hve fáa skal?Weißt du zu finden? (Oder: Weißt Du zu färben?)
Veistu hve freista skal?Weißt du zu forschen? (Oder: Weißt Du zu prüfen?)
Veistu hve biðja skal?Weißt du zu bitten/zu beten?
Veistu hve blóta skal?Weißt du zu opfern?
Veistu hve senda skal?Weißt du zu senden? (oder Weißt Du wie man darbringen soll?)
Veistu hve sóa skal?Weißt du zu tilgen? (oder Weißt Du wie man vernichten soll?)
Besser nicht gebeten, als zu viel geboten
Die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet, als zu viel getilgt
So ritzt es Thundr zur Richtschnur den Völkern.
Dahin entwich er, von wannen er ausging.

Dieser kurze Vers enthält die Anleitung für die richtige Ausführung eines Runenzaubers bzw. WAS dabei zu beachten ist:

1. Die Form – Grundsätzliche Kenntnis der Form der Runen und die “richtige” Methode diese zu “ritzen” und worauf.

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2. Kenntnis der Runennamen, ihrer Bedeutungen, ihrer divinatorischen Bedeutung. Divination überhaupt. Wie ist der zu erwartende Ausgang des Zaubers? Stehen die Zeichen günstig? Wer nicht divinieren kann, sollte besser nicht zaubern. Divination ist also eine Grundfähigkeit eines jeden (nicht nur Runen-)Magiers.

3. Welche sind die richtigen Runen für den Zauber und wie erfahre ich das? Wie wird sie geschaffen, die Verbindung zwischen Zauber, Wille und Rune? Wie wird die Rune aktiviert?

4. Die Fähigkeit der schamanischen Reise oder der Trance um die Wirkung des Zaubers zu “prüfen”.

5. Wie erhalten Runen und Runenzauber den Seegen der Götter, Geister und Ahnen? Wie wird gebetet?

6. Das Opfer – Was ist der Preis für den Zauber? Und wie bringt man diesen dar? Was genau ist eigentlich ein Opfer? Dabei ist nicht nur das offensichtliche gemeint z.B. der Schluck Met für die Götter/Geister sondern auch das “verborgene” Opfer… Was wird womöglich NICHT mehr geschehen können, weil durch Zauber ins Wyrrd (die Bestimmung, das Netz des Schicksals) eingegriffen wurde bzw. was sind die weitergehenden Folgen? Bin ich bereit diese “Opfer” zu bringen?

7. Wie gibt man dem Zauber die richtige Wendung mit? Runen sind sehr vielschichtig und komplex… Wie sorgt der Runenzauberer eigentlich dafür das NUR die Energien im Zauber enthalten sind und “gesendet” werden, die auch gewollt sind?

8.  Was wenn der Zauber nicht so läuft wie geplant? Was wenn die Wirkung vollbracht ist? Wie wird der Zauber wieder aufgelöst oder die Wirkung gar rückgängig gemacht?

Es ist grundsätlich besser garnicht erst zu zaubern als das der Zauber einen zu hohen Preis “verlangt”. Einen Preis hat er immer, das ist eine Frage des Gleichgewichts. Wenn an einer Stelle des Wyrrd ein Faden “bewegt” und verändert wird, dann verändern sich auch andere Fäden. Immer das Ganze im Auge behalten und nicht nur den einen kleinen Teil den man bewegen möchte.

runenkreisWer also die Antworten auf diese Fragen nicht oder nur ungenau weiß, sollte lieber garnicht erst mit der Runenzauberei beginnen sondern sich ersteinmal noch eingehender mit den Runen und ihrer Kraft auseinandersetzen.

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

cropped-DSC_0437_HDR.jpgSeminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

Natürlich werde ich auch demnächst wieder Runenseminare anbieten…

Die Termine findet Ihr dann hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

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Runen – Bedeutung und Verwendung – EHWAZ

EHWAZEhwaz

Wortbedeutung: Pferd, Ehe

Lautwert: e

Runengedichte:

Altenglisch: Eh ist den Prinzen eine Freunde

In der Anwesenheit von Kriegern

Ein Pferd, stolz auf seinen Hufen

Wenn reiche Menschen auf Pferderücken

Darüber Worte austauschen

Und ist immer eine Quelle des Trostes

Für die Rastlosen

Altnordisch: –

Altisländisch: –

 

Stichworte und Bedeutung EHWAZ

Pferd

Ehe

Vertrag

Sich Gegenseitig tragen

Liebe – Lust – Zuwendung

Vereinigung

Der Unterleib der Frau

Die (rossige) Stute

Diese Rune eignet sich um Aufmerksamkeit zu wecken.

Ehwaz ist die noch nicht materialisierte Idee… noch nicht Verwirklicht – Potential

2 einander zugewandte Laguz – Vereinigung – Zusammenfügen – Bindung schaffen

Die Verbindungen des Wyrrd

“Reittier” in der Anderswelt

Die sich fortbewegende Idee

Der rote Faden

 

Magische Verwendung:

Ehwaz eignet sich um Verbindungen zu schaffen – z.B. Verträge, Beziehungen, Freundschaft, Ehe etc.

Mit dem umgedrehten Ehwaz lassen sich Verbindungen auch wieder auflösen.

Neue Verbindungen im Wyrrd schaffen

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

cropped-DSC_0437_HDR.jpgSeminar zur schamanischen Runenarbeit:

http://www.tunritha.de/runenseminare.html

 

Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

http://blog.tunritha.de/?p=741

Natürlich werde ich auch demnächst wieder Runenseminare anbieten…

Die Termine findet Ihr dann hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

buecherVerwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

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Runen – Bedeutung und Verwendung – MANNAZ

 

Manaz

Wortbedeutung: Mensch

Lautwert: m

 

 

 

 

 

Runengedichte:

Altenglisch:

Der frohe (Mensch) ist seinen Verwandten lieb,

Doch jeder Mensch ist verdammt

Seine Gefährten zu verraten

Da der Herr durch sein Gebot

Das üble Aas der Erde übergibt

Altnordisch: 

Madr ist eine Erhöhung des Staubes,

Groß ist die Kralle des Falken

Altisländisch: 

Madr ist die Freude der Menschen

Und eine Erhöhung von Staub

Und ein Schmuck der

Schiffe

Homo=Mensch

Stichworte und Bedeutung MANNAZ

Der Mensch in seiner Gänze

Das voll materialisierte Potential.

Die getroffene Entscheidung.

Die Verwirklichte Idee – die tatsächliche Materie, Inkarniert

Der voll entwickelte Mensch.

Das Entstandene – das Ergebnis einer Tat

Menschsein – Menschheit

Die Pflichten des Menschsein

Mensch in Gemeinsc

haft – die menschliche Gemeinschaft

Die manifestierte Idee

Eingebundensein in Familie und Gesellschaft

Das was uns zum Menschen macht

Das Gewordene

Die besondere Kraft des Menschen

Was macht den Menschen aus?

Menschlichkeit

Mensch sein bedeutet eine Existenz zwischen Erde und Himmel, zwischen Geist und Materie

Der einzelne Mensch, der Mensch in Gemeinschaft und die Menschheit an sich.

Das “Beste” im Menschen

Magische Verwendung:

Um die Entwicklung zum ganzen Menschen zu fördern

Schattenarbeit

Erkenntnis der eigenen Menschlichkeit

Einbinden von jemandem in die menschliche Gemeinschaft

Verantwortung für die Mitmenschen wecken

Hilfe zum Finden des eigenen Platzes und der eigenen Stärke

Materilisation des höchsten Potentials eines Menschen

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

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Kleine Einführung in die schamanische Runenarbeit:

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Natürlich werde ich auch demnächst wieder Runenseminare anbieten…

Die Termine findet Ihr dann hier:

http://www.tunritha.de/seminare.html

 

buecherVerwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

 

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Runen – Bedeutung und Verwendung – DAGAZ

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Wortbedeutung: Dagaz – Tag

Lautwert: d

 

 

Runengedichte:

Altenglisch: Das glänzende Licht des Schöpfers,

Wird vom Herrn gesandt und von en Menschen geliebt

Es ist eine Quelle der Hoffnung und des Glücks

Für Reich und Arm und steht allen zu Diensten

 

Stichworte und Bedeutung Dagaz

“Ich bin die Flamme, das Feuer, ich bin das Zentrum und das Schild, ICH bin

das Tor und die Kraft“

 

Kraft

Feuer

Brennen

Licht

Erleuchtung am Ende eines langen Prozesses bzw. eines Zyklusses

Tor nach Muspelheim

Tag (in seiner Gesamtheit also inkl. Nacht und Abend)

Gegensätze

Ein Zyklus der endet

Erfüllung des Schicksals

Ragnarröck und Neubeginn des Goldenen Zeitalters

(Sonnen)Untergang und Aufgang

Werden und Vergehen von Allem

Der ewige Kreis

Das Wyrrd

Tor

Knotenpunkt

Nexus der Kraft

Mitte des Wyrds…

Der Punkt an dem einfach alles möglich ist.

Alles kann hier verändert werden, alles gerät hier ins Sein.

Der Beginn, der Ursprung von allem… außerhalb und gleichzeitg im Zentrum von einfach

ALLEM.

Maximale Gegensätze zu einer Kraft vereint.

Spannung zwischen zwei Extremen

Unausweichliches Schicksal und Freiheit von Schicksal

Sonnenwende

Umschlagpunkt

Verwandlung Transformation

Teil und Gegenteil

Binden – Lösen – Schlagen – Schützen

Jede Rune enthält  auch immer ihr Gegenteil

Tod und Leben

Zerstörung und Schutz

Ende und Anfang

Morgen

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne – Jeder Anfang enthält auch schon das Ende

Gegenstück zu JERA

Licht UND Schatten

Doppelaxt

 

 

 

Magische Verwendung:

 

Löst Ilusionen auf

Macht Unsichtbar

Schutz

Vereint Gegensätze

Erkennen von Schicksal und Freiheit

Erinnerungen stärken

Magische Erkenntnis

Erleuchtung

Hilfe beim Erkennen/Erinnern von Ganzheit bzw. Volständigkeit

Licht UND Schatten

Kann ein Ende machen bzw. einen radikalen Wechsel/Umbruch herbeiführen

Ein Problem in seiner Gänze/Gesamtheit erkennen

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

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Entdecke selbst den Zauber der Runen auf einem meiner Seminare:

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Verwendete Quellen:

 

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

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Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

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Runen – Bedeutung und Verwendung – Thurisaz

Thurisaz

 

Wortbedeutung: Riese (Thurse) oder Dorn

Lautwert: th

 

 

Runengedichte:

Altenglisch: Der Dorn ist sehr scharf,

Übel für jeden Ritter der ihn berührt

Äußerst unangenehm für alle,

die zwischen ihnen sitzen

Altnordisch: Der Dorn bereitet Frauen Qualen

Unglück macht wenig Menschen froh

Altisländisch: Thurs= Folter der Frauen

Und Bewohner der Felsen

und Gemahl einer Riesin

Stichworte und Bedeutung Thurisaz

Der Runenname aus den altnordischen und isländischen Runengedichten ist Riese. Die Riesen sind ein Symbol für die lebensfeindlichen Kräfte aber auch für besessen machende Triebe. So sind die Riesen zwar einerseits Kräfte der Natur, jedoch ungebändigt und häufig zerstörerisch. Sie sind zu mächtig und zu ungebärdig, eine Gefahr für die Ordnung des Universums.

So notwendig wie diese Kräfte einerseits für das Leben sind, so zerstörerisch und gefährlich sind sie auch. Thurisaz ist wie der Schmerz und die Gefahr bei der Geburt eines Kindes. Eine machtvolle und gefährliche Schwelle, die nicht unverändert überschritten wird und nichts für schwache Nerven.

Gleichzeitig schwingt bei Thurisaz auch die Stärke, Magie und Macht der Riesen mit – ihre fruchtbaren Kräfte, ihre lebensspendenden und schützenden Kräfte.

Die (Dornen)Hecke, die früher die Dörfer und Höfe umgab, war zwar wichtig für den Schutz vor Eindringlingen und wilden Tieren aber „in“ der Hecke zu sitzen oder festzuhängen ist natürlich äußerst unangenehm und schmerzhaft.

Als Bezwinger der Riesen steht auch Thor mit dieser Rune in direktem Zusammenhang.

Riese

Dorn

Unbändige Naturkraft

Thor

Fruchtbarkeit

Ungezügelte Triebe

Titanen und Titanenkraft

Schmerz

Schlaf (Schlafdorn, Dornröschen, Schlafzauber)

Hecke

Hagedise, Hagazussa, Hexe

Zauberei und auch Schadenszauber

Schutz

Verletzung

Eine gefährliche Schwelle, Barriere

Triebhaftes Verhalten

Zerstörerische Triebe

Blockade

Der Schatten im Unbewussten

Schutzwall, Schutzhecke

Was blockiert und was hindert?

Was schützt vor der Welt/Realität?

Magische Verwendung:

Ganz allgemein ist die Benutzung von Thurisaz magisch mit größter Vorsicht zu handhaben da die Kräfte dieser Rune nur schwer zu bändigen sind und sich auch verhältnismäßig schnell gegen den Runenmagier selbst wenden können.

Schutz

Waffe

Schlafzauber

Schadenszauber

Um ursprüngliche, riesische Kräfte anzuziehen

Kann Runenzauber mit dieser unbändigen Kraft aufladen

Kann Zauber und Energien zu ihrem Ursprung zurücksenden

Kann einen Schutzkreis ziehen aber auch einsperren

Als Teil einer „Fessel“ zu benutzen

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

 

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Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

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Runen – Bedeutung und Verwendung – URUZ

UruzURUZ

Wortbedeutung: Auerochse oder Regen

Lautwert: u

Runengedichte:

Altenglisch: Der Auerochse ist anmutig und oben gehörnt,
das wilde Tier kämpft mit seinen Hörnern,
ein großartiger Wanderer der Moore, der eine mutige Kreatur ist.

Altnordisch: Schlacke kommt von schlechten Eisen;
oft läuft das Ren auf eisigen Schnee.

Altisländisch: Regen ist das Weinen der Wolken
und der Ernte Ruin
und des Hirten Hass.

Stichworte und Bedeutung von URUZ

Wenn man in den Runen, insbesondere auch im ersten Aett eine Art Schöpfungsgeschichte sieht, dann ist FEHU, die erste Rune, das ursprüngliche Feuer und URUZ, die zweite Rune, ist das ursprüngliche Wasser.

Gleichzeitig ist URUZ auch der mächtige Auerochse, mit starken Hörnern und mutigem Herzen.

Erde – Erdkraft

Ein Symbol der Stärke, der Standhaftigkeit aber auch ein Wesen das großen Schaden anrichten kann wenn es außer Kontrolle gerät.

Kraft und Stärke

Kraft die auch sehr plötzlich ausbrechen kann

Ursprüngliche, urtümliche Kraft

Ur-Kraft

URd-Brunnen

Erinnerungen die bis in die Urzeit zurückreichen, bis an den Anfang

Vorraussetzung für das Leben und die Schöpfung

körperliche Gesundheit und Kraft

Was „treibt“ uns vorwärts?

Was sind meine tiefsten Wurzeln?

Ursprung

Materie in Bewegung

Kein Stillstand – Stillstand ist Tod

Sich verwirklichendes Potential

Etwas das mit aller Kraft werden will

Hervorbrechen – Durchbrechen an die Oberfläche

Ungestüme, ungebremste Kraft

Bruch mit dem Alten, dem unbrauchbaren

Veränderung mit aller Kraft

Kampf und Zerstörung

Tief liegende Traumen die an die Oberfläche drängen

Ungehinderte Naturgewalten

„All Out Attack“

Heilung von Kriegsverletzungen

Erneuerung – kann Anfang und Ende sein

Ungehemmte Kraft

Erde – Erdkraft

Kann alles überrollen

Bringt aber auch starke Energie

Zerschlagen

Erdrutsch

Gewaltige Energien

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Magische Verwendung:

Allgemein:

Beim Zaubern mit Runen ist durchaus Vorsicht geboten da hier sehr genau gearbeitet werden muss.

Runen wie z.B. URUZ können sehr kraftvoll und auch überraschend wirken.

Am besten Runen auf vergängliches Material aufbringen, so das man im Zweifel Material und Zauber „auflösen“ kann durch die Zerstörung der Rune (Verbrennen, abschmirgeln etc.)

Für den Beginn für einen Runenzauber möglichst wenige Runen verwenden aber dafür eine sehr klare Intention.

DSC_0231_2_3_HDRps9fsFBNicht das es Euch ergeht wie die dem Burschen in der Egils Saga, der statt ein junges Mädchen verliebt in sich zu machen, dieses krank gemacht hat mit seinem schlecht gelungenen Zauber aus 10 verschiedenen Runen.

 

Runen ritze keiner,

Rät er nicht, wie es steht drum!

Manches Sinn schon, mein ich,

Wirren Manns Stab irrte,

Zehn der Zauberrunen

ziemten schlecht dem Kiemen:

Leichtsinn leider machte

Lang des Mädchens Krankheit.“ (Aus der Egils-Saga)

DSC_0584_5_6_HDRps4fsFBURUZ im Besonderen

Bei Zaubern für die körperliche Gesundheit

Um Dingen zum „Durchbruch“ zu verhelfen

Um etwas mit Kraft aufzuladen

 

Runenstellen im Wechsel mit ISA bei Rückenschmerzen

Zerbricht „Ungesundes“

Belebend und kräftigend

Um einem Vorhaben zum Durchbruch zu verhelfen und es besonders kräftig werden zu lassen.

Kann auch Chaos und Gewalt verursachen. Und wie die Hörner von Stier und Auerochse auch schlimme Verletzungen.

Aber genau diese Verletzungen lassen sich bei entsprechender Intention mit URUZ auch heilen.

Eine Rune um Verletzungen und Traumen zu heilen.

Rune der ungehinderten Energien und Kräfte.

Uruz bedarf der Zähmung sonst kann Uruz auch Gewalt und Zerstörung bedeuten.

 

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Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.

Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.

Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.

Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.

Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:

Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.

Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart

Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

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Runen – Bedeutung und Verwendung – INGUZ

INGUZ/INGWAZ

InguzWortbedeutung: Yngwi oder Ing (Gottheit)

Lautwert: nj

Runengedichte:

Altenglisch: Ing wurde erstmals von Menschen unter den Ostdänen gesehen

Bis er von seinen Wagen gefolgt,

Über die Wellen nach Osten reiste

So benannten die Heardingen den Helden

Altnordisch: –

Altisländisch: –

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Stichworte und Bedeutung von INGUZ/INGWAZ

Das Ursprüngliche Runenzeichen bestand,  laut W. Krause in “Untersuchungen zu den Runennamen II, aus einem Kreis und entsprach dem germanischen Symbol vom Jahres- oder Sonnenkreis, das bereits für die Bronzezeit belegt ist.

Yngwi oder Ing (Gottheit) bzw. Freir

Freya (als Sonnen- und Fruchtbarkeitsgöttin, aber auch als Muttergottheit und Vanin)

Inneres Schöpfungsfeuer

Schöpfung

Feuer der Erde

Beben/Erdbeben

Vulkane

Lebenskraft

Lust

Sexualität

Bauch/Unterleib

Auch Geburt und Geburtsschmerz/Wehen

Hitze

Samen

Fruchtbarkeit

Wachstum

Vanen/Vanaheim

Kraft aus der Erde

Die Gesamtheit des Universums

Hirsch

Herr der Tiere

Herr des Waldes

Eber

Wald

Männliche Fruchtbarkeit und Fruchtbarkeits-Riten/Mysterien

Weibliche Fruchtbarkeit und Fruchtbarkeits-Riten/Mysterien

Das Ergebnis der “Fruchtbarkeit”

Mühe und Anstrengung

Landwirtschaft

Selbstverwirklichung

Potential – Göttliches Potential oder Göttlicher Same

Farben: Rot, Orange, Gold

Heilung – Ganzwerdung

Aufhebung der Trennung – Vereinigung und die Kraft die aus Vereinigung entsteht

DSC_0956_7_8_HDRps2_FBMagische Verwendung:

Zur Invokation von Ing oder Freyr

INGUZ eignet sich hervorragend um auf die Kraft der Erde selbst bzw. auf die Kraft der Materie zuzugreifen.

Zu Heilungszwecken z.B. mit roter Ockerpaste auf geschwächten oder gespaltenen Körperteil malen

Sich “in” die Rune stellen um die Kraft der Erde anzurufen

Mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen – erden – Kraft aus der Erde ziehen und dabei die Rune intonieren, laut und tief…

Rune stellen um die eigene Erdung und die eigene Kraft zu stärken

Zur Förderung der Fruchtbarkeit

Wenn etwas Neues durch Vereinigung “geschaffen” werden soll

Ein Tor nach Vanaheim – ein Tor zu den Vanen

Diese Rune kann helfen bei der Kommunikation und bei der Arbeit mit Tieren

z.B. in dem sie auf die Lippen invoziert oder gezeichnet wird.

Anrufen um das eigene Potential zu verwirklichen/zu erkennen/zu stärken bzw. um das wahre Selbst zu “gebähren”

Als Tor um Kraft aus der NAW in der AW zu manifestieren

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